Die Utopie einer uranfreien Welt
Horst Hamm hat eine felsenfeste Meinung. Uran und (fast) alles, was man mit dem Element macht oder gemacht hat, ist des Teufels. Eine Streitschrift.
Horst Hamm hat eine felsenfeste Meinung. Uran und (fast) alles, was man mit dem Element macht oder gemacht hat, ist des Teufels. Eine Streitschrift.
Im Westen planen die Niederländer zwei neue Atomkraftwerke. Im Osten floriert der Urananreicherer Urenco, der AKWs im In- und Ausland beliefert. Deutschland bleibt daran beteiligt – trotz Atomausstiegs.
Wirtschaftsminister Robert Habeck spricht sich für ein Verbot von Uranimporten aus Russland aus. Länder nennt er nicht beim Namen, aber ein Verbot würde unter anderem Frankreich und Ungarn treffen.
Wirtschaftsminister Robert Habeck spricht sich für ein Verbot von Uranimporten aus Russland aus. Länder nennt er nicht beim Namen, aber ein Verbot würde unter anderem Frankreich und Ungarn treffen.
Der belarussische Machthaber Lukaschenko habe schon lange darum gebeten, atomare Waffen auf seinem Staatsgebiet zu stationieren, sagt der russische Präsident im Fernsehen. Der Bau notwendiger Vorrichtungen habe bereits begonnen.
Großbritannien will der Ukraine panzerbrechende Munition für seinen Kampfpanzer liefern. Diese enthält auch abgereichertes Uran. Russland sieht darin eine Art Atomwaffe.
Noch am Mittwoch vermisste die UN-Atomaufsichtsbehörde IAEA in Libyen zweieinhalb Tonnen Uran. Einen Tag später sind die zehn Fässer offenbar wieder aufgetaucht.
Iran hat die Überwachung seines Atomprogramms immer mehr eingeschränkt. Nach Druck durch eine Resolution der IAEA-Staaten lenkt Teheran ein. „Ja, es gibt eine Änderung“, sagt IAEA-Chef Grossi.
Es handele sich bei dem Fund lediglich um ein Partikel, erklärte der Chef der iranischen Atomenergiebehörde. Der Chef der Internationalen Atomenergieagentur reist am Samstag nach Teheran.
Schon vergangene Woche berichteten Medien, dass IAEA-Inspekteure in Iran auf rund 84 Prozent angereichertes Uran gefunden haben. Nun bestätigt die Internationale Atomenergiebehörde die Berichte.
IAEA führt Gespräche mit Teheran / EU-Außenminister billigen weitere Sanktionen
Iran zeigt, was es kann: In dem Land haben UN-Inspekteure beinah waffenfähiges Spaltmaterial entdeckt. Mit dem alten Atomabkommen wird dieses Problem nicht mehr zu lösen sein.
Zum Bau von Atombomben ist auf etwa 90 Prozent angereichertes Uran notwendig. Der jetzt entdeckte Wert liegt also knapp darunter. Die Internationale Atomenergiebehörde führt nun Gespräche mit Teheran.
Bei der Münchner Sicherheitskonferenz sitzen erstmals iranischen Oppositionelle statt Regierungsvertretern auf dem Podium. Unterdessen wächst die Sorge vor einer atomaren Eskalation mit Iran.
Iran treibt die Anreicherung von Uran hinter verschlossenen Türen weiter voran – damit wächst die Sorge vor einer Atombombe. Ein klarer Verstoß gegen das Atomabkommen.
Als Reaktion auf eine Resolution des IAEA-Gouverneursrats erhöht Teheran die Urananreicherung auf nahezu kernwaffenfähige Höhe. An zwei Standorten sollen neue Zentrifugen in Betrieb genommen worden sein.
Ein Atomabkommen mit Iran soll verhindern, dass sich das Land nuklear bewaffnet. Über viele Punkte bestand bereits Einigkeit. Aber woher stammen Spuren von angereichertem Uran an Orten, wo sie nicht sein dürften?
Iran hat nach Angaben der UN-Atombehörde IAEA weitaus mehr Uran angereichert als vereinbart. Bei einer Erhöhung des Reinheitsgrades wäre es genug für eine Atomwaffe.
Bad Schlema ist ein ganz normaler Kurort im Erzgebirge. Wäre da nicht die Sache mit der Radioaktivität.
Iran steht kurz davor, sich nuklear bewaffnen zu können. Die Folgen für die Sicherheit im Nahen Osten und der ganzen Welt wären gravierend.
Eine Resolution im Rat der Internationalen Atomenergiebehörde kritisiert Iran, das im Gegenzug die Transparenzmaßnahmen einschränkt und Kameras demontiert. Der Streit droht zu eskalieren.
Die Nuklearverhandlungen waren weit gediehen. Doch jetzt meldet die Internationale Atomenergiebehörde: Teheran macht Fortschritte bei der Urananreicherung – und antwortet nicht auf Fragen der Kontrolleure.
Der Uranvorrat des Nahost-Staates soll stetig wachsen – das schreibt die Internationale Atomenergiebehörde in ihrem Bericht. Das Atomabkommen von 2015 rückt in weite Ferne.
Russland will seit geraumer Zeit Kernkraftwerke in Afrika bauen. Jetzt könnten der Ukraine-Krieg und die internationalen Sanktionen die Vorhaben bremsen.
Die Exor-Holding der italienischen Agnelli-Familie wächst, ihre Beteiligungen sind nun 31 Milliarden Euro wert. Das Engagement im Uran-Bereich trug besonders zur Entwicklung bei.
Der Ukraine-Krieg macht eine Renaissance der Atomkraft wahrscheinlicher. Doch ohne den Rohstoff Uran geht nichts. Welche Aktien, Fonds und Zertifikate profitieren. Ein schneller Rat in zwei Minuten.
Foratom-Chef Yves Desbazeille spricht über die Atomgefahr in der Ukraine und mögliche Laufzeitverlängerung von Atomwerken in Deutschland. Schließlich gibt es immer mehr Stimmen, die für Kernenergie plädieren.
Russlands angedrohter Gaslieferstopp zwingt die deutsche Politik zum Umdenken im Atomausstieg. Doch die Betreiber verweisen auf rechtliche Probleme und fehlendes Uran. Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck spricht sich gegen eine Laufzeitverlängerung aus.
Wenn man Atomkraft einsetzen will, könnte Uran im Kampf gegen den Klimawandel eine entscheidende Rolle spielen. Nur: 40 Prozent der weltweiten Förderung kommen aus einem einzigen Land.
In Deutschland gilt Atomkraft als Auslaufmodell. Doch andere Länder setzen auf Atomenergie, um Klimaziele zu erreichen. Davon profitieren Uranproduzenten – und deren Aktien.
In der Debatte über eine mögliche Wiederherstellung des Atomabkommens kündigt Washington erste Sanktionslockerungen an. Teheran und Moskau begrüßen den „richtigen Schritt“.
Kasachstan ist ein wichtiger Lieferant von Erdöl und Erdgas. Auch bei der deutschen Energiewende könnte das Land eine große Rolle spielen – vorausgesetzt es kommt wieder zur Ruhe.
Um die Kernkraftwerke der Ukraine unabhängiger von Rohstoffen aus Russland zu machen, will Kiew die jährliche Förderung von Uran nahezu verdoppeln.
Anwohner nahe der Anlage wurden von einem lauten Knall aufgeschreckt. In der Anlage wird Uran angereichert. Nach Angaben des Militärs handelte es sich bei der Explosion um einen Test des eigenen Raketensystems.
Iran könnte nach Einschätzung von Fachleuten in drei Wochen genug angereichertes Uran für eine Atombombe haben. Der Chef der IAEA versuchte Teheran vergeblich zu einer besseren Kooperation zu bewegen.
Die Bundeskanzlerin übt Kritik an der andauernden Uran-Anreicherung im Iran. Sie spricht von entscheidenden Wochen für die Zukunft des internationalen Atomabkommens.