Irans tickende Bomben
Trump sagte kürzlich, er werde niemals zulassen, dass „der weltweit größte Förderer des Terrorismus eine Atomwaffe besitzt“. Genau das aber könnte drohen – wenn die Führung des Iran zusammenbricht oder stark geschwächt wird.
Iran dürfe keine Atombombe in die Hand bekommen, sagt Trump. Doch auch nach dem Zwölftagekrieg dürfte das Land seine Fähigkeit, Nuklearwaffen zu bauen, nicht gänzlich verloren haben.
Trump sagte kürzlich, er werde niemals zulassen, dass „der weltweit größte Förderer des Terrorismus eine Atomwaffe besitzt“. Genau das aber könnte drohen – wenn die Führung des Iran zusammenbricht oder stark geschwächt wird.
Unterhändler aus Washington und Teheran treffen an diesem Freitag in Oman zusammen. Was bedeutet das für den Frieden in Nahost? Und was für die Demonstranten in Iran?
Iran hat bis zu den Luftschlägen Israels und der USA im Juni 2025 Uran bis auf einen beinahe waffenfähigen Grad angereichert. Seine Anlagen wurden zerstört, aber das Material ist noch da. Nur wo, ist öffentlich nicht bekannt.
In der DDR hat die Wismut die sowjetische Atomindustrie mit Uran versorgt, heute kümmert sie sich um Altlasten des Bergbaus. Kann sie in Zukunft einen Beitrag zur Rohstoffversorgung Deutschlands leisten?
Frankreich unterhält nach wie vor Geschäftsbeziehungen mit dem russischen Staatskonzern Rosatom. Die Gründe sind wirtschaftlicher Natur.
Die Atom-Strafmaßnahmen gegen Iran gelten wieder. Doch es gibt Sorgen, dass China und Russland sich nicht daran halten könnten.
Im Streit um das iranische Atomprogramm sind Sanktionen der UN gegen das Land wieder in Kraft getreten. Europäische Staaten warnen Iran nun vor einer Eskalation – und werben für neue Verhandlungen.
In dieser Woche wollen die Europäer entscheiden, ob sie ausgesetzte UN-Sanktionen gegen Teheran reaktivieren. Die iranische Wirtschaft könnte das hart treffen.
Die Angriffe auf Nuklearanlagen in Iran, aber auch die Sanktionen gegen Russland werfen die Frage auf, wie es um die Versorgungssicherheit mit Uran bestellt ist. Von dem Rohstoff ist jedoch mehr verfügbar, als es scheint.
Iranisches Atomprogramm +++ Deutschland im Hitzestau +++ Rundfunkbeitrag +++ Das Taschenbuch wird 75
Iran lässt die Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde nicht mehr ins Land. Welche Anhaltspunkte es dennoch dafür gibt, was Iran jetzt noch kann – und was es will.
Die Wortgefechte zwischen Iran und den USA gehen weiter. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagt, dass nach den Angriffen auf Irans Atomprogramm nun vielleicht die Befreiung der Geiseln in Gaza gelingen könnte. Der Überblick.
Teheran könnte „binnen Monaten“ wieder mit der Anreicherung von Uran beginnen, warnt der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde – und widerspricht damit der US-Regierung. Israel greift derweil wieder Ziele im Gazastreifen und in Libanon an. Der Überblick.
Mit seinem Angriff auf die Atomanlagen hat der unstete amerikanische Präsident Iran und Israel gezwungen, ihren Krieg zu beenden. Und in der Ukraine lobt er Selenskyj und kritisiert Putin. Lernt er dazu?
Droht durch die Zerstörung der Uranfabriken in Iran eine nuklare Katastrophe wie durch den Unfall von Tschernobyl?
Noch immer ist ungewiss, wie groß die Schäden in Fordo genau sind. Fest steht: Teherans Atomprogramm ist weit zurückgeworfen. Was heißt das für Israels weiteres Vorgehen?
Gewichtige Stimmen in der MAGA-Bewegung haben den US-Präsidenten vor einem militärischen Eingreifen gegen Iran gewarnt. Warum hat sich Trump trotzdem dazu entschlossen?
Das US-Militär gibt Details zum Angriff auf Fordo bekannt. Um Irans wichtigste Atomanlage tief unter der Erde zu treffen, brauchte das US-Militär besonders starke Bomben – und offenbar mehrere Abwürfe.
Droht nach den US-Angriffen ein neues Tschernobyl? Könnte Iran den Rückschlag wieder aufholen oder mit dem bisher angereicherten Uran immer noch eine Bombe bauen? Der Radioökologe Georg Steinhauser im Gespräch mit der F.A.Z.
Nach den US-Angriffen auf Irans Atomanlagen beruft die Atomenergiebehörde eine Notfallsitzung ein, Merz trifft sich mit Industrievertretern und zum Wochenanfang wird es stürmisch. Der F.A.Z. Frühdenker.
Fordow, Natans und Isfahan: Die USA haben drei Atomanlagen in Iran angegriffen. Sie sind von wesentlicher Bedeutung für Teherans Programm zur Urananreicherung.
Nach dem Angriff der amerikanischen Streitkräfte auf Iran sagt Präsident Trump, die zentralen Uran-Anreicherungsanlagen des Landes seien „völlig ausgelöscht“ worden.
Ist Benjamin Netanjahus Militäroffensive ein Erfolg oder ein Glücksspiel? Die Antwort auf die Frage entscheidet sich wohl in der unterirdischen Atomanlage Fordow. Iran hielt sie jahrelang geheim.
Israel hat iranische Atom- und Militäranlagen getroffen. Welche Rolle spielen sie im Atomprogramm des Regimes und welche Folgen hatten die Angriffe? Ein Überblick.
Auch mehr als drei Jahre nach dem Beginn des Ukrainekriegs füllt die EU Russlands Kriegskasse mit dem Kauf von Gas und Öl. Brüssel will das beenden – und was ist mit Ungarn und der Slowakei?
Die Nuklearanlage Fordow – anfangs geheim errichtet – ist zentral für das iranische Atomprogramm. Und steht im Zentrum des Verdachts, dass es eine militärische Dimension hat.
Teherans Vergeltungsschlag bleibt zunächst ohne große Schäden in Israel. Das setzt seine Angriffe auf Iran fort. Beide Seiten richten sich auf einen Krieg für die nächsten Tage ein.
Israel hat die oberste militärische Führungsriege Teherans ausgeschaltet. Das könnte ihm das Vorgehen gegen das Atomprogramm erleichtern. Die Vergeltungsoptionen sind begrenzt.
Israel sieht sich durch das iranische Atomprogramm bedroht. Welche Atomanlagen hat das Land? Und gibt es diplomatische Lösungen in dem Konflikt? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
US-Präsident Donald Trump geht langsam die Geduld mit Iran aus. Doch die Aussichten auf einige Einigung schwinden.
Ali Khamenei kritisiert das amerikanische Verhandlungsangebot als arrogant und unsinnig. Dennoch scheint Teheran am Verhandlungstisch zu bleiben.
Beide Länder verhandeln zum zweiten Mal in Istanbul. Baerbock soll zur Präsidentin der UN-Generalversammlung gewählt werden. Und Zverev trifft im Achtelfinale der French Open auf einen Niederländer. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Atomenergiebehörde sieht Iran an der Schwelle zur Atombombe. Was können Verhandlungen bringen? Mit einer bloßen Rückkehr zu Mengenbegrenzungen und dem Einmotten von Zentrifugen wird es nicht mehr getan sein.
Iran intensiviert laut Internationaler Atomenergiebehörde seine Urananreicherung. Das könnte auch Folgen für die Verhandlungen mit den USA haben.
Iran und die USA ringen in Rom um ein Atomabkommen – vorerst ohne greifbare Fortschritte. Auch Israel mischt hinter den Kulissen mit.