Im Zeichen des Regenbogens
Frankfurt hat während der EM-Partie Deutschland gegen Ungarn in Regenborgenfarben geleuchtet. Am Samstag beginnt das Rheingau-Musik-Festival. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Frankfurt hat während der EM-Partie Deutschland gegen Ungarn in Regenborgenfarben geleuchtet. Am Samstag beginnt das Rheingau-Musik-Festival. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Politisierung des Fußballs hat ihren Preis. Ist der Regenbogen jetzt das neue Schwarz-Rot-Gold? Das deutsche EM-Spiel gegen Ungarn beschert einen Abend beklemmender Gefühle.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat beim 2:2 gegen Ungarn ihren nächsten Absturz so gerade noch verhindert. Für das EM-Achtelfinale gegen England am Dienstag bedeutet das: nichts.
Ein Fest für Beleuchter: Ob Berliner Olympiastadion, Frankfurter Waldstadion oder Kölner, Augsburger und Wolfsburger Erstliga-Arenen: Sie alle erstrahlten stellvertretend für München in Regenbogenfarben.
Peter Gulacsi ist fix und fertig. Trainer Marco Rossi spendet Trost. Aber geht das überhaupt? Das Echo in der Heimat ist überschwänglich. Und doch leiden Ungarns Fußballer unter dem bitteren EM-Aus.
Goretzkas Zeichen der Liebe war wohl das eindrucksvollste Zeichen des EM-Spiels Deutschland gegen Ungarn. Doch sowohl im Stadion als auch im Netz ist noch viel mehr passiert.
Regenbogenfarben Allianz-Arena +++ Regenbogenfarben sind unwichtig +++ Und die ungarischen Nationalspieler? +++ Berlin/Bonn-Gesetz endlich umsetzen
Die englischen Zeitungen stimmen sich auf das ewig junge Duell gegen Deutschland ein. Nicht wenige erinnern an ein nationales Fußball-Trauma: „Trainiert Elfmeter, Jungs!“
Der Torschütze formt nach seinem Treffer mit beiden Händen das Zeichen der Liebe: Eine klare Botschaft in der Münchner Arena, für die Goretzka noch mehr als für seinen Treffer gefeiert wird.
Nach dem fahrigen Auftritt gegen Ungarn mit mehrfachem Blick in den Abgrund des EM-Ausscheidens trifft Deutschland nun im Achtelfinale auf England. Kapitän Neuer hat trotz des Nervenkrimis seinen Optimismus nicht verloren.
Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten über die schwierige Beziehung zu Russland. Wirtschaftsminister Altmaier reist nach Washington. Und Deutschland zittert sich gegen Ungarn ins EM-Achtelfinale gegen England. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Mit dem jungen Jamal Musiala und Glück rettet sich die deutsche Elf in den letzten Minuten vor dem Abgrund bei der EM. Mats Hummels muss Fragen beantworten. Und Leroy Sané vergibt schlampig.
Die DFB-Elf entgeht so gerade dem nächsten Debakel. Nach dem Einzug ins Achtelfinale steht fest: Dort wartet England als nächster Gegner. Und die Deutschen werden sich nicht mehr als Favorit fühlen können.
Neuer ist sauer über das schnelle 1:2 und hofft auf ein anderes Spiel gegen England. Goretzka hat keine Zweifel für das Achtelfinale, Kimmich gibt zu, auch im Ballbesitz ein schwaches Spiel absolviert zu haben.
Es ist ein Abend des puren Nervenkitzels: Lange droht dem DFB-Team ein Debakel wie bei der WM. Der eingewechselte Leon Goretzka verhindert das EM-Vorrundenaus mit dem späten Ausgleich gegen Ungarn.
Nach dem Verbot des europäischen Fußballverbands UEFA, die Münchner Arena beim EM-Spiel zwischen Deutschland und Ungarn in Regenbogenfarben auszuleuchten, strahlt das Waldstadion am Mittwochabend bunt angeleuchtet.
Die Knieblessur ist doch zu schwer: Thomas Müller fehlt beim deutschen Spiel gegen Ungarn in der Startelf. Für ihn stellt Bundestrainer Joachim Löw Leroy Sané auf. Sonst gibt es keine Veränderungen.
Ungarns Ministerpräsident macht schon lange Politik mit Ressentiments gegen Minderheiten. Gut, dass die EU auf das Gesetz gegen Homo- und Transsexuelle so schnell reagiert.
Zuschauer zeigen im Austragungsort München Regenbogenflagge. Die Stadt reagiert damit auf das Verbot der UEFA, das Stadion als Zeichen der Kritkik gegen das umstrittene Homosexuellen-Gesetz in Ungarn in Regenbogenfarben zu erleuchten.
Adam Szalai hat viel erlebt. Bei Mainz 05 wurde er gar ungewollt zu einem Politikum. Im EM-Spiel Ungarns gegen Deutschland ist er wohl wieder als Antreiber in vorderster Front gefragt.
Brüssel sieht keine nennenswerten Anstrengungen aus Ungarn, um eine gemeinsame Basis mit den Werten der EU zu finden. Viele Mitgliedstaaten wollen die Provokationen Budapests nicht mehr hinnehmen.
Gegen Ungarn muss Deftiges auf den Tisch, denn dafür steht die sehr bäuerlich und rustikal geprägte Landesküche der Magyaren. Mit einem belegten Hefefladen, dazu Wurst und Aufstrich, sollte es zum Sieg reichen.
Schon gegen Frankreich zeigte er eine besondere Leistung. Nun bekommt es auch Deutschland mit Ungarns Torwart Peter Gulacsi zu tun. Ruhig und abgeklärt ist er – auf dem Spielfeld wie im Privaten.
Das Wetter kommt in vielen Regionen des Landes nicht zur Ruhe. Auch beim EM-Gruppenspiel gegen Ungarn in München könnte es brenzlig werden. Es drohen Starkregen und schwere Sturmböen.
Nach der Diskussion um die Regenbogen-Beleuchtung der Münchner Arena wollen ungarische Vereine ihre Stadien in den Nationalfarben beleuchten. Die UEFA färbt unterdessen ihr Logo.
Jetzt bloß nicht ohne Not das System über den Haufen werfen. Es war richtig, gegen Portugal derselben Aufstellung wie gegen Frankreich zu vertrauen. Auch, weil es keine eingespielte Alternative gibt.
Deutschland solle das Verbot der Regenbogen-Beleuchtung im Münchner Stadion akzeptieren, fordert Ungarns Ministerpräsident. Laut einem Bericht hat er seine Reise zum Spiel zwischen Deutschland und Ungarn abgesagt.
Die deutschen Grundregel lautet: Wenn’s Müller gut geht, dann geht’s auch der Nationalelf gut. Doch nun schmerzt das Knie – und das sorgt taktisch für einige Kopfschmerzen vor dem Ungarn-Spiel.
Nach dem kürzlich verabschiedeten Gesetz, das Solidarität mit und Aufklärung über Homosexualität in Ungarn verbietet, herrscht europaweiter Aufruhr. Die Diskriminierung sexueller Minderheiten wolle man nicht hinnehmen und werde rechtlich geprüft, so die EU.
Deutschland kämpft bei der EM ohne Regenbogen ums Weiterkommen. Der Verfassungsschutz befasst sich mit den Corona-Leugnern und Berlin ist noch sexy, aber nicht mehr arm. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Spielt er oder spielt er nicht? Thomas Müller ist die große ungeklärte Frage vor dem deutschen EM-Spiel gegen Ungarn. Das Knie macht Sorgen – und Joachim Löw redet schon über eine Alternative.
Nach dem 4:2-Erfolg über Portugal liegt die deutsche Nationalmannschaft gut im Rennen um das Weiterkommen ins Achtelfinale. Ein Unentschieden gegen Ungarn würde schon reichen. Fraglich bleibt jedoch eine Personalie.
Von einer „Elite“, gegen die Viktor Orbán kämpfen könnte, ist in Ungarn wenig übrig. Deshalb setzt der Ministerpräsident darauf, dass seine Gesetzesvorhaben aus dem Ausland angegriffen werden.
Redlicherweise kann man nicht bestreiten, gegen wen das Zeichen einer buntgestreiften Arena gerichtet wäre. Es hätte der ungarischen Nationalmannschaft signalisiert, dass sie ihr Auswärtsspiel in Feindesland hätte absolvieren müssen.