Saudische Verhandlungsmission in Moskau gescheitert
In Geheimgesprächen hat Saudi-Arabien versucht, Russland zu einer Abkehr der Unterstützung Assads zu bewegen. Angeboten wurde ein „Paket-Geschäft“. Aber Putin blieb hart.
In Geheimgesprächen hat Saudi-Arabien versucht, Russland zu einer Abkehr der Unterstützung Assads zu bewegen. Angeboten wurde ein „Paket-Geschäft“. Aber Putin blieb hart.
Beim Konflikt in Syrien sind seit Beginn des Aufstands nach UN-Angaben mehr als 100.000 Menschen getötet worden, Millionen sind auf der Flucht. UN-Flüchtlingskommissar António Guterres zieht einen Vergleich zu Ruanda.
Die Außenminister der Syrien-Kontaktgruppe beschließen eine Ausweitung der Hilfe für die Rebellen. Qatar, Saudi-Arabien und die Türkei liefern Waffen. Guido Westerwelle sagte der Sonntagszeitung, Berlin werde „zivile Maßnahmen verstärken“.
Russland unterstützt die Forderung der G-8-Staaten für eine Übergangsregierung in Syrien. Offen bleibt die wichtige Frage, welche Rolle Präsident Assad dabei spielen soll.
Obama und Putin können nicht miteinander. Beim Gespräch auf dem G8-Gipfel würdigen sie sich kaum eines Blickes. Die Syrien-Gespräche drohen in einer Sackgasse zu enden. Deutschland und Amerika sagen den syrischen Flüchtlinge neue Hilfen zu.
Auf dem an diesem Montag beginnenden G-8-Gipfel droht Streit über Waffenlieferungen nach Syrien. Der russische Außenminister sagt, ein Chemiewaffeneinsatz von Assad sei abwegig. Mursi verkündet derweil den „endgültigen“ Bruch mit Assad.
Vor dem G-8-Gipfel bemüht sich die Bundesregierung um ein Signal der Unterstützung für die syrischen Aufständischen. Paris will den Rebellen Waffen schicken.
Die amerikanische Regierung hat keine Zweifel mehr, dass Assads Regime tödliche Kampfstoffe verwendet hat. Jetzt sollen die Rebellen aufgerüstet werden. Moskau ist „nicht überzeugt“, Berlin verfügt über keine Erkenntnisse.
rüb./hcr./mrb. WASHINGTON/JERUSALEM/kairo, 13. Juni. Die Zahl der Todesopfer im Syrien-Konflikt ist nach Schätzungen der UN auf mehr als 93000 Menschen ...
Nach dem angekündigten Abzug österreichischer Blauhelmsoldaten vom Golan hat der russische Präsident Wladimir Putin den Einsatz russischer Truppen angeboten. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte Moskau unlängst zur Beteiligung an Blauhelmeinsätzen in der Krisenregion aufgefordert.
In der Partei und im Kabinett von David Cameron mehren sich die Zweifel an der Haltung des Premierministers gegenüber Syrien. Mindestens fünf Minister sollen bereits ernste Bedenken am Kurs der Regierung geäußert haben.
Die schweren Kämpfe um die strategisch wichtige syrische Grenzstadt Qusair dauern an. Russland verhinderte im UN-Sicherheitsrat offenbar eine Erklärung zur Lage dort. Hunderte Verletzte sind in Qusair ohne jede Hilfe.
Der amerikanische Generalstabschef Dempsey hat russische Waffenlieferungen an Syrien kritisiert. Machthaber Assad könne versucht sein, sich dadurch sicherer zu fühlen.
Israel ist besorgt über russische Raketenlieferungen an Syrien. Ministerpräsident Netanjahu sagt, dadurch würde Israel faktisch zu einer „No-Fly-Zone“. Moskau weist die Kritik zurück.
Angesichts der zunehmenden Not in Syrien fordert die UN-Vollversammlung das syrische Regime erneut zu einem Ende der Gewalt auf. Doch die inzwischen dritte Resolution ist nicht bindend. Es fehlt weiter ein klares Wort des UN-Sicherheitsrates.
NEW YORK, 13. Mai. Die Skepsis ist groß, dass eine Konferenz allein die Beendigung des Kriegs in Syrien einleiten wird. Alle großen Akteure sind sich dennoch ...
tens. ISTANBUL, 12. Mai. Nach dem Sprengstoffanschlag in dem türkischen Grenzort Reyhanli in der Provinz Hatay hat die Regierung in Ankara das Assad-Regime für ...
Nach den israelischen Luftschlägen herrscht nun wieder Ruhe an den israelischen Grenzen zu Syrien und zum Libanon. Dennoch wächst die Sorge vor einer Eskalation des Konflikts. UN-Generalsekretär Ban ruft zur „Anerkennung der nationalen Souveränität“ auf.
Im Nordwesten Syriens hat eine humanitäre Intervention begonnen: mit Lastwagen, Nahrungsmittelpaketen und Nothelfern. Es gibt dafür kein UN-Mandat, aber Rückendeckung aus Berlin.
Deutsche Hilfswerke operieren seit März von der Türkei aus, um Notleidenden in Syrien zu helfen. Das berichtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Für Nothilfe innerhalb Syriens hat Deutschland bislang 22 Millionen Euro ausgegeben.
Die Abneigung gegen die Politik des Sparens wird spürbar größer. In den Krisenländern wird ein Sündenbock gesucht - und in Berlin gefunden.
Der UN-Sicherheitsrat hat die Entsendung einer Blauhelmtruppe für Mali einstimmig beschlossen. Die Truppe soll ab Juli wirken und aus etwa 12.000 Soldaten bestehen.
Razzien bei Stiftungen in Russland, Drohungen aus Pjöngjang und die Bankenrettung in Zypern: Russlands Präsident Putin und Kanzlerin Merkel nehmen in Hannover Stellung. Ein „Femen“-Protest sorgt für einen Zwischenfall.
rüb. WASHINGTON, 29. März. Der UN-Sicherheitsrat hat die Bildung einer Eingreiftruppe für die Demokratische Republik Kongo beschlossen.
Im Kampf gegen Rebellengruppen in Kongo hat der UN-Sicherheitsrat erstmals die Bildung eines offensiven Kampfverbandes als Teil eines Blaumhelm-Einsatzes gebilligt.
Angelina Jolie setzt sich seit mehr als zehn Jahren für Flüchtlinge ein. Zusammen mit dem britischen Außenminister William Hague ist sie jetzt nach Afrika gereist, um auf das Leid der Menschen aufmerksam zu machen.
In Dublin diskutierten die europäischen Außenminister Reformen des Auswärtigen Dienstes. Allerdings fehlt den Mitgliedstaaten vielfach der Wille zum gemeinsamen Handeln.
In Zentralafrika rücken offenbar tausende Seleka-Rebellen auf die Hauptstadt Bangui vor. Hubschrauber des Regimes konnten die Aufständischen zurückschlagen. Der UN-Sicherheitsrat äußerte sich „zutiefst besorgt“.
Wirtschaftspolitisch hat Frankreich kein Rezept, aber militärisch lässt Françoise Hollande die Muskeln spielen. Mit selbstbewussten Interventionismus preschte er in Mali vor. Auf mittlere Sicht aber kann sich Paris seine Armee womöglich nicht mehr leisten.
Zwei Jahre nach Beginn der Proteste gegen Syriens Präsident Baschar al Assad läutet das Dringen Frankreichs und Großbritanniens auf Aufhebung des Waffenembargos eine neue Phase des Syrien-Konflikts ein.
Nach Nordkoreas Aufkündigung sämtlicher Nichtangriffs-Abkommen hat Südkorea die jüngsten Drohungen des Regimes in scharfem Ton zurückgewiesen. In China rechnen die meisten Beobachter dennoch nicht mit einem Krieg.
Der UN-Sicherheitsrat verlangt die sofortige Freilassung der 21 von syrischen Rebellen festgehaltenen philippinischen UN-Soldaten. Das philippinische Außenministerium verhandelt mit den Entführern.
Ungeachtet atomarer Drohgebärden von Nordkoreas Diktator Kim Jong-un hat der UN-Sicherheitsrat härtere Sanktionen gegen Pjöngjang verhängt. Sie richten sich gegen Diplomaten, internationalen Zahlungsverkehr und mutmaßliche Waffenhändler.
Die Philippinen haben die Geiselnehmer von 21 UN-Beobachtern auf den Golanhöhen aufgefordert, die Gefangenen sofort freizulassen. Nach Angaben des Ministeriums laufen Verhandlungen mit den Geiselnehmern. Die Geiseln seien offenbar wohlauf.
Die beiden Veto-Mächte Amerika und China haben sich offenbar auf Eckpunkte eines Entwurfs mit neuen Strafmaßnahmen gegen Nordkorea geeinigt. Als Reaktion will Nordkorea nun das Waffenstillstandsabkommen von 1953 aufkündigen.
Russland hat angeblich kein Interesse mehr an Syrien als Verbündetem. Präsident Putin will stattdessen ein baldiges Ende der Unruhen. Die UN-Resolutionen blockiert der Kreml demnach angeblich nur, um Einfluss zu wahren.