Strafen nur in kleinen Dosen
Amerikas Präsident reagiert nicht mit unbedingter Härte auf die russische Intervention. Obama setzt auf finanzielle Hilfen für die Ukraine und abgestufte Sanktionsdrohungen, um Moskau zum Einlenken zu bringen.
Amerikas Präsident reagiert nicht mit unbedingter Härte auf die russische Intervention. Obama setzt auf finanzielle Hilfen für die Ukraine und abgestufte Sanktionsdrohungen, um Moskau zum Einlenken zu bringen.
Rund 280.000 Tataren leben auf der nun russisch besetzten Halbinsel Krim. Die Türkei sieht sich als Schutzmacht der Krimtataren. Doch die Krise in der Ukraine zeigt, dass sie nicht in derselben Gewichtsklasse boxt wie Russland.
Der Moskauer Machthaber zeigt sich unnachgiebig. Der amerikanische Präsident Obama steht vor einem Dilemma: Er muss Härte zeigen, braucht Putin aber in der Syrien-Krise und im Atomstreit mit Iran.
Nato-Generalsekretär Rasmussen hat Russland aufgefordert, seine Aktionen gegen die Ukraine sofort zu beenden. Die Nato unterstütze die Souveränität des Landes. Eine Beistandspflicht besteht nicht – auch wegen deutscher Bedenken.
Kiew muss ohnmächtig die faktische Besetzung der Krim durch russische Soldaten mitansehen. Die ukrainische Armee wurde in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Ministerpräsident Jazenjuk sieht das Land „am Rande einer Katastrophe“.
Mit einem Trick sorgten die westlichen Mächte im UN-Sicherheitsrat dafür, dass sie sich öffentlich mit Russland streiten konnten. Moskau soll isoliert werden. Amerika fordert die Entsendung einer Beobachtermission in die Ukraine.
Das umstrittene Sprachengesetz in der Ukraine soll doch nicht verabschiedet werden. Das sagte EU-Kommissionspräsident Barroso nach Gesprächen mit dem ukrainischen Übergangs-Ministerpräsidenten Jazenjuk.
Zugang für Helfer, Schutz für Zivilisten, aber keine Sanktionen, falls Syriens Regierung nicht mitspielt - da wollten selbst Moskau und Peking nicht mehr blockieren. Erst recht nicht während der Spiele in Sotschi.
Deutschland spielt eine weithin anerkannte Vorreiterrolle bei der Fortentwicklung der internationalen Strafgerichtsbarkeit. Doch das Prinzip, überall auf der Welt Völkermord zu verfolgen, stößt an Grenzen.
In die krisengeschüttelte Zentralafrikanische Republik will die EU offenbar doppelt so viele Soldaten schicken wie bislang geplant. Frankreich stockt seine Truppen schon mal im Alleingang auf.
In Syrien eskaliert die Gewalt, im UN-Sicherheitsrat wird über Appelle gestritten. Nun hat Russland eine eigene Syrien-Resolution vorgelegt. Sie ist ein lauer Appell ohne Sanktionsmöglichkeiten.
In Genf werden die Friedensgespräche für Syrien fortgesetzt. Der amerikanische Präsident Obama wirft Moskau vor, eine bessere humanitäre Versorgung der syrischen Bevölkerung zu verhindern: „Russland ist ein Verweigerer.“
An seine Münchner Rede anknüpfend, hat Bundespräsident Gauck mehr Verantwortung für Deutschland und eine Reform des UN-Sicherheitsrats gefordert. Deutschland und Indien streben dort einen ständigen Sitz an.
Die beiden syrischen Konfliktparteien sitzen endlich an einem Tisch. Doch die Opposition hat keine Zuversicht verbreitet, dass sie zur Führung eines Staates in der Lage ist.
Washington bleibt vor der Syrien-Konferenz wenig mehr als das Prinzip Hoffnung. Den Zugriff auf die Gegner Assads hat es längst verloren. Saudi-Arabien lässt seiner Verachtung für Amerikas Syrien-Politik inzwischen freien Lauf.
Mindestens 24 Menschen haben die Taliban bei dem Anschlag auf ein Restaurant in Kabul getötet. Unter den Opfern sind mehrere Ausländer, nach Berliner Angaben aber keine Deutschen.
Auf Drängen Frankreichs wird sich die EU militärisch an der Einhegung der Krise in Zentralafrika beteiligen. Im Gespräch ist die Entsendung eines Infanteriebataillons von bis zu 1000 Soldaten.
Vertrauen schaffen: das sieht Takht-Ravanchi als wichtigen ersten Schritt nach Unterzeichnung des Zwischenabkommens. Dem stellvertretenden iranischen Außenminister ist die konkrete Umsetzung sehr wichtig.
Die Krisendiplomatie mit Iran zeigt weitere Ergebnisse: In einer Woche soll ein Zwischenabkommen in Kraft treten. Kooperiert Teheran, fließen eingefrorene Ölgelder.
Zuletzt war der Ton wieder rauher geworden. Doch nun haben Iran und der Westen alle noch offenen Punkte für ein Zwischenabkommen geklärt. Die Ratifizierung könnte am 20. Januar erfolgen.
Der UN-Sicherheitsrat ist blockiert: Während syrische Streitkräfte die Stadt Aleppo angreifen, verhindert Russland, dass die Regierung in Damaskus dafür gerügt wird.
Eine erste Ladung syrischer Chemiewaffen hat den Hafen von Latakia verlassen. Ein dänisches Schiff brachte sie außer Landes, teilte die OPCW mit.
Die Vereinten Nationen mahnen Syrien, die Vernichtung ihrer Chemiewaffen planmässig weiterzuführen. Unterdessen bombardierten Regierungstruppen abermals die Stadt Aleppo.
Einstimmig hat der UN-Sicherheitsrat beschlossen, die Friedenstruppen in dem afrikanischen Land fast zu verdoppeln. Unterdessen wurden erste Massengräber entdeckt.
Die südsudanesische Armee rückt gegen die Rebellen vor. Die Lage alarmiert den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Im Schnellverfahren sollen die UN-Truppen nun fast verdoppelt werden.
Bei Bethlehem bieten Palästinenser Zimmer für Touristen an. So können christliche Pilger auch etwas über den Nahostkonflikt lernen.
In Syrien ist die Menschenrechtsaktivistin Razan Zeitouneh von Islamisten entführt worden. Sie ist eine wichtige Stimme der demokratischen Opposition. Ihre Mitstreiter bangen um ihr Leben.
Präsident Hollande bezeichnet die Frankreichs Militärmission bei einem Besuch in der Zentralafrikanischen Republik als gefährlich, aber notwendig. Auch Premierminister Ayrault verteidigte im Nationalrat den Einsatz. Unterdessen sind zwei französische Soldaten in Bangui gefallen.
Bei einem Gefecht in Zentralafrika sind zwei französische Soldaten gefallen. Washington will sich mit Transportflugzeugen am internationalen Militäreinsatz beteiligen.
Der Mächtige kann das Recht nutzen, der Schwache muss es. Drei deutsche Optionen angesichts der wirklichen und vermeintlichen Machenschaften des amerikanischen Geheimdienstes NSA.
Mit Patrouillen in der Hauptstadt Bangui haben französische Truppen den Militäreinsatz in der Zentralafrikanischen Republik begonnen. 1200 Soldaten werden in das Krisenland geschickt. Die Bundeswehr bietet ein Transportflugzeug an.
Der Bürgerkrieg in der Zentralafrikanischen Republik eskaliert. In Bangui wurden mehr als 80 Menschen getötet. Der UN-Sicherheitsrat stimmte einer Ausweitung des Militäreinsatzes zu.
China kündigt weitere Wirtschaftsreformen an und weckt damit Hoffnungen in Amerika. Die chinesische Luftverteidigungszone trübt allerdings die Stimmung. Vizepräsident Biden besucht die Region in dieser Woche.
Erleichterung bei der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen: Amerika hat angeboten, die tödlichsten syrischen Chemiewaffen zu vernichten - auf einem Schiff.
In den Atomverhandlungen mit Iran hat es in der Nacht einen Durchbruch gegeben. Iran zeigt sich bereit, den Ausbau seines Nuklearprogramms zu stoppen.
Ein zweites Mal sind in Genf die Außenminister der Sechsergruppe zu den Atomverhandlungen mit Iran angereist. Außenminister Westerwelle sagte, es gebe eine realistische Chance zur Einigung – allerdings sei noch eine Menge Arbeit zu tun.