Neuer Bericht über Massenhinrichtungen in Syrien
Bis zu 13 000 Personen sollen nach Angaben der Menschenrechtsorganisation in einem syrischen Militärgefängnis gehängt worden sein. Die meisten Verurteilten waren Zivilisten.
Bis zu 13 000 Personen sollen nach Angaben der Menschenrechtsorganisation in einem syrischen Militärgefängnis gehängt worden sein. Die meisten Verurteilten waren Zivilisten.
Respekt bedeute aber nicht, dass er gut mit Putin auskommen müsse. Trump konterte auch den Einwurf, Russlands Präsident sei ein „Mörder“.
Libyen ist eine komplizierte Mischung aus politischen Grabenkämpfen und Kriminalität. „Wie im Wilden Westen“ gehe es in der Hauptstadt Tripolis zu, berichten Einwohner. Wen unterstützt Putin in Libyen?
Die neuen Sanktionen Amerikas gegen Iran zeigen Wirkung. Das Land reagiert mit scharfen Worten und weiteren Tests ihres Waffenarsenals. Teheran kündigt zusätzliche Antworten an.
Washington verhängt neue Sanktionen gegen Iran. Gleichzeitig setzt Trumps UN-Botschafterin Nikki Haley ein klares Signal gegen Russland. Vorerst wird Trump wohl keinen „Deal“ mit Putin eingehen.
Keiner will schuld sein an der abermaligen Eskalation der Gewalt in der Ukraine. Nach der Kritik der Vereinigten Staaten an Russland schiebt Moskau den Schwarzen Peter weiter.
Amerikas neue Regierung hat sich vorsichtig von Israels Plänen zum Bau neuer Siedlungen im Westjordanland distanziert. Offen bleibt, ob das eine Wende in Trumps Nahost-Politik markiert.
Heftige Kämpfe in der Ostukraine: In der Industriestadt Awdijiwka kam es zu heftigen Auseinandersetzungen, in einer anderen Stadt fiel die Wasserversorgung aus. Jetzt reagiert der Sicherheitsrat.
Die siebenjährige Bloggerin Bana aus Syrien und die Schauspielerin Lindsay Lohan haben sich in Ankara mit dem türkischen Präsidenten getroffen. Lohan überreichte Erdogan ein Geschenk, das ihm gefallen dürfte.
Kaum ist der amerikanische Präsident Barack Obama aus dem Amt, besiedelt Israel schnell weiter das Westjordanland. Regierungschef Netanjahu twitterte: „Wir bauen – und wir werden weiter bauen.“
Israel sendet neue Signale, die eine Zwei-Staaten-Lösung betreffen: Die Behörden genehmigen den Bau neuer Siedlungen in Ost-Jerusalem. Vor Trumps Amtsantritt hatte es einen Baustopp gegegeben.
Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas startet einen letzten Anlauf, um den gambischen Machthaber Jammeh zum Einlenken zu bewegen. Der hat die Wahl verloren – weigert sich aber, zu gehen.
Der gambische Präsident Barrow ist im Senegal im Exil vereidigt worden. Während sein Vorgänger Jammeh die Machtübergabe verweigert, spitzt sich die Lage zu.
Israelis und Palästinenser sind von einer Lösung ihres Konflikts weiter entfernt denn je. Aber wie lange soll der gefährliche Status quo noch dauern? Mit gutem Willen wäre eine doppelte Lösung durchaus möglich.
Russland und die Türkei planen im kasachischen Astana Gespräche über die Waffenruhe in Syrien. Zu dem Treffen werden offenbar auch syrische Rebellengruppen anreisen. Außenminister Steinmeier wünscht sich einen anderen Gesprächsrahmen.
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit hat der amerikanische Präsident Obama die israelische Siedlungspolitik kritisiert. Die Chancen auf eine Zweistaatenlösungen würden dadurch schwinden.
Mit Peter Neumann setzt die OSZE beim Kampf gegen den Terrorismus auf einen der weltweit renommiertesten Fachleute. Warum aus normalen Menschen Terroristen werden, fasziniert den Wissenschaftler schon seit langem.
In seinen letzten Tagen im Weißen Haus legt Barack Obama seinem Nachfolger Donald Trump noch Steine in den Weg. Doch der Kongress holt bereits zum Gegenschlag aus.
Der Streit um die Resolution gegen die israelische Siedlungspolitik geht weiter. Nun hält das Land Geld an die UN zurück.
Nach dem Attentat auf einen Istanbuler Nachtklub ist der Täter weiter auf der Flucht. Die türkische Regierung bestätigte die Identifizierung des Verdächtigen, nannte aber keine Details. Spezialkräfte nahmen in Istanbul mehrere Uiguren fest.
Monatelang konnte der zerstrittene Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sich zu keiner Resolution über einen Frieden in Syrien durchringen. Nun gelingt nach einem russisch-türkischen Vorstoß der Durchbruch.
Rebellen und Assad-Truppen scheinen die ab Mitternacht vereinbarte Feuerpause teilweise zu ignorieren. Aus mehreren Regionen werden weiterhin Gefechte gemeldet. Die Türkei und Russland attackieren den IS.
Die Empörung in Israel über die Rede des amerikanischen Außenministers hält an. Die Zwei-Staaten-Lösung, die Kerry fordert, tut ein Minister aber bereits ab. Wenn Trump kommt, sei das vom Tisch, ist er überzeugt.
Noch am Donnerstag soll es Luftangriffe gegeben haben: Regierung und Rebellen in Syrien einigen sich abermals auf eine Waffenruhe. Russland und die Türkei wollen den Frieden überwachen.
Die jüngste UN-Resolution gegenüber Israels Siedlungspolitik markiert ein historisches Novum. Zum ersten Mal macht die amerikanische Regierung nicht von ihrem Vetorecht Gebrauch. Kerrys Grundsatzrede und Netanjahus Reaktion sind weitere Wegpunkte einer zerrütteten Beziehung.
„Nur ein Club, wo sich Leute treffen, unterhalten und vergnügen können“: Donald Trump attackiert die Vereinten Nationen wegen der Resolution gegen Israels Siedlungspolitik heftig. Und stellt eine Kehrtwende in Aussicht.
Der Ärger der israelischen Regierung über die Resolution zum Siedlungsstopp hält an: Der Diplomat Dan Shapiro wurde zu einem Gespräch im Außenministerium eingeladen. Aus Netanjahus Kabinett kommen aber noch weit radikalere Vorschläge.
Der UN-Sicherheitsrat fordert überraschend das Ende des Baus israelischer Siedlungen im Westjordanland. Die israelische Regierung reagiert empört – und will die Resolution ignorieren.
Während die Evakuierung Ost-Aleppos andauert, warnt der UN-Sondergesandte vor neuen Kämpfen. Viele Menschen hätten Schutz in Idlib gesucht. Die Stadt stehe jetzt im Fokus des Syrien-Konflikts.
UN-Mitarbeiter können nun damit beginnen, Informationen über Kriegsverbrechen in dem Bürgerkriegsland zu sammeln. Unter anderem Iran und Russland lehnten den Vorstoß ab.
Beweist Aleppo das Versagen der internationalen Gemeinschaft? Ein Gespräch mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel über das Machtvakuum, das von Russland genutzt wird, die Grenzen der Ohnmacht und die Verpflichtung des Westens
Der UN-Sicherheitsrat hat auf einer Dringlichkeitssitzung beschlossen, Beobachter in die heftig umkämpfte syrische Stadt Aleppo zu entsenden. Sie sollen die Evakuierung überwachen und über die Lage der noch verbliebenen Bewohner berichten.
Nach den Unterbrechungen der Rettungsaktionen wurden wieder Menschen aus dem Osten der syrischen Stadt gebracht. Der UN-Sicherheitsrat stimmt am Nachmittag über eine gemeinsame Resolution zu Aleppo ab.
Nachdem mindestens 20 Evakuierungsbusse von Bewaffneten in Brand gesetzt wurden, hatte die syrische Regierung die Evakuierungen der Rebellengebiete in Ost-Aleppo zunächst gestoppt. Jetzt wird die Rettungsaktion offenbar doch fortgesetzt.
Kurz vor der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat macht Russland klar, dass es Frankreichs Resolutionstext zu Aleppo nicht mittragen will. Stattdessen will die Vetomacht einen eigenen Entwurf vorlegen.
Die Tragödie von Aleppo hat auch Folgen für jene, die nur zugesehen haben. Denn ein Engagement für die eingeschlossenen Menschen wäre nicht nur ein Signal nach Syrien gewesen – sondern auch eine Selbstvergewisserung der westlichen Gesellschaft.