Erdogans doppelter Bosporus
Der türkische Präsident Erdogan drückt beim Bau eines neuen Kanals zum Schwarzen Meer aufs Tempo. Aber nicht nur Admirale, auch Umweltschützer sind alarmiert.
Der türkische Präsident Erdogan drückt beim Bau eines neuen Kanals zum Schwarzen Meer aufs Tempo. Aber nicht nur Admirale, auch Umweltschützer sind alarmiert.
Mit der neuen amerikanischen Regierung ändern sich auch die Prioritäten der Weltbank. Ein neues Papier zeigt, welche klimapolitischen Weichen sie stellen will. Doch noch hat sie sich nicht für den neuen Weg entschieden.
Der amerikanische Präsident Joe Biden will im großen Stil Windenergie vom Meer gewinnen. Vorher muss er Überzeugungsarbeit im skeptischen Hinterland leisten.
In Frankreich beginnt die Debatte über ein Klimaschutzgesetz. Dies geschieht auch als Reaktion auf die „Gelbwesten“-Proteste gegen die Treibstoffsteuer.
Marek Mora, der Vizechef von Tschechiens Nationalbank, wendet sich im Interview gegen eine „grüne“ Notenbankpolitik. Er sieht die Klimapolitik als Einfallstor für die politische Beeinflussung der Zentralbanken.
Jeder Umbruch schafft neue Möglichkeiten: Auch für die Finanzbranche, die sich immer stärker neuen Vorgaben für eine klimaschonende Wirtschaft widmen muss.
Lange bremsten die Manager neue Öko-Regeln aus. Jetzt kann es ihnen gar nicht schnell genug gehen.
Versicherer sind Partner für die Energiewende. Doch für nachhaltige Projekte muss dieselbe Risikoanalyse gelten. Die Sicherheit des Kunden steht im Vordergrund.
Das Land gehört zu den größten Umweltverschmutzern. Nun macht die Zentralregierung in Peking Druck: Die hohen Umweltziele sollen erreicht werden.
Joe Biden ordnet die Rückkehr zum Pariser Abkommen an und stoppt eine bedeutende Ölpipeline. Innenpolitischer Widerstand regt sich schon: Die Bürger von Paris seien dem neuen Präsidenten näher als die aus Pittsburgh.
Während Polizei und Nationalgarde Washington in eine Festung verwandeln, kündigt Joe Bidens künftiger Stabschef Maßnahmen für Tag eins an. „Executive Orders“ in Sachen Klimaabkommen, Einwanderung und Pandemie stehen auf dem Programm.
„Für Geld tun die Leute alles – sogar das Gute.“ Mit dieser Logik können bestenfalls notwendige Veränderungsprozesse in die Wege geleitet werden. Hinreichend sind sie nicht. Ein Gastbeitrag.
Vom 1. Januar an bezahlen wir für den CO2-Ausstoß von Heizungen und Autos. Das kann ein paar hundert Euro im Jahr kosten. Doch es gibt auch Profiteure.
Erst sechs Wochen nach der Wahl hat Brasiliens Regierungschef Jair Bolsonaro Joe Biden zum Wahlsieg gratuliert. Die beiden vertreten unter anderem beim Umweltschutz unterschiedliche Auffassungen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verspricht ein Verfassungsreferendum, um den Klimaschutz aufzuwerten. Handelt es sich nur um Symbolpolitik?
Die Kollateralschäden durch den Corona-Schock sind gewaltig. Doch fünf Jahre nach dem Abschluss des Pariser Klimavertrags keimt dennoch Hoffnung im Krisenwinter. Was der virtuelle Klimagipfel nach dem Ende des Trump-Lockdowns bringt.
Die EU will alle Politikfelder in den Dienst des Klimaschutzes stellen. Doch das allein ergibt keine stimmige Gesamtstrategie. Auszug aus einer Rede des Präsidenten des Ifo-Instituts.
Der EU-Gipfel gibt heute die Tagesordnung vor: Brexit, Haushalt, Klima und eine gemischte Bilanz der deutschen Ratspräsidentschaft. Was sonst noch wichtig ist, steht im Newsletter für Deutschland.
Nun tritt der Gegenvorschlag der Regierung in Kraft. Und auch die Kriegsgeräteinitiative scheitert.
Unternehmen müssen für das Recht bezahlen, CO2 und andere Treibhausgase freizusetzen: So funktioniert der Emissionshandel. Aber warum funktioniert er nicht so, dass wir die Klimaziele sicher erreichen?
Die ARD macht einen Film über das Jahr 2034. Dort durfte sich die Bundeskanzlerin über einen Freispruch freuen, ohne angeklagt zu sein. Mit Kuriositäten ging es anschließend bei Sandra Maischberger weiter.
Schuldig im Namen der Anklage: Der Regisseur Andres Veiel lässt die Nachwelt Gericht halten über die deutsche Klimapolitik. In „Ökozid“ inszeniert er einen Schauprozess.
Die Weltklimakonferenz fällt aus, die Emissionen galoppieren, vor allem in China. Doch die Wahl Joe Bidens macht Hoffnung – und hinter den Kulissen laufen die Verhandlungen.
Weites Land, heikle Flächen: Der Showdown um eine Vision für die Landwirtschaft in Europa lässt nichts Gutes für die Natur ahnen. Wer handelt jetzt gegen die Artenkrise?
Die EZB-Chefin hat der Europäischen Zentralbank jüngst den Klimaschutz auf die Fahne geschrieben. Die Absicht ist edel. Aber eine Zentralbank ist keine Regierung.
Nach zwei Jahren Verhandlung steht fest: Eine grundlegende Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik wird es vorerst nicht geben – auch wenn Ministerin Klöckner den Kompromiss als „Systemwechsel“ verkauft. Doch damit war von Anfang an nicht zu rechnen.
Lange kümmerten sich die Chinesen wenig um Klimaschutz. Doch das ändert sich gerade. Xi Jinping macht der Welt ein großes Versprechen. Selbst seine Funktionäre sind überrascht.
Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg hat vor dem EU-Gipfel zur Klimapolitik an die teilnehmenden Politiker appelliert, „so viel wie möglich" zu tun. Es müsse jetzt gehandelt werden, nicht erst in der Zukunft.
Für die schnelle Abkehr von der Kohle müsste Chinas Führung die Interessen einer mächtigen Elite beschneiden – eine Konstellation wie geschaffen für einen Putsch. Außerdem hat das Land noch andere Probleme als saubere Luft.
Seit 20 Jahren arbeiten Europäer und Lateinamerikaner an einem Handelsabkommen. Durch Abholzungen und Waldbrände im Regenwald wollen die Parlamentarier den Text aber nicht ratifizieren. In den Mitgliedstaaten wächst der Widerstand.
Der grüne Wandel bietet ökonomische Chancen. Doch muss die EU dazu alte Fehler vermeiden.
Brüssel nimmt sich mehr Klimaschutz vor. Doch es kommt nicht auf die Ziele an. Ob das Klima geschützt und der Wohlstand gesichert wird, darüber entscheidet etwas anderes.
Früher waren die Grünen eine zerstrittene Chaostruppe. Heute herrschen Disziplin und Ordnung. Was ist da bloß passiert?
Im September kommt die erste grüne Bundesanleihe. Der deutsche Staat wird als wichtigster Euro-Emittent Maßstäbe für den schnell wachsenden Markt setzen.
Drei Ökonomen und zwei Physiker sollen in der deutschen Klimapolitik künftig ein gewichtiges Wort mitreden. Prominentere Kandidaten, die in den vergangenen Monaten gehandelt worden waren, kamen nicht zum Zuge.
Jair Bolsonaro hat die Kritik an seiner Umweltpolitik zurückgewiesen. Dabei gibt es immer wieder Belege gegen ihn. Doch der brasilianische Präsident dreht und wendet alles zu seinen Gunsten.