Pentagon will offenbar Ölfelder mit Panzern schützen
Kurz nach Präsident Trumps heftig kritisiertem Abzug amerikanischer Truppen aus Syrien will das Pentagon Kampfpanzer dorthin entsenden. Dabei geht es nicht nur um die Terrormiliz IS.
Kurz nach Präsident Trumps heftig kritisiertem Abzug amerikanischer Truppen aus Syrien will das Pentagon Kampfpanzer dorthin entsenden. Dabei geht es nicht nur um die Terrormiliz IS.
In der Talkshow von Maybrit Illner spricht Heiko Maas über den Syrien-Vorschlag von Annegret Kramp-Karrenbauer. Die Bedenken des Außenministers erscheinen nachvollziehbar – doch einige Fragen bleiben unbeantwortet.
Der Bundestag hat über die Fortsetzung des Syrien-Einsatzes der Bundeswehr debattiert. Die Verteidigungsministerin war nicht dabei. Dabei hätte sie dort einen Erfolg feiern können – den sie in der derzeitigen Situation wohl gut gebrauchen kann.
Der Konflikt in Nordsyrien führt zu Spannungen zwischen Türken und Kurden – auch in Frankfurt. Die Stimmung ist emotional aufgeladen.
Der türkische Staatspräsident hat dem Westen gedroht, Millionen Flüchtlinge zu schicken, so die Militäroperation in Nordsyrien als Besatzung tituliert würde. Die deutsche Verteidigungsministerin geht noch einen Schritt weiter.
Deutsche Entwicklungshilfe erhält die Türkei längst nicht mehr. Trotzdem bekommen nur drei arme Länder mehr Geld aus Berlin. Auch aus Brüssel fließen weiterhin Milliarden an Ankara.
Seit Jahren wird über sichere Zonen in Syrien diskutiert, doch nie waren die Umstände widriger. Nato-Mitglieder zweifeln an Deutschlands Motiven – derweil spielen russische und türkische Einsatzkräfte vor Ort ihre Macht aus.
Annegret Kramp-Karrenbauer verteidigt ihren Vorstoß für eine Schutzzone in Nordsyrien – und gibt zu, dass sie nicht überzeugt ist, erfolgreich damit zu sein. Ihr Koalitionspartner ist weiterhin verärgert.
Die Türkei hat nach Angaben von Donald Trump eine dauerhafte Waffenruhe in Nordsyrien verkündet. Daraufhin erklärt der amerikanische Präsident, die Vereinigten Staaten würden die Sanktionen gegen das Land ruhen lassen.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) äußert Bedenken in Bezug auf neue Migrationsbewegungen: Grenzkontrollen sollen verlängert werden; die Länder sollen vermehrt abschieben.
Die CDU-Vorsitzende will eine Sicherheitszone in Nordsyrien einrichten. Nun reagieren die Partner aus der Nato.
In Sotchi haben sich Russland und die Türkei auf einen Plan zum Zurückdrängen der kurdischen Milizen in Nordsyrien von der türkischen Grenze sowie auf gemeinsame Patrouillen in der Region geeinigt. Erdogan sprach nun von einer "historischen Vereinbarung".
Sechs Stunden dauerte das Krisengespräch zwischen Putin und Erdogan: Neben einer verlängerten Feuerpause einigten sie sich auch auf gemeinsame Patrouillen in Nordsyrien.
Die SPD zeigt sich verärgert über das Vorgehen von Kramp-Karrenbauer bei ihrem Vorschlag für einen internationalen Stabilisierungseinsatz in Nordsyrien. Kanzlerin Merkel will hingegen bei Johnson, Macron und Erdogan für den Vorschlag werben.
Der türkische Präsident droht damit, die Offensive in Nordsyrien fortzusetzen. Gleichzeitig erklärt er sich dazu bereit, mit Merkel, Macron und Johnson über den Konflikt zu sprechen – unter bestimmten Bedingungen.
Ibrahim Kalin ist Sprecher und außenpolitischer Berater des türkischen Präsidenten. Im Interview spricht er über die Sichtweise seiner Regierung auf den gegenwärtigen Syrien-Einsatz der Türkei – und bei welchem Thema, Europa angeblich falsch liegt.
Bei seinem Besuch in Sotschi am Dienstag will Erdogan mit Putin über die angestrebte Sicherheitszone in Syrien sprechen. Drei Dinge sind der Türkei dabei am wichtigsten.
Der türkische Präsident Erdogan und Russlands Präsident Putin beraten in Sotschi über Syrien. In Berlin fasst der rot-rot-grüne Senat ein heißes Eisen an – und in London muss das Parlament Gas geben. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Knapp zwei Wochen nach dem Einmarsch türkischer Truppen im Norden Syriens trifft der russische Präsident Putin seinen türkischen Amtskollegen Erdogan zu Krisengesprächen. Reagieren die beiden auch auf einen Vorschlag aus Deutschland für eine international kontrollierte Sicherheitszone?
Bisher hätten sich Deutschland und Europäer wie „Zaungäste“ verhalten, findet Kramp-Karrenbauer. Nun will die Verteidigungsministerin eine Sicherheitszone in Nordsyrien – möglicherweise auch unter Beteiligung der Bundeswehr.
Das zunehmend aggressive Auftreten des Erdogan-Regimes hat Folgen. Nicht nur VW reagiert, sondern auch ein wichtiges europäisches Geldhaus.
Die Türkei kann es sich nicht erlauben, wegen Syrien ihre Geschäfte mit dem Westen zu gefährden. Deshalb gibt es Möglichkeiten, wie aus der Waffenruhe ein echter Frieden werden könnte – man muss sie nur nutzen. Eine Analyse.
Kurden und Amerikaner weichen dem Vormarsch der türkischen Armee. Außenminister Maas nennt den Angriff Ankaras völkerrechtswidrig.
Die amerikanischen Streitkräfte haben ihren Truppenabzug aus dem nordsyrischen Grenzgebiet zur Türkei fortgesetzt. Mehr als 70 gepanzerte Fahrzeuge rollten durch die Stadt Tal Tamr.
Der Feldzug der Türkei gegen die Kurden stellt die Welt vor vollendete Tatsachen. Das außenpolitische Establishment des Westens ist entsetzt. Was sind die Folgen? Was wäre zu tun, und durch wen?
In Nordsyrien ergreifen viele dort Gestrandete abermals die Flucht vor den türkischen Angriffen. Die Türkei begründet ihren Einmarsch mit Selbstverteidigung - der deutsche Außenminister Maas warnt Ankara vor einem Zahlungsstopp.
Der Krieg in Nordsyrien führt auch in Deutschland zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen türkischen und kurdischen Migranten. Das könnte erst der Anfang sein.
In mehreren deutschen Städten haben am Wochenende Tausende Menschen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestiert. Während in Köln die befürchtete Eskalation ausblieb, kam es in Stuttgart zu Auseinandersetzungen.
„Freiheit ist nicht kostenlos“: In den Vereinigten Staaten kämpfen verfolgte türkische Sportstars gegen Erdogan und seine Politik. Das birgt Gefahren.
Die YPG habe die Soldaten bei „Aufklärungs- und Überwachungsmission“ mit Panzerabwehrwaffen beschossen, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Dabei sei ein Soldat getötet und ein weiterer verletzt worden.
Millionen syrische Flüchtlinge leben in der Türkei. Wenn Erdogans Krieg vorbei ist, sollen sie in ihre Heimat zurück. Aber wollen sie das auch?
Die Debatte um den Militärsalut ist Wasser auf Erdogans Mühlen: Ihm helfen sowohl die Solidaritätskundgebungen türkischer Spieler wie auch die Reaktionen der europäischen Medien.
Weniger als 48 Stunden nach Verkündung der vorläufigen Waffenruhe in Nordsyrien weisen sich die Türkei und kurdische Kämpfer gegenseitig die Schuld am Bruch der Vereinbarung vor. Die kurdischen Milizen erklärten, es gebe „keine Fortschritte“.
Salutieren als Zeichen der Freude ist im türkischen Fußball schon länger nicht unüblich. Niemand hat den Spielern diese Geste diktiert. „Das braucht es nicht, leider“, sagt ein kritischer türkischer Sportjournalist.
Auf der türkischen Seite der Grenze zu Nordsyrien ist der Jubel über den Einmarsch der Armee Erdogans groß. Auf der syrischen Seite weiß niemand, was ihn erwartet.
Die Übereinkunft zwischen Erdogan und Pence hat die Türkei ihren Zielen in Nordsyrien nähergebracht. Dass die Kurden das Abkommen mittragen, ist jedoch zweifelhaft.