Plötzlich ein Gasexporteur
Die Gasvorkommen vor der Küste machen Israel zu einem begehrten Wirtschaftspartner – auch für arabische Nachbarstaaten, die bislang aus politischen Gründen Abstand hielten.
Die Gasvorkommen vor der Küste machen Israel zu einem begehrten Wirtschaftspartner – auch für arabische Nachbarstaaten, die bislang aus politischen Gründen Abstand hielten.
In Soma schwindet die Hoffnung – und die Wut auf die Regierung nimmt zu. Eigentlich hat Erdogans AKP hier viele Anhänger. Doch es werden Zweifel laut.
Ein Vertrauter des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan hat auf einen am Boden liegenden Demonstranten eingetreten. Wegen des Grubenunglücks in Soma protestieren an diesem Donnerstag Regierungsgegner und Gewerkschaften gegen Erdogan.
Nach dem Grubenunglück in der Türkei sind in Istanbul und Ankara Tausende auf die Straßen gegangen. Sie machen die Regierung Erdogan mitverantwortlich für das Unglück. Doch der weist alle Schuld von sich. Und die Polizei geht mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Demonstranten vor.
Das dramatische Grubenunglück von Soma ist für die Türkei ein Schock, der nicht nur die Gefühle erschüttert, sondern auch die Glaubwürdigkeit der Politik. Den Ambitionen Erdogans aber wird es kaum schaden.
Die Katastrophe von Soma ist ein heftiger Schlag für Erdogans Regierung – denn sie kommt nicht aus dem Nichts. In türkischen Bergwerken werden die ohnehin laxen Gesetze zum Schutz der Bergleute kaum beachtet.
Die Zahl der Toten in Soma ist auf mindestens 238 gestiegen - und noch immer werden hunderte Kumpel vermisst. Deren Rettung wird von Stunde zu Stunde schwieriger.
Mindestens 238 Bergleute sterben bei dem Grubenunglück in Soma. Immer wieder ereignen sich dort tödliche Unfälle. Eine Untersuchung lehnte Erdogans AKP vor Monaten schon ab. In welcher Beziehung steht die Partei zum Betreiber der Mine?
Die Hoffnung schwindet, Überlebende retten zu können - das Feuer im türkischen Bergwerk brennt weiterhin. Hunderte Kumpel sind noch nicht geborgen. Es ist das schwerste Grubenunglück in dem Land seit Jahrzehnten. Die Gewerkschaften erheben schwere Vorwürfe gegen die Verantwortlichen.
Mindestens 200 Menschen sind bei dem verheerenden Grubenunglück in Soma ums Leben gekommen. Offensichtlich hatte ein Kurzschluss die Explosion ausgelöst.
Die Türkei muss der Republik Zypern 90 Millionen Euro Entschädigung wegen Menschenrechtsverletzungen nach der Besetzung Nord-Zyperns zahlen. Das entschied der Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg.
Die EU bleibt nach dem Willen der Spitzenkandidaten auf absehbare Zeit ein Bund aus 28 Staaten. Der Türkei stellen Schulz und Juncker bei ihrem TV-Duell ein schlechtes Zeugnis aus.
Der Aufenthalt in Montana sollte ein weiterer Baustein in seiner Aufsteigergeschichte werden – doch dann wurde Diren Dede in einer Garage erschossen. In Hamburg trauern die Angehörigen um einen jungen Mann, der vielen als Vorbild galt.
Nicht nur in der Türkei: Bundespräsident Gauck sorgt auch bei anderen Nachbarn dafür, dass es in den bilateralen Beziehungen knistert und britzelt. Das muss man nicht nur loben.
Bundespräsident Gauck hat ins Schwarze getroffen, als er in der Türkei Demokratiedefizite beklagte. Das hat sich bei den neuen Demonstrationen auf dem Taksim-Platz in Istanbul wieder gezeigt. Ein Kommentar.
Mit Wasserwerfern und Tränengas ist die türkische Polizei in Istanbul gegen hunderte Demonstranten vorgegangen. Diese hatten versucht, am Donnerstag trotz Verbots auf den symbolträchtigen Taksim-Platz zu gelangen.
Auf Journalisten wird in Syrien Jagd gemacht. Von den Islamisten und vom Assad-Regime. Wer unabhängig berichtet, steht zwischen allen Fronten. Ein Besuch bei dem Oppositionssender Hawa Smart.
Zwischen der Einschätzung des Bundespräsidenten und der Bundesregierung gibt es keine Unterschiede: Innenminister de Maizière lobte dessen kritische Äußerungen über die mangelhafte Rechtsstaatlichkeit in der Türkei.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan schätzt es nicht, wenn man ihn kritisiert. Das bekam der Bundespräsident zu spüren. Dabei hatte sich Gauck noch in vorauseilender Verteidigung geübt.
Der Schlagabtausch zwischen Joachim Gauck und Recep Tayyip Erdogan geht weiter. Gauck verteidigt seine offene Kritik an der Regierung in Ankara: „Ich habe nichts erfunden.“
Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat die Kritik von Bundespräsident Gauck an seiner Regierung scharf zurückgewiesen. Gaucks Verhalten sei „einem Staatsmann nicht angemessen“.
Mit Predigern gleich welcher Konfession hat der türkische Ministerpräsident Erdogan in jüngster Zeit seine Not. Sein Zorn richtet sich auch gegen Bundespräsident Gauck.
Wie Bundespräsident Joachim Gauck seine Erfahrungen aus der DDR nutzt, um die Beschränkungen der Meinungsfreiheit in der Türkei zu kritisieren.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan will seinen in Amerika lebenden Rivalen Gülen ausliefern lassen. Ankara habe bereits mehreren Auslieferungsgesuchen Washingtons stattgegeben - jetzt seien die Amerikaner am Zuge.
Flüchtlinge in Griechenland müssen sich laut Amnesty International nackt ausziehen, maskierte Männer nehmen ihnen Geld und Pässe ab. Die Menschenrechtsorganisation spricht von unhaltbaren Zuständen - und fordert die EU auf, Konsequenzen zu ziehen.
Das Lob für den wirtschaftlichen Aufschwung der Türkei macht die Rüge des Bundespräsidenten nur noch deutlicher. In diesem Zustand von Demokratie und Rechtsstaat gehört das Land nicht zu Europa.
Bundespräsident Joachim Gauck geht mit der türkischen Regierung hart ins Gericht: In einer Rede in Ankara äußert er harsche Kritik an Internetzensur, Justizreform und anderen Eingriffen in den Rechtsstaat.
Bundespräsident Gauck fordert größere Anstrengungen für die syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge. Bei einem Besuch in der Türkei würdigte er den Einsatz der Bundeswehr an der syrischen Grenze.
An den an ihrem Volk verübten Genozid haben Armenier in der Paulskirche erinnert. Die Beileidsbekundung des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan befriedigt sie nicht.
Die favorisierte Türkei verzichtet überraschend auf eine Bewerbung als Spielort für die paneuropäische Fußball-EM 2020 und tritt stattdessen in Konkurrenz mit Deutschland um die Euro 2024.
Die Polizei wirbt um Deutsche „mit Migrationshintergrund“, aber es gibt nur wenige Einwanderer, die das wollen. So wird der Polizei „struktureller Rassismus“ vorgeworfen. Doch Quoten haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun.
Bundespräsident Gauck reist an diesem Samstag zu seinem ersten Staatsbesuch in die Türkei. Bei seinem Treffen mit Ministerpräsident Erdogan will er auch über Menschenrechte und Pressefreiheit offen sprechen.
Fast ein Jahrhundert nach der Ermordung von Armeniern im Ersten Weltkrieg hat Recep Tayyip Erdogan als erster Regierungschef der Türkei sein Bedauern bekundet. Die Zahl der Toten ist weiterhin umstritten.
Für die CSU hat die Solidarität mit der Ukraine ihre Grenzen. Einen Beitritt in die EU lehnt die bayerische Schwesterpartei der CDU im Europawahlkampf strikt ab.
Der Online-Kurznachrichtendienst Twitter hat zwei Nutzerkonten gesperrt, von denen aus Korruptionsvorwürfe gegen das Umfeld des türkischen Regierungschefs Erdogan verbreitet wurden.
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan arbeitet weiter an der Aushöhlung der Gewaltenteilung in seinem Land. Nun hat das Parlament ein Gesetz gebilligt, das die Geheimdienste quasi jeglicher Kontrolle entzieht.