Bloß nichts übers Knie brechen
Kim Kulig war ein Shootingstar im Frauenfußball. Dann verletzte sie sich schwer. Seit 2011 stand sie kaum noch auf dem Platz. Gelingt ihr jetzt die Rückkehr?
Kim Kulig war ein Shootingstar im Frauenfußball. Dann verletzte sie sich schwer. Seit 2011 stand sie kaum noch auf dem Platz. Gelingt ihr jetzt die Rückkehr?
Elf in der Kieler Uniklinik gestorbene Patienten hatten sich mit einem multiresistenten Keim infiziert. Bei neun von ihnen war das aber nicht die Todesursache. Hätte die Klinik die Ausbreitung des Keims verhindern können?
In der Türkei sind zwei Polizisten wegen des Todes eines Gezi-Demonstranten zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach dem Urteil kam es zu Kämpfen zwischen Polizei und Protestlern, die härtere Strafen forderten.
Die türkische Hafenstadt Mersin gilt als Zentrum des Menschenschmuggels in Richtung Westeuropa. Wie funktioniert das Geschäft mit der Hoffnung? Eine Spurensuche.
In keinem muslimisch geprägten Land war die Anteilnahme nach den Morden an den Zeichnern von „Charlie Hebdo“ so groß wie in der Türkei. Dort titelten die Satireblätter mit „Je suis Charlie“ – in Schwarz.
Der Hafen der südtürkischen Stadt Mersin ist Ausgangspunkt für tausende Flüchtlinge aus Syrien auf ihrem Weg nach Westeuropa. Es gibt starke Anzeichen dafür, dass von dort auch als Flüchtlinge getarnte IS-Terroristen in die EU kommen - mit Hilfe von Schleuserbanden.
Internetseiten, die das Titelbild der neuen „Charlie Hebdo“-Ausgabe mit einem weinenden Mohammed zeigen, sollen in der Türkei gesperrt werden. Das ordnete ein Gericht an. Im Land druckte nur die „Cumhuriyet“ die Karikatur nach.
Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu äußert sich im F.A.Z.-Interview über die vermeintliche Logik von Pegida, zunehmende Islamophobie, europäische Solidarität in Zeiten des Terrors und den Syrien-Konflikt.
Der Zustrom illegaler Migranten in die EU nimmt rasant zu. EU-Innenkommissar Avramopoulos fordert deshalb ein koordiniertes Handeln. Vor allem die Türkei wird zunehmend wichtiger.
Bei seinem Besuch in Deutschland hat der türkische Regierungschef Davutoglu die Pegida-Bewegung mit den Terroristen des „Islamischen Staats“ verglichen. Beide hätten eine „mittelalterliche“ Geisteshaltung, sagte Davutoglu der F.A.Z.
Er war offenbar auf dem Weg nach Syrien: In Bulgarien ist schon Anfang Januar ein Franzose festgenommen worden, der Verbindungen zu einem der Attentäter von Paris gehabt haben soll.
Bundeskanzlerin Merkel wählt die Worte des früheren Bundespräsidenten Wulff: „Der Islam gehört zu Deutschland.“ Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu bezeichnet den Widerstand gegen einen EU-Beitritt der Türkei als eine Ursache für Islamfeindlichkeit.
Hayat Boumeddiene wird als mögliche Komplizin bei den Anschlägen in Frankreich gesucht. Sie ist die Freundin des von der Polizei getöteten Geiselnehmers Amedy Coulibaly. Neuen Berichten zufolge ist sie schon vor den Anschlägen in Richtung Syrien gereist.
In der Altstadt von Istanbul ist ein Polizist bei einem Anschlag getötet worden. In der Nähe der Hagia Sophia sprengte sich eine Frau in die Luft.
Auch in der Türkei ist die Pegida-Bewegung ein großes Thema. Manche stilisieren sie zur „größten sozialen Bewegung Deutschlands“. Die Regierung in Ankara will es jetzt nicht mehr bei verbalen Protesten belassen.
Ekrem Dumanli ist Chefredakteur der türkischen Zeitung „Zaman“ und wurde im Dezember gemeinsam mit anderen regierungskritischen Journalisten verhaftet. Im Interview spricht er über autoritäre Entwicklungen in Erdogans Türkei.
In der als Symbol des Widerstands gegen die Terrormiliz IS bekannt gewordenen kurdischen Stadt Kobane sind die Dschihadisten auf dem Rückzug. Doch der Kampf gegen IS ist noch lange nicht entschieden. In anderen Regionen sind die sunnitischen Kämpfer erfolgreicher.
Die jüngsten Beinahekatastrophen im Mittelmeer belegen es: Mersin hat sich zu einer wichtigen Operationsbasis für Menschenschmuggler entwickelt. Doch nicht nur das Geschäft mit den Flüchtlingen floriert in der südanatolischen Stadt.
So sieht Anfang 2015 die „Neue Türkei“ des Recep Tayyip Erdogan aus: Nicht nur von außen, auch im Inneren lauern überall Feinde. Wie der türkische Präsident jegliche Opposition verfolgen lässt.
Anfang November 1914 erklärte die Entente dem Osmanischen Reich den Krieg. Die Frankfurter Zeitung analysiert vor hundert Jahren, wie die Bevölkerung auf die Mobilmachung und die Folgen reagiert hat.
In der kurdischen Enklave Afrin leben 700.000 Flüchtlinge, denen es an allem mangelt. Im Osten hält die Türkei ihre Grenze dicht. Aus allen anderen Richtungen drängt jedoch der „Islamische Staat“.
Internationale Beobachter fürchten um die Pressefreiheit in der Türkei. Präsident Erdogan jedoch sieht das völlig anders: Nirgendwo sei die Presse freier als in seinem Land.
Eine Demonstration für säkulare Erziehung in Ankara ist von der türkischen Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern aufgelöst worden. Staatspräsident Erdogan verteidigte die Festnahme mehrerer Journalisten und das Vorgehen gegen seinen Widersacher Gülen.
35 Ultras des Besiktas-Istanbul-Fanklubs stehen nach den Protesten von Gezi wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung vor Gericht. Grünen-Politiker Omid Nouripour fordert die Unterstützung durch deutsche Fußball-Fans.
Der türkische Staatspräsident Erdogan wirft seinem einstigen Verbündeten Gülen vor, parallele Staatsstrukturen geschaffen zu haben. Ein türkisches Gericht hat jetzt Haftbefehl gegen den in Amerika lebenden Prediger erlassen.
Konrad Adam, Gründungsmitglied und Sprecher der Alternative für Deutschland, spricht im F.A.Z.-Interview über Glaubenskriege, fehlende Aufklärung und die Frage: Wer passt zu uns?
Die Bundesregierung greift das Vorgehen der türkischen Polizei gegen Journalisten mit scharfen Worten an. Die Handlungen verstießen eindeutig gegen die Grundprinzipien der Meinungs- und Pressefreiheit.
Die türkische Polizei ist bei einer landesweiten Razzia gegen Anhänger des islamischen Predigers Fethullah Gülen vorgegangen. Dabei sollen mehr als 30 Personen festgenommen worden sein. Der in Amerika lebende Gülen gilt als Rivale von Präsident Erdogan.
Der islamische Prediger Fethullah Gülen warnt vor einem Abdriften der Türkei. Unter der Herrschaft Erdogans sei das Land zu einem „Ein-Mann-Staat“ geworden. Andersdenkende würden gejagt.
Der türkische und amerikanische Geheimdienst haben den mutmaßlichen Anführer des libyschen Al-Qaida-Ablegers gefasst. Der Mann soll vor zwei Jahren am Attentat auf den amerikanischen Botschafter in Benghasi beteiligt gewesen sein.
Jahrelang hat Putin für die Pipeline „South Stream“ gekämpft - jetzt hat er das Projekt kurzerhand beendet. Künftig will Russland an China mehr Gas liefern. Wer profitiert von Putins Gaspolitik?
Teheran bestreitet, an Luftschlägen gegen Stellungen der IS-Terrormiliz im Irak beteiligt zu sein. Ein Regierungsvertreter wies entsprechende Angaben des amerikanischen Pentagons zurück.
Durch die Entscheidung des Kremls gegen South Stream werden die Karten im russisch-europäischen Gaspoker neu gemischt. Was folgt, ist noch unklar. Aber die Türkei könnte die große Siegerin sein.
Die libanesische Armee hat laut Sicherheitskreisen nahe der syrischen Grenze mutmaßlich die Ehefrau und einen Sohn des Führers der Terrormiliz „Islamischer Staat“, Abu Bakr al Bagdadi, festgenommen.
In die Gespräche zwischen der Türkei und den Vereinigten Staaten über die Einrichtung einer Schutzzone in Syrien kommt Bewegung. Das käme den Zivilisten zugute. Der türkische Präsident Erdogan könnte so schon bald eine stärkere Rolle in der internationalen Anti-IS-Allianz bekommen.