Tote bei Anschlägen in Istanbul
Bei Anschlägen in Istanbul sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Zehn Menschen wurden verletzt. Auch im Südosten der Türkei soll es einen tödlichen Anschlag gegeben haben.
Bei Anschlägen in Istanbul sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Zehn Menschen wurden verletzt. Auch im Südosten der Türkei soll es einen tödlichen Anschlag gegeben haben.
Vom FC Bayern über Florenz nach Istanbul: Mario Gomez’ Weg führte zuletzt eher nach unten. Nun will der Stürmer bei Besiktas zu alter Stärke finden. In einem Interview erklärt Gomez, warum es ihn in die Türkei zieht.
Ein Jahr nach Beginn der Luftangriffe auf Stellungen des „Islamischen Staates“ zieht Washington eine optimistische Bilanz. Die Terrormiliz sei in Syrien und im Irak in der Defensive.
Der Bundesaußenminister fürchtet angesichts des Konflikts der Türkei mit der PKK eine Eskalation der Gewalt. Ein Scheitern des Friedensprozesses hätte laut Steinmeier fatale Folgen für die Region.
Türkische Journalisten hatten im März ein Foto eines von Linksextremisten als Geisel genommenen Staatsanwalts veröffentlicht. Jetzt sind sie wegen der Verbreitung terroristischer Propaganda angeklagt.
Anhänger der kurdischen Arbeiterpartei PKK sollen eine Mine unter einem Militärkonvoi gezündet haben. Drei Soldaten kamen dabei ums Leben. Anschließen habe es noch ein Feuergefecht gegeben, so die Sicherheitskräfte.
An Präsident Tayyip Erdogan nagt der Verlust der absoluten Mehrheit seiner Partei bei den türkischen Parlamentswahlen. Das erklärt seinen Furor im Vorgehen gegen die Kurdenpartei.
An diesem Montag beginnt in Celle der Prozess gegen zwei Deutschtunesier, die sich dem „Islamischen Staat“ angeschlossen hatten. Der Prozess dürfte Einblicke in die Wolfsburger Islamistenszene geben.
Hat die türkische Luftwaffe bei einem Angriff im Nordirak bis zu zehn Zivilisten getötet? Das Militär widerspricht den Berichten, das Außenministerium in Ankara kündigt eine Untersuchung an.
Ein Attentäter hat in der osttürkischen Provinz Agri zwei Soldaten getötet und 24 weitere verletzt. Dazu steuerte er einen mit Bomben beladenen Traktor vor einen Stützpunkt der Militärpolizei.
Die Regierung der autonomen Kurdenregion im Irak appelliert an die PKK, den Norden des Landes zu verlassen. Die Kämpfer sollten „das Schlachtfeld fernhalten, damit keine Zivilisten Opfer dieses Krieges werden.“
Amerika kommt mit der Ausbildung gemäßigter syrischer Kämpfer gegen den IS kaum voran. Nun gibt es Berichte über einen weiteren Rückschlag.
Die türkische Staatsanwaltschaft soll Ermittlungen gegen den kurdischen Oppositionsführer Demirtas aufgenommen haben. Der Vorwurf des Aufrufs zu bewaffneten Protesten stammt schon aus dem Vorjahr.
Die Bundeswehr-Soldaten im türkischen Kahramanmaras dürfen ihre Kaserne nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Auch ihre Bewachung ist verschärft worden. Eine Vorsichtsmaßnahme.
Bei Anschlägen in der Türkei sind mindestens drei Soldaten und ein Polizist getötet worden. Die Armee und Medien machen die Kurden-Partei PKK für die Angriffe verantwortlich.
Gegen den Islamischen Staat kämpft die Türkei nur zum Schein. Das wahre Ziel ihrer Angriffe ist die verhasste PKK. Doch das ist selbstzerstörerisch. Ein Kommentar.
Der amerikanische Soziologe Richard Alba hat die Einwanderungspolitik in sechs Ländern untersucht. Deutschland schneidet schlecht ab. Alba fordert, mit dem Islam in Europa besser umzugehen. Ein Interview.
Die Türkei geht hart gegen die Kurden vor: Die Luftwaffe weitet ihre Angriffe aus, mehr als 1000 mutmaßliche PKK-Anhänger werden festgenommen. Die Bundesregierung verschärft ihre Reisewarnung für die Türkei.
„Ohne Not durch seinen Herrscher ins Chaos gestürzt“: Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir übt scharfe Kritik an der Türkei unter Präsident Recep Tayyip Erdogan.
Türkische Militärflugzeuge haben die PKK erstmals auf eigenem Boden attackiert. Die amerikanische Regierung bezeichnet die jüngsten Angriffe derweil als einen „eindeutigen Akt der Selbstverteidigung“.
Die Gründe für Erdogans riskanten Kurswechsel in der Kurdenpolitik sind durchsichtig. Für den Westen beginnt nun eine Gratwanderung. Denn er braucht die PKK-nahen syrischen Kurden im Krieg gegen den „Islamischen Staat“.
Die Kurden in Syrien und der Türkei misstrauen Ankaras Plänen, eine entmilitarisierte Pufferzone im Norden Syriens zu errichten. Ihre Angst: Nicht der „Islamische Staat“, sondern die Kurden sind eigentliches Ziel der Militäroperation.
Ankara habe die Allianz nicht um zusätzliche Militärpräsenz in der Türkei gebeten, verkündet Nato-Generalsekretär Stoltenberg nach einem Nato-Sondertreffen. Die Türkei verfüge ohnehin über „sehr fähige Streitkräfte“.
Vor einem Nato-Sondertreffen hat der türkische Präsident Unterstützung der Allianz im Kampf gegen die IS-Terrormiliz angemahnt. Den Friedensprozess mit der als Terrororganisation eingestuften Arbeiterpartei Kurdistans erklärt er für beendet.
Gewalt und Spannungen zwischen der türkischen Führung und den Kurden steigern sich. Eine friedliche Lösung des Konflikts liegt wieder außerhalb der Reichweite - auch weil sich Präsident Erdogan davon distanziert hat.
Die Vereinigten Staaten und die Türkei haben sich auf die Schaffung eines IS-freien Korridors im Norden Syriens geeinigt. Amerikanische Kampfflugzeuge, gemäßigte syrische Rebellen und das türkische Militär sollen eng kooperieren.
Außenminister Steinmeier hat die türkische Regierung aufgefordert, am Friedensprozess mit der Kurden-Partei PKK festzuhalten. Aktuell sei eine Auseinandersetzung Gift. Die Bundeswehr koordiniert sich derweil mit der türkischen Armee.
Mit ungewissen Aussichten bekämpft Ankara den „Islamischen Staat“ und die kurdische PKK. Sicher ist nur eins: Die Spannungen in der Türkei werden sich verschärfen. Eine Analyse.
Die Türkei und Washington sind offenkundig bereit, den Friedensprozess mit den Kurden für den Kampf gegen den Islamischen Staat zu opfern. Europa sieht das anders.
Die Woche beginnt unruhig.
Türkische Jets greifen weiter Stellungen der PKK an. Auf Antrag der Türkei werden daher am Dienstag die Botschafter der Nato-Mitgliedsstaaten zusammenkommen.
Vor zehn Jahren mussten zwei Brüder der jungen Türkin Hatun Sürücü noch wegen Mangels an Beweisen vom Mordvorwurf freigesprochen werden. Doch die Mühlen der Justiz mahlten weiter.
Bundeskanzlerin Merkel mahnt die Türkei zum Maßhalten in Umgang mit den Kurden: Das Militär hatte nicht nur IS-Stellungen in Syrien, sondern auch PKK-Einrichtungen im Nordirak bombardiert.
Nach einem Jahrzehnt weitgehender Ruhe kehrt der Terror gleich an zwei Flanken in die Türkei zurück. Es hätte nicht so weit kommen müssen.
Die Verteidigungsministerin hält die türkischen Bombardements auf die verbotene Arbeiterpartei für falsch. Die Türkei riskiere den Friedensprozess. Auch andere deutsche Politiker haben große Zweifel an Erdogans Strategie.