Balkanische Kettenreaktion
Schon 6000 Personen steckten in Griechenland an der Grenze fest, seitdem Mazedonien nur noch Iraker, Syrer und Afghanen über die Grenze lässt. Nun steht Athen vor einem kaum lösbaren Problem.
Schon 6000 Personen steckten in Griechenland an der Grenze fest, seitdem Mazedonien nur noch Iraker, Syrer und Afghanen über die Grenze lässt. Nun steht Athen vor einem kaum lösbaren Problem.
Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, war 2014 in Deutschland. Er reiste über den Flughafen Köln/Bonn in die Türkei.
Alexis Tsipras ist auf heikler Mission in Ankara. Kann der griechische Ministerpräsident die Türkei dazu bringen, keine illegalen Einwanderer mehr in die EU zu lassen?
Luftangriffe auf Öllaster treffen eine der wichtigsten Einnahmequellen des „Islamischen Staats“. Doch die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs sorgt für neue Schwierigkeiten.
Die zwanzig wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt haben einen hohen Anspruch. Wie weit tragen die jüngsten Beschlüsse?
Eine Atmosphäre des Hasses zu vermeiden, ist wichtig. Doch dieses Bemühen sollte man nicht mit einer politischen Kultur des Relativierens verwechseln. Das ist Plasbergs Gästen bei der Sendung über den Terror in Paris leider passiert.
Angela Merkel sucht auf dem G-20-Gipfel in Antalya eine Verständigung mit der Türkei. Die EU propagiert ein Umsiedlungsprogramm für Flüchtlinge nach Europa.
Nach den Anschlägen in Paris kündigt Präsident Hollande drastische Schritte an, um den „Krieg“ gegen den IS-Terrorismus zu gewinnen. Auch mächtige Verbündete will Frankreich dafür an seine Seite holen.
International tätige Konzerne sollen künftig keine Steuern mehr umgehen können. Bundesfinanzminister Schäuble spricht von einem „großen Schritt“.
Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigt einen Kurswechsel ihrer Flüchtlingspolitik an: eine Kontingentlösung. Sigmar Gabriel spricht von einem „Neustart“ und dem Ende einer „chaotischen Zuwanderung“.
Fünf der Attentäter haben die französischen Behörden mittlerweile identifiziert. Nach einem sechsten wird international gesucht. Der Drahtzieher der Anschläge soll aus Belgien stammen und in Syrien sein.
Als Reaktion auf die blutigen Anschläge in Paris wollen die G20-Staaten die Zusammenarbeit ihrer Geheimdienste verbessern. Vor allem Rückkehrer aus Terrorcamps sollen schneller aufgespürt werden.
Das G-20-Treffen in Antalya wird als Gipfel im Schatten der Mordtaten von Paris in Erinnerung bleiben. Die Kanzlerin sagt zwar, man wolle sich die Tagesordnung nicht von den Terroristen diktieren lassen. Aber wer interessiert sich jetzt gerade für Klimapolitik?
Die internationale Staatengemeinschaft will sich dem blutigen Terrorismus nicht ergeben, die G 20 gibt sich standfest. Ende des Monats soll wie geplant auch die Klimakonferenz in Paris stattfinden.
Der G-20-Gipfel in Antalya wird bestimmt von der Terrornacht in Paris. EU-Ratspräsident Tusk bringt Bodentruppen im Kampf gegen den IS ins Gespräch.
Die Ankündigung von Frankreichs Präsident Hollande „gnadenlos“ gegen die Terrormiliz IS vorzugehen, nimmt Gestalt an. Zusammen mit Amerika sollen die Luftschläge gegen den „Islamischen Staat“ verstärkt werden.
Bei den Ermittlungen über die Attentäter von Paris führt eine Spur offenbar nach Serbien. Nach Informationen einer Belgrader Zeitung ist einer der Täter womöglich als Flüchtling über die Balkanroute nach Frankreich gekommen.
Der G-20-Gipfel in der Türkei wird überschattet von den Terroranschlägen in Paris. Doch warum treffen sich die 20 Staats- und Regierungschefs eigentlich? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen zum G-20-Gipfel.
Angesichts des Terrors in Paris fordern die Republikaner neue Härte gegen Terroristen. Die Demokraten wollen mehr syrische Flüchtlinge aufnehmen.
Vertreter aus 17 Staaten haben in Wien über eine Lösung des Syrien-Konflikts beraten. Die Interessenlage ist höchst verworren. Doch der Schock der Anschläge in Paris könnte mehr Konstruktivität in die Gespräche bringen.
Die Flüchtlingskrise ist Hauptthema des G-20-Gipfels an diesem Sonntag in Antalya. Angela Merkel wird auf einen türkischen Präsidenten treffen, dem es nicht an Selbstbewusstsein mangelt. Doch es gibt auch gemeinsame Interessen.
Deutschland soll zur europäischen Flüchtlingshilfe an die Türkei 534 Millionen Euro beitragen.
Kollektive Aufnahme, begrenzter Zuzug, Integration - Grundsätze für eine zukunftsfähige Flüchtlingspolitik.
Die türkische Polizei geht auch nach den Parlamentswahlen hart gegen regierungskritische Medien vor. Kurz vor dem G-20-Gipfel in Antalya gab es abermals Razzien in Zeitungsredaktionen, die Erdogan nun Zensur vorwerfen.
Zieht sich Amerika aus dem Nahen Osten zurück, wird sich Europa politisch neu ausrichten müssen. Gerade in Syrien gilt es vor allem das Konfliktgeflecht zu durchdringen.
In diesem Getränk verquirlen sich nicht nur Joghurt, Milch, Salz und Luft. Das hat auch ein Rapper gemerkt, der das türkische Nationalgetränk verspottet hat. Dabei haben sich schon ganz andere über Getränke lustig gemacht.
Politischer Druck auf die Justiz und Rückschritte bei der Meinungs- und Versammlungsfreiheit: die EU-Kommission zeichnet ein düsteres Bild der Lage in der Türkei. Für die Politik ist das heikel.
„Ich habe Ayran getrunken und bin eingeschlafen“ - Dieser Ausspruch in einem Werbespot wird für das türkische Unternehmen Caykur teuer. Denn beleidigen darf man den Joghurt-Drink in der Türkei nicht.
Die EU will einen Aktionsplan mit der Türkei zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Heikle Themen werden dabei ausgeklammert. Auch bei der Frage eines EU-Beitritts scheint Brüssel große Rücksicht auf die Befindlichkeiten in Ankara zu nehmen.
Die Türkei entwickelt sich zu einer Autokratie mit plebiszitären Elementen. Sollte Präsident Erdogan seinen rücksichtslosen Kurs fortsetzen, wird die Stabilität nur von kurzer Dauer sein.
Mit der kompletten Belegschaft weit weg in die Ferien fliegen? Auf Firmenkosten, für 150.000 Euro? Das rechnet sich, sagt der Geschäftsführer eines Internetunternehmens. Aber warum bloß?
Kein Flüchtling müsste noch in der Ägäis ertrinken, gäbe es so eine direkte Route von der Türkei nach Deutschland. Ein ernstzunehmender Vorschlag also. Dass niemand ihn sich zu eigen machen wollte, zeigt die ganze Widersprüchlichkeit der Debatte.
Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz unterstreicht die Rolle der Türkei in der Flüchtlingskrise - und warnt zugleich vor neuen Abhängigkeiten. Das Asylsystem der EU will er völlig umkrempeln.
Auch nach der Wahl in der Türkei geht die Regierung weiter gegen diejenigen vor, die sie als Gegner wahrnimmt. Dazu zählen auch die Kurden. Bei Auseinandersetzungen mit der Jugendorganisation der PKK kamen drei Menschen ums Leben.
Im Koalitionsstreit über Transitzonen betont Kanzlerin Merkel, die Krise sei nicht allein an der Grenze zu Österreich zu lösen. Union und SPD bemühen sich um moderatere Töne. CSU-Chef Seehofer pocht auf eine Einigung mit der SPD. Eine „schnelle Lösung“ müsse Vorrang haben.
Einen so hohen Sieg der AKP hatte kaum jemand für möglich gehalten. Vorwürfe von Wahlbetrug sind aber deplaziert, denn den hatte Erdogan gar nicht nötig. Das Problem waren die Vorkomnisse vor der Wahl.