Steinmeiers Versprechen an den Irak
Um im Kampf gegen die Terrormiliz IS die Hilfe Deutschlands anzubieten, besucht Außenminister Steinmeier den Irak. In Bagdad gerät der SPD-Politiker jedoch in einen neuen Konflikt.
Um im Kampf gegen die Terrormiliz IS die Hilfe Deutschlands anzubieten, besucht Außenminister Steinmeier den Irak. In Bagdad gerät der SPD-Politiker jedoch in einen neuen Konflikt.
Ohne Zustimmung der irakischen Regierung hat die Türkei Truppen gegen den IS in den Nordirak entsandt. Jetzt stellt die irakische Regierung der türkischen ein Ultimatum.
Gerade erst haben die europäischen Länder eine engere Kooperation mit Ankara in der Flüchtlingspolitik vereinbart, da fordert EU-Kommissar Oettinger den Beitritt der Türkei in die Union. Kritik an der autokratischen Politik Erdogans weist er zurück.
Das Recht, in den Nordirak einzumarschieren, nimmt sich die Türkei einfach heraus. Und das auch nicht zum ersten Mal. Neu ist jedoch der Zweck, dem der jüngste Einsatz dienen soll.
Kauft die Türkei Öl von der Terrororganisation „Islamischer Staat“, wie Russland behauptet? Laut Sicherheitskreisen gebe es für eine solche Verwicklung Erdogans mit dem IS keine Beweise.
Bis Jahresende müsse die Kanzlerin für sinkende Flüchtlingszahlen sorgen, mahnt CSU-Chef Seehofer auf dem Parteitag der Thüringer CDU. Kanzleramtsminister Altmaier sieht hingegen die zögernden EU-Staaten in der Pflicht.
Die Türkei hat 150 Soldaten in den Nordirak gesendet – ohne irakische Zustimmung. Bagdad spricht von einer „ernsten Verletzung“ seiner Souveränität.
In der Flüchtlingskrise kämpfen die Deutschen mit den Umständen und mit sich selbst. Dabei strapazieren sie die Geduld der anderen Europäer.
Nach den Zusagen an die Türkei will die EU laut einem Bericht weitere Nachbarländer Syriens entlasten. Im Gespräch ist die Aufnahme von Flüchtlingen „auf kontrolliertem Wege“.
In seiner Rede an die Nation hat Russlands Präsident Putin die Türkei scharf angegriffen – das war erwartbar. Weitaus spannender ist, was er über Korruption und Justizwillkür im eigenen Land sagte.
Wladimir Putin droht Ankara nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs mit weiteren Sanktionen. Die westlichen Staaten macht der Präsident für die Ausbreitung des Terrorismus verantwortlich.
Mit Äußerungen über Kontingente für Flüchtlinge hat Oskar Lafontaine seine Partei empört. Im Gespräch erklärt er, warum Solidarität auch in der Linkspartei Grenzen hat und unser Mitleiden mit Terroropfern „rassistisch“ ist.
Warum durften IS-Tanklaster lange unbehelligt in die Türkei fahren und wieder zurück? Klar ist: Wer den Terror bekämpfen will, muss endlich seine Geldquellen austrocknen.
Der türkische Präsident sei persönlich in Ölgeschäfte mit der Terrororganisation verwickelt, heißt es aus der russischen Regierung. Erdogan bezeichnet die Vorwürfe als Verleumdung.
Während in Berlin über den Familiennachzug diskutiert wird, wartet der syrische Flüchtling Chalid Almalki auf seine Frau und seine Töchter. Bekommen sie die notwendigen Visa, um Terror und Krieg zu entkommen?
Ein Arzt steht in der Türkei vor Gericht, weil er den Staatspräsidenten Erdogan mit der „Herr der Ringe“-Figur Gollum verglichen hat. Experten sollen jetzt klären, ob das eine Beleidigung ist.
Kevin allein in Istanbul: Nach der Transfer-Posse im Sommer bestritt Fußball-Weltmeister Großkreutz noch kein Spiel für Galatasaray. Dabei wird es wohl bleiben. Er will die Türkei schnell wieder verlassen.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban wehrt sich gegen angebliche Geheimpläne, innerhalb der Europäischen Union weitere 400.000 bis 500.000 syrische Flüchtlinge aus der Türkei zu verteilen. Europa erwarte eine „böse Überraschung“.
Im „Kampf gegen den Terror“ geht Russland gnadenlos vor. Zum Opfer fallen Putins Strategie nicht nur eigene Soldaten und syrische Zivilisten. Auch die russische Bevölkerung spürt Auswirkungen des Konflikts.
In der Krise zwischen der Türkei und Russland will die Nato die Südflanke des Bündnisses stärken. Zugleich sollen die Gesprächskanäle nach Moskau offen bleiben.
Auf Tomaten, Apfelsinen und Weintrauben aus der Türkei müssen die Russen in Zukunft verzichten. Der Kreml hat die Einfuhr dieser und anderer Güter jetzt untersagt. Es gibt aber auch noch weitergehende Sanktionen.
Die Presseverfolgung in der Türkei dauert an. Drei Journalisten der Zeitung „BirGün“ stehen wegen Präsidentenbeleidigung vor Gericht. Der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ droht eine Steuerprüfung.
Die Türkei hat zwei Jahre lang das Online-Videoportal Youtube blockiert. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat jetzt ein Urteil darüber gefällt.
Im Streit zwischen Ankara und Moskau versucht der amerikanische Präsident Barack Obama zu vermitteln. Man habe einen gemeinsamen Feind und müsse sich auf diese Bedrohung konzentrieren, sagte er in Paris.
Zurzeit geht die größte Gefahr für die Welt und für den Westen nicht vom IS aus. Der Abschuss des russischen Jagdbombers durch die Türkei zeigt, dass eine Allianz mit Russland kein Schritt in Richtung Frieden ist.
Russlands Präsident erhebt schwere Vorwürfe gegen Ankara: Der „Islamische Staat“ liefere „massiv“ Erdöl in die Türkei. Deswegen sei das russische Kampfflugzeug abgeschossen worden. Der türkische Präsident reagiert mit deutlichen Worten.
Deutliches Signal an die Europäische Union: Nur kurz nach der Einigung auf dem Sondergipfel verhaftet die Türkei etwa 1300 Flüchtlinge. Sie wollten sich offenbar auf den Weg in die EU machen.
Nach dem Abschuss eines Kampfflugzeuges macht Russland seinen Fußballklubs Vorschriften: Türken dürfen nicht mehr verpflichtet werden. Die Fifa will den Eingriff der Staatsführung in die Autonomie des Sports „von Fall zu Fall“ beurteilen.
„Glücklicherweise sind unsere Piloten nicht so nervös“: Auf Twitter hat Alexis Tsipras den türkischen Ministerpräsidenten, Ahmet Davutoglu, wegen des Abschusses eines russischen Kampfflugzeugs kritisiert. Der antwortete prompt.
Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat es abgelehnt, Russland um Entschuldigung für den Abschuss eines Jets in der vergangenen Woche zu bitten. Dies sei die „Pflicht“ des Landes gewesen.
Drei Milliarden zahlt die EU für die Eindämmung des Flüchtlingszustroms. 500 Millionen kommen direkt aus dem EU-Haushalt. Der Rest wird über Beiträge der Mitgliedstaaten finanziert, die nicht ganz freiwillig sind.
In der Flüchtlingskrise stellen die EU und die Türkei ihre Beziehungen auf eine neue Basis.
Die Bundeskanzlerin lobt die neuen Beschlüsse zwischen den EU-Partnern und der Türkei. Die zugesagten Gelder würden die Not der Flüchtlinge lindern. Zudem werde die EU Menschenrechtsfragen in der Türkei weiter offen ansprechen.
Die EU und die Türkei haben einen Aktionsplan beschlossen, um den Zustrom von Flüchtlingen nach Europa einzudämmen. Es ist ein Handel, bei dem Brüssel Ankara nicht nur finanziell entgegen kommt.
Eigentlich besteht mit der Türkei schon seit Jahren ein Abkommen zur Rücknahme von Flüchtlingen. Wie kommt es nun dazu, dass die EU trotzdem eine Milliarden-Summe locker machen muss, um die Kooperation der Türkei zu kaufen?
António Guterres, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, spricht über die Ursache der Flüchtlingsbewegung, die Rolle der internationalen Gemeinschaft und Deutschlands Aufnahmekapazität.