Ein missgünstiger Toter
Opus magnum mit kleinen Mängeln: Der im Original dreibändige autobiographisch-phantastische Erzählzyklus „Transit Visa“ von Nicolas de Crécy ist als Einzelband auf Deutsch erschienen.
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Der türkische Präsident beherrschte lange das Spiel mit dem Nationalismus. Er hat ihn nach Kräften geschürt. Doch nun kehrt er sich gegen ihn.
Im EM-Viertelfinale recken Tausende türkische Fans die Hand zum Wolfsgruß. Der türkische Präsident belässt es bei freundlichem Winken.
Im EM-Viertelfinale recken Tausende türkische Fans die Hand zum Wolfsgruß. Der türkische Präsident belässt es bei freundlichem Winken.
Die Türkei lässt Oranje in aufgeheizter Atmosphäre leiden, doch dank Weghorsts Wucht findet das Team von Trainer Koeman den Weg ins EM-Halbfinale. Die Aufholjagd seines Teams ist ein Beweis.
Der türkische Staatspräsident spricht über die Sanktionen der UEFA für Nationalspieler Merih Demiral nach dessen Wolfsgruß-Geste bei der Fußball-EM in Deutschland. Recep Tayyip Erdoğan wählt deutliche Worte.
Wie die deutschen Anhänger müssen auch die türkischen Fußballfans das EM-Aus hinnehmen. Beim Public Viewing auf dem Riedberg geschieht das wohltuend gelassen. Politik soll außen vor bleiben, die Nationalhymne wird aus kuriosen Gründen nicht gezeigt.
Im EM-Viertelfinale gegen die Niederlande liegt die türkische Mannschaft zunächst auf Kurs, am Ende aber kommt doch alles anders. Beim Trainer überwiegt danach der Stolz, auch die Medien greifen zu emotionalen Worten.
Fußballspieler sind keine Maschinen und kein Material. Und: Sie sind am Limit. Was das bedeutet, erleben wir aktuell bei der Europameisterschaft in Deutschland.
Die Türkei hat das Halbfinale der Fußball-EM verpasst. Vor den Augen von Staatspräsident Erdoğan verspielen die Türken gegen die Niederlande ihre Führung auch wegen eines Eigentores. Oranje träumt vom Titel.
Turnschuhe, Luxusautos oder militärisch nutzbare Mikrochips: Immer noch gelangen alle möglichen Waren aus dem Westen nach Russland. Deutschland blockiert in der Europäischen Union Bemühungen um schärfere Kontrollen.
Vor dem EM-Viertelfinale der Türkei wird in Deutschland über ein Handzeichen diskutiert. Der Türkeiforscher Mahir Tokatlı fürchtet, dass viele Fans die Geste nutzen werden – und spricht sich für ein Verbot aus.
Aufgeheizte Motoren, aufgeheizte Gemüter, die Musik dröhnt, die Fahnen flattern: Grüße vom Korso. Wie der Fußball den Nationalismus befeuert. Unsere Autorin ist mitgefahren.
Der angekündigte Berlin-Besuch des Präsidenten beim EM-Viertelfinale zeigt, welche Bedeutung der Fußball in der Türkei hat: Er ist ständig Resonanzraum für den türkischen Nationalismus und Erdoğans Politik.
Diese EM sollte Brücken bauen. Daran konnte man schon durch die vielen politischen Signale zweifeln, die das Turnier begleitet haben. Seit Merih Demirals Geste ist nun endgültig alles anders.
Die „Wolfsgruß“-Debatte hat die Stimmung vor dem Spiel am Samstag emotionalisiert. Der Besuch des türkischen Präsidenten könnte sie weiter anheizen. Die Sicherheitsbehörden sind besorgt.
Österreich hatte bei der EM begeistert und war als Gruppensieger ins Achtelfinale gekommen. Gegen die Türkei folgte das böse Erwachen. Der Favorit schied beim 1:2 in Leipzig aus.
Der türkische Präsident steht unter Druck, syrische Flüchlinge zurückzuschicken. Jetzt bringt er eine Einladung an den syrischen Machthaber ins Gespräch.
Das Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft zwischen der Türkei und den Niederlanden wird rücksichtslos instrumentalisiert. Eine fatale Entwicklung, die auch in Deutschland nicht auszuschließen ist.
Der türkische Nationalspieler Merih Demiral sorgt mit einer Jubelgeste bei der Europameisterschaft für heftige Diskussionen und Reaktionen. Nun äußern sich Fußball-Ultras vor dem anstehenden Viertelfinale in Berlin.
Vor 40 Jahren wurde der islamische Verband gegründet. Er hat viel für türkische Muslime in Deutschland getan. Präsident Erdoğan hat ihn in Verruf gebracht – doch Deutschland braucht ihn als Partner.
Die Briten haben eine neue Regierung gewählt. Deutschland trifft im EM-Viertelfinale auf Spanien. Und in Frankreich und Iran stehen die Stichwahlen an. Der F.A.Z.-Newsletter.
Nachdem die Türkei den deutschen Botschafter wegen angeblicher „Fremdenfeindlichkeit“ einbestellt hat, reagiert das Auswärtige Amt. Der „Wolfsgruß“ ist bisher in Deutschland nicht verboten.
Die nationalistische Partei MHP ist Erdoğans Partner. Und sie ist in ein Verbrechen verwickelt: den Mord am früheren Chef der Jugendorganisation der Partei, Sinan Ateş.
Die Niederländer lernen, mit welcher Spielweise sie erfolgreich sein können. Cody Gakpo macht es ihnen vor.
Gegen die widerlichen Parolen österreichischer Fans kann die UEFA wenig ausrichten. Den Wolfsgruß des türkischen Nationalspielers Merih Demiral aber muss sie sanktionieren: mit der Roten Karte.
Wegen der Aufregung in Deutschland über Demirals Wolfsgruß hat die Türkei den deutschen Botschafter einbestellt. Die Bundesregierung will „den Vorfall“ am Donnerstag mit dem türkischen Botschafter „thematisieren“.
Die Preise in der Türkei gehen steil nach oben. Im Juni fiel ihr Anstieg nun erstmals geringer aus. Es sind aber immer noch schwindelerregende 71,6 Prozent.
Österreich hatte sich bei der EM sehr weit vorne gesehen. Nach dem 1:2 gegen die Türkei verstehen Rangnick und seine Spieler die Welt nicht mehr.
Merih Demiral köpft die Türkei ins Viertelfinale und erweist beim Jubeln Rechtsextremisten Reverenz. Damit habe er seinen Nationalstolz zeigen wollen, sagt der Innenverteidiger. Nun ermittelt die UEFA.
Beste Stimmung in der Frankfurter Fanzone nach dem Ärger um die Fernsehübertragung des Spiels Türkei gegen Österreich: Die türkische Community in der Mainmetropole feiert den Achtelfinalsieg in der Fanzone und mit Autokorsos bis tief in die Nacht.
Der zweifache Torschütze beim EM-Sieg der Türkei hat mit dem rechtstextremistischen „Wolfsgruß“ gejubelt. Doch warum ist diese Geste in Deutschland überhaupt erlaubt? Andere Länder sind da weiter.
Während Tennisfans in Wimbledon für Karten anstehen, reiht sich unser Autor beim EM-Achtelfinale Türkei gegen Österreich in die Magenta-Warteschlange ein.
Österreich hatte sich bei der EM sehr weit vorne gesehen. Nach dem 1:2 im Achtelfinale gegen die Türkei verstehen Trainer Rangnick und seine Spieler die Welt nicht mehr.
Er wollte nie werden wie andere Eltern, hatte unser Kolumnist vor der Geburt des ersten Kindes gesagt. Dann fand er sich plötzlich beim ersten Elternabend im Hipster-Viertel wieder und überlegte, ob seine Kinder nicht besser auf eine Brennpunktschule gehen sollten.
Österreichs deutscher Nationaltrainer kann es kaum fassen. Das EM-Aus nach dem 1:2 gegen die Türkei in Leipzig trifft den 66-Jährigen hart.