Türkisches Parlament soll über Todesstrafe entscheiden
Präsident Erdogan kann sich die Wiedereinführung der Todesstrafe vorstellen. Darüber soll jedoch das türkische Parlament entscheiden. Eine EU-Mitgliedschaft der Türkei wäre damit unmöglich.
Präsident Erdogan kann sich die Wiedereinführung der Todesstrafe vorstellen. Darüber soll jedoch das türkische Parlament entscheiden. Eine EU-Mitgliedschaft der Türkei wäre damit unmöglich.
In der Türkei wird die Wiedereinführung der Todesstrafe erwogen. Die Bundesregierung ist über diese Entwicklung zutiefst beunruhigt – und scheut deutliche Warnungen nicht.
Die Europäische Union warnt den türkischen Präsidenten Erdogan davor, im Zuge seines Konterputsches auch die Todesstrafe wieder einzuführen. Doch die Vollmitgliedschaft in der EU ist ohnehin nur noch eine Illusion. Und das Flüchtlingsabkommen gilt als unantastbar.
Auf der Suche nach dem Rädelsführer des Putsches sollte der ehemalige General Akin Öztürk eingestanden haben, verantwortlich zu sein – dann korrigierte die staatliche Nachrichtenagentur sich selbst. Den wahren Drahtzieher hat Erdogan dagegen schon gefunden.
So geht Revolution heute: Wir wurden von Twitter informiert, die Politiker waren über Facetime im Fernsehen zu sehen, und die Soldaten, die den Putsch unterstützen, kommunizierten über Whatsapp.
Das türkische Militär versuchte sich an einem Staatsstreich – und scheiterte. Die Strafe dafür wird hoch. Dabei ist ein Putsch nicht zwangsläufig illegal.
Turkish Airlines darf vorerst nicht mehr in die Vereinigten Staaten fliegen. Die amerikanischen Behörden trauen nach dem Militärputsch der Sicherheitslage in der Türkei nicht mehr.
Erdogan kann mit dem Ergebnis des Putschversuches zufrieden sein – er hat seine Position gefestigt. Das türkische Volk muss nun versuchen, mit dem geringeren Übel zu leben. Ein Gastbeitrag.
Nach dem gescheiterten Putschversuch greift der türkische Präsident Erdogan drastisch durch. Jetzt erinnert der amerikanische Außenminister Ankara daran: Die Türkei müsse sich als Nato-Mitglied an demokratische Prinzipien halten.
Schriftstellerin Olga Grjasnowa wohnt Mauer an Mauer mit Erdogan in Istanbul. Der Putschversuch brachte Erinnerungen an ihre Kindheit in Baku zurück: In den Menschen haben Kriege kein Ablaufdatum. Ein Gastbeitrag.
Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei haben Sicherheitskräfte in der Nähe des zentralen Gerichtsgebäudes in Ankara einen bewaffneten Soldaten erschossen. Der Mann hatte zuvor um sich geschossen.
Am Samstag sagten viele Türkei-Urlauber ihren Flug ab. Mittlerweile scheint Normalität einzukehren, sagen die Reiseveranstalter. Nicht nur der gescheiterte Putsch sorgt aber für weniger Touristen dieses Jahr.
Das harte Vorgehen von Präsident Erdogan nach dem gescheiterten Putsch alarmiert die Bundesregierung. Regierungssprecher Seibert warnt vor der Wiedereinführung der Todesstrafe, EU-Vertreter mahnen die Einhaltung von Recht und Gesetz an.
Der gescheiterte Putsch in der Türkei sorgt für Turbulenzen an der Istanbuler Börse. Aktien stehen deutlich untrer Druck, die Lira stabilsiert sich dagegen. Experten raten aber zur Vorsicht und verweisen auf die hausgemachten Probleme der türkischen Wirtschaft.
Grünen-Chef Özdemir hält Ankara für einen immer zweifelhafteren Partner. Nach dem gescheiterten Putsch will er Klarheit im Streit um die Bundeswehr in Incirlik.
Nach dem Putschversuch in der Türkei fürchtet Washington Rückschläge im Kampf gegen den IS. Denn die Amerikaner sind auf die Unterstützung Erdogans angewiesen. Der aber will Fetullah Gülen ausgeliefert haben.
Auch in Frankfurt gab es nach dem Putschversuch in der Türkei Kundgebungen. Doch unter den Demonstranten sollen auch islamistische Stimmen zu hören gewesen sein.
Atempause oder weitere Gewinne im Schlepptau der Rekordjagd an der Wall Street? Experten sind sich uneins, wie die neue Börsenwoche verlaufen wird.
Nach dem missglückten Putsch wird das politische Klima in der Türkei noch restriktiver werden. Die Europäische Union wird das nicht verhindern können. Ein Kommentar.
Das Vorgehen des türkischen Präsidenten Erdogan gegen vermeintliche Gegner machten eine EU-Mitgliedschaft zunehmend unwahrscheinlich, sagen führende Politiker von CDU und CSU. Auch aus der SPD kommt deutliche Kritik.
Auch viele von Erdogans Gegnern sind beim gescheiterten Militärputsch auf die Straße gegangen. Dessen Niederschlagung als Erfolg der Demokratie zu feiern, klingt nur zu schön, um wahr zu sein.
Für Erdogan ist der Putschversuch eine Gelegenheit, um gestärkt an die Spitze des Präsidialsystems zu rücken. Für alle, die sowohl den Putsch als auch Erdogan ablehnen, wird es schwierig. Ein Gastbeitrag des Chefredakteurs der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“.
Gibt es zwischen dem Putschversuch und der folgenden Verhaftungswelle einen Zusammenhang? Einiges spricht für die These, dass hohe Offiziere Erdogans Säuberung in Militär und Justiz zuvorkommen wollten.
Nach dem gescheiterten Putsch gegen die Regierung von Präsident Erdogan steht die EU am Scheideweg: Sie muss der Türkei beistehen, darf sich aber nicht von einem Despoten abhängig machen.
Bevor der Putsch niedergeschlagen wurde, konnten acht türkische Soldaten mit einem Militärhubschrauber nach Nordgriechenland fliehen. Während Präsident Erdogan die schnelle Auslieferung der „Verräter“ verlangt, haben die Männer Asyl beantragt.
Auf dem Weg an die Spitze hat sich Recep Tayyip Erdogan auch durch Rückschläge niemals unterkriegen lassen. Der türkische Präsident ist eine Kämpfernatur und beherrscht das Faustrecht der Straße. Das bekommen seine Gegner zu spüren. Ein Porträt.
Der Putschversuch in der Türkei wird die Anleger an den Börsen in Atem halten - davon sind Fachleute überzeugt. Die türkische Zentralbank versucht, mit einem eindeutigen Schritt gegenzusteuern.
Nach dem gescheiterten Putsch von Teilen der Armee folgt nun die Vergeltung des türkischen Präsidenten. Mit harter Hand geht Erdogan gegen Putschisten und vermeintliche Umstürzler vor.
Wann werden die Scheiben vom Lärm der Kampfjets zerbrechen? Wann werden die näher kommenden Schüsse vor der Tür sein? Die Schriftstellerin Ece Temelkuran beschreibt den Putschversuch.
Amerikas Beziehungen zur Türkei stehen vor einer Zerreißprobe. Erdogan fordert die Auslieferung des angeblichen Putschverantwortlichen. Vorwürfe, an dem gescheiterten Staatsstreich beteiligt zu sein, weist Washington empört zurück.
Wer will nach dem Putschversuch noch in die Türkei fliegen? Überraschend viele: Urlauber, Geschäftsreisende, Menschen auf Verwandtschaftsbesuch. Haben sie denn keine Angst? Ein Stimmungsbild vom Frankfurter Flughafen.
Der Putschversuch in der Türkei hat auch die türkische Gemeinde in Berlin in helle Aufregung versetzt. Hunderte stehen vor der türkischen Botschaft. Was sagen sie?
Seit der Niederschlagung des Putsches in der Türkei macht der Verdacht die Runde, Präsident Erdogan habe womöglich seine Finger im Spiel gehabt. Kann das sein? Fragen und Antworten zu einer beliebten Verschwörungstheorie.
Die türkische Geschichte ist reich an erfolgreichen Coups der Armee. Diesmal machten die Putschisten aber eine Menge Fehler. Deshalb konnte ihr Versuch nur scheitern.
15 Staats- und Regierungschefs der EU erfahren tausende Kilometer von zu Hause entfernt vom Putschversuch in der Türkei. Die erste Reaktion erfolgt schnell und fällt leicht. Der künftige Umgang mit der Türkei wird nun aber viel schwieriger.
In der Nacht zum Samstag haben sich die Ereignisse in der Türkei überschlagen. Teile der Armee und Luftwaffe wollen die Macht im Land an sich reißen und Präsident Erdogan stürzen. Was, wann und wo geschah.