Türkische Gemeinde in Deutschland beginnt Nein-Kampagne
Die Türkische Gemeinde in Deutschland wendet sich scharf gegen die vom türkischen Präsidenten Erdogan verfolgte Verfassungsänderung. Sie plant bundesweit hunderte Gegenveranstaltungen.
Die Türkische Gemeinde in Deutschland wendet sich scharf gegen die vom türkischen Präsidenten Erdogan verfolgte Verfassungsänderung. Sie plant bundesweit hunderte Gegenveranstaltungen.
Neuer Spionagevorwurf in Nordrhein-Westfalen: Angeblich soll das türkische Konsulat dazu aufgerufen haben, türkeikritische Lehrer auszuhorchen – sogar mit Videomaterial. Und es gibt noch einen weiteren Vorwurf.
Der türkische Staat enteignet systematisch zehntausende Menschen. AKP-Funktionäre bereichern sich vorübergehend daran. Das hat verheerende Folgen – nicht nur für die Betroffenen.
Teheran und Ankara wollen einen unabhängigen Kurdenstaat verhindern. Doch genau den strebt Massud Barzani an. Der Kurdenführer will ein Referendum über die Loslösung Kurdistans vom Irak.
Seit November ist die nordsyrische Stadt umkämpft. Jetzt haben von der Türkei unterstützte Rebellen das Stadtzentrum eingenommen – der IS verliert eine weitere Hochburg.
Das Kopftuch ist in der Türkei auf dem Vormarsch: Nun dürfen auch Soldatinnen ihr Haar verhüllen, vor zehn Jahren noch undenkbar. Präsident Erdogan demonstriert so seine Macht. Ein Kommentar.
Andere schwiegen, er aber nicht. Deswegen hält die türkische Polizei meinen Freund Deniz Yücel gefangen. Als ich festgenommen wurde, gehörte er zu denen, die auf meine Freilassung warteten. Jetzt warten wir auf ihn.
Der Bürgermeister der türkischen Urlaubsregion tourt und wirbt in Europa. Die politische Lage und einige Fluglinien machen ihm das Leben schwer. Seine Hoffnung liegt im Osten.
Wer in der Türkei seine Stimme erhebt, dem geht es wie dem Korrespondenten der „Welt“, Deniz Yücel. Er wird seit Tagen von der Polizei festgehalten. Zuvor hatte er beschrieben, wie Erdogan an die Macht kommen konnte. Ein Nachdruck.
Ankara nutzt den gescheiterten Putschversuch immer noch als Argument für Verhaftungen. In einem Klima der Angst will Erdogan die Zustimmung für seinen Staatsumbau erzwingen.
Ob in Amerika oder den Philippinen, in der Türkei oder der EU: Weltweit würden die Menschenrechte ausgehöhlt, warnt Amnesty International. Eine Politik nach dem Motto „Wir gegen andere“ sei verhängnisvoll.
Naki in Türkei wieder vor Gericht gestellt +++ Zivilcourage in Dortmund gefordert +++ Ermittlungen in Gladbach eingeleitet +++ Alarmbereitschaft in Gelsenkirchen erhöht +++ Fußball kompakt am Montag.
Seine Verhaftung stellt die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei auf die Probe. Jetzt wird Berlin im Fall Yücel deutlicher. Die türkische Staatsanwaltschaft will ihn aber weiter festhalten.
Die Ditib-Jugend möchte in den hessischen Landesjugendring und muss sich mancher Kritik erwehren. Derweil lohnt ein Blick nach Gießen und Wetzlar.
Bei der Verhaftung des Korrespondenten Deniz Yücel geht es nicht nur um Journalismus. Auch auf politischer Ebene steht Einiges auf dem Spiel im Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland.
Die Regierung von NRW ist gegen eine mögliche Veranstaltung des türkischen Präsidenten in ihrem Land. Allerdings hat sie kaum rechtliche Möglichkeiten, eine Rede Erdogans zu verhindern.
Eine unabhängige Justiz und Presse sind im Visier der Demagogen, die sich dem „Volkswillen“ verpflichtet sehen. Gegen dieses neue Führertum muss man aufstehen.
Die Inhaftierung des „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel in der Türkei ist absurd. Trotzdem sollten deutsche Verlage ihre Entsendungspolitik überdenken. Können wirklich nur Journalisten mit türkischen Wurzeln über die Türkei schreiben?
Der Deutsche ist als Romantiker lieber in Einklang mit der Natur denn im Dissens mit der Autobombe: Anders kann man es nicht erklären, dass der Reiseweltmeister Erdogans Reich meidet und wandert, wo sein Grossvater deutsche Gaue besang.
In Oberhausen fordert der türkische Ministerpräsident ein Ja zur Verfassungsreform – als Privatmann. Er wirbt auch dafür, sein eigenes Amt zu streichen.
Der türkische Ministerpräsident hat in Oberhausen Tausende seiner Landsleute auf die umstrittene Verfassungsreform eingeschworen. Einem Journalisten wurde dabei offenbar der Zutritt verwehrt.
Seit Dienstag hält die türkische Polizei Deniz Yücel fest. Ihm wird unter anderem die Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen. Jetzt stellt die Kanzlerin Forderungen an Ankara.
Am Samstag kommt der türkische Ministerpräsident Yildirim nach Oberhausen. Bei seinem Besuch will er bei den Deutsch-Türken für Erdogans geplante Verfassungsänderung werben – das sorgt für heftige Gegenwehr.
Die zunehmende Repression in ihrer Heimat lässt immer mehr Türken Asyl in Deutschland beantragen. Die Linke gibt der Bundesregierung eine Mitverantwortung für die zahlreichen Flüchtlinge.
Zum ersten Mal seit Beginn des Ausnahmezustands hat die türkische Polizei einen deutschen Journalisten in Gewahrsam genommen. Die Behörden werfen Deniz Yücel Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vor.
Die Bundesanwaltschaft hat die Wohnungen mehrerer Imame durchsucht. Jetzt reagiert die türkische Religionsbehörde und beordert Imame zurück. Hinter den Durchsuchungen wittert sie aber eine Kampagne.
Der religionspolitische Sprecher der Grünen Beck äußert in der F.A.Z.-Woche Zweifel daran, dass sich Ditib von der türkischen Regierung lösen kann – und kritisiert den Pragmatismus deutscher Politik.
Erst jetzt gab es Durchsuchungen beim Islamverband Ditib – dabei sind die Spitzelvorwürfe längst bekannt. Es kursieren Listen angeblicher „Vaterlandsverräter“. Für die Betroffenen hat das weitreichende Folgen.
Die Türkei bewirbt sich wie Deutschland um die Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2024. Ein Zuschlag käme vor allem einem zugute: Staatspräsident Erdogan.
Sie sind jung, sie sind türkischstämmig, sie vertreten einen selbstbewussten Islam, der in der Gesellschaft eine starke Stimme haben will. Und sie sind in der Union. Ihre Initiative ist allerdings umstritten.
Türkei tritt gegen Deutschland an +++ Podolski hat einen neuen Trainer Rauball will Namen +++ Spielabsage wegen Yildirim-Auftritts +++ Fußball kompakt am Mittwoch
Der geplante Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Yildirim am Samstag in Oberhausen sorgt für heftige Gegenwehr. Der Auftritt sei eine „unglaubliche Frechheit“, findet der FDP-Politiker Kubicki. Die Bundesregierung mahnt zur Zurückhaltung.
„Die Verwirrung ist sehr groß“, sagt die Landtagsabgeordnete Mürvet Öztürk mit Blick auf das Meinungsbild unter Türken in Hessen zu Verfassungsänderungen in der Türkei. Gemeinsam mit anderen sagt sie „Nein“ zu dem Vorhaben Erdogans.
Sie sollen Gülen-Anhänger ausspioniert haben: Am Morgen sind die Wohnungen von Ditib-Geistlichen durchsucht worden. Justizminister Maas wiederholt seine Forderung – und gerät damit selbst in die Kritik.
DEG schlägt Haie +++ Basketballspiel in der Türkei gefährdet +++ Bach macht Zugeständnisse an NHL-Profis +++ Kasachen sollen sauber sein +++ Fleig holt wieder Gold +++ Tennis-Damen setzen bei Relegations-Heimspiel auf Verstärkung +++ Sport kompakt am Dienstag.
Es ist ein Spiel mit dem Feuer: Die neue Verfassung der Türkei soll Erdogan unbeschränkte Macht geben. Gegner des Plans werden „Terroristen“ genannt. Was daraus folgt, weiß jeder.