Im Qualm von Blaubeer-Minze
Der Wasserpfeifen-Boom in Deutschland ist ungebrochen. Neue Shisha-Bars wollen weniger orientalisch sein – sondern urban, modern und kosmopolitisch.
Der Wasserpfeifen-Boom in Deutschland ist ungebrochen. Neue Shisha-Bars wollen weniger orientalisch sein – sondern urban, modern und kosmopolitisch.
Flucht und Vertreibung bringen viele anonyme Opfer mit sich, deren Geschichte niemand erzählt. Der Film „Riverbanks“ setzt ihnen mit kraftvollen Bildern ein Denkmal.
Bei dem Luftangriff auf die syrische Stadt Chan Scheichun wurde ein chemischer Kampfstoff eingesetzt. Nach Angaben des türkischen Justizministers habe das die Autopsie von drei Leichen eindeutig ergeben.
Eigentlich müssen Sie über die Türkei nur eines wissen: Sie ist weniger das Land von Döner und schönen Stränden als vielmehr das Land des Absurden. So wie neulich, als Erdogan beinahe mit Schokolade gestürzt worden wäre.
Die Äußerungen der amerikanischen Regierung über die Zukunft Assads begünstigten dessen „Verbrechen“: Die syrische Opposition erhebt schwere Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten.
Berliner Türkinnen diskutieren temperamentvoll über das Verfassungsreferendum. „Unser Inneres ist aufgewühlt“, sagt eine von ihnen. Manche haben schon jetzt panische Angst vor einer Reise in die Heimat.
Erstmals konnten deutsche Diplomaten mit dem in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel sprechen. Die Einzelhaft belaste ihn sehr, sagte der Staatsminister im Auswärtigen Amt Michael Roth.
Ünsal Arik ist Boxer und einer der größten Kritiker des türkischen Präsidenten in Deutschland. Der politische Einsatz kostet Kraft – und hat Folgen für den Sportler.
Hayir oder Evet zur Verfassungsreform in der Türkei? Um darüber abzustimmen, warten Türken teilweise Stunden vor dem Generalkonsulat in Frankfurt. Und führen hitzige Diskussionen.
Yavuz Ekinci ist Schriftsteller und Lehrer. Er stammt aus einem kurdischen Dorf in der Türkei. Ein Gespräch über das Schweigen türkischer Intellektueller angesichts des kurdischen Leids und den Mut Asli Erdogans.
Sieben Wochen nach der Festnahme des „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel in der Türkei dürfen ihn deutsche Diplomaten endlich besuchen. Das bestätigte Ankara nun in einer Verbalnote dem Auswärtigen Amt.
Die Integrationsdebatte bekommt allmählich Struktur: Neuerdings sind konservative CDU-Mitglieder und linke Deutsch-Türken einer Meinung. Dagegen wirkt der türkische Geheimdienst antiquiert.
Ausländische Spione observieren Cafés, Kindergärten und Oppositionelle. Das ist kriminell und wahnhaft – aber Alltag in Deutschland.
Die Türkei hat kaum noch Freunde, und auch durch das Land selbst zieht sich ein Riss. Separatismus hat stets als das größte Verbrechen gegolten. Jetzt treiben die Regierenden die Menschen auseinander.
Bis zum türkischen Verfassungsreferendum am 16. April halten Erdogans Anhänger alles für erlaubt, was ein „Nein“ abwenden kann. Maybrit Illners Gäste halten dagegen – bis auf einen.
Jeder zweite Syrer ist laut UN-Angaben auf der Flucht: Sechs Millionen von ihnen suchen innerhalb Syriens Schutz, während die Zahl der flüchtenden Syrer im Ausland jetzt die Fünf-Millionen-Marke übersteigt.
Paranoia auf Weißrussisch: In Minsk werden unabhängige Intellektuelle verhaftet, Verleger haben Angst um ihre Existenz.
War die türkische Regierung naiv, als sie eine Liste von Spionagezielen in Deutschland mit der Bitte um Hilfe an den Bundesnachrichtendienst übergab? Innenminister Thomas de Maizière vermutet etwas anderes.
Seit acht Monaten lief die Operation „Schutzschild Euphrat“. Nun zieht sich das türkische Militär aus dem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zurück.
„Welt“-Korrespondent Deniz Yücel sitzt seit einem Monat im türkischen Gefängnis. Seine Verteidiger ziehen nun vor die letzte nationale Instanz. Ihr Antrag enthält eine Reihe von Vorwürfen.
Auf der Geheimdienst-Liste mit angeblichen Gülen-Anhänger stehen auch Bundestagsabgeordnete. Deutsche Politiker verurteilen die Ausspähungen scharf und fordern „klare Worte“.
Tausende Türken stimmen im Frankfurter Generalkonsulat über das geplante Verfassungsreferendum ab. Die Meinungen zur Reform gehen auseinander.
In der Spionage-Affäre um den türkischen Auslandsgeheimdienst MIT wächst auch die Kritik an den deutschen Nachrichtendiensten. Beim Schutz der Bürger sei „wahrscheinlich einiges versäumt“ worden, kritisiert SPD-Fraktionschef Oppermann.
Wer die Abschaffung der türkischen Demokratie befürwortet, kann auch kein überzeugter Anhänger der deutschen Demokratie sein.
Grünen-Politiker Volker Beck ist bald kein Mitglied des Bundestages mehr. Aber wer spricht dann Klartext, wenn es um die Spitzelaffäre des türkisch-islamischen Moscheeverbands Ditib geht?
Die Ausspionierung von Gülen-Anhängern durch den türkischen Geheimdienst lässt den Streit mit Ankara weiter eskalieren. Innenminister de Maizière warnt die Türkei, sein niedersächsischer Amtskollege bescheinigt Erdogan „Verschwörungsangst“
Sie leben in Deutschland in Freiheit und sehnen sich doch nach den starken Führern in ihren Herkunftsländern. Nationalistische Polen und Russen preisen Kaczyński und Putin und Türken stimmen begeistert für Erdogans Verfassungsänderung. Warum können sie Deutschland nicht mit der gleichen Inbrunst lieben?
Ankaras Geheimdienstchef übergibt dem Bundesnachrichtendienst ein Dossier. Es enthält umfangreiche Informationen über Hunderte in Deutschland lebende Gülen-Anhänger. Erste Bundesländer warnen die Betroffenen.
Eine diffuse Warnung Erdogans vor wenigen Tagen war Sahra Wagenknecht offenkundig zu viel: Mit harschen Worten geht die Linken-Politikerin den türkischen Präsidenten an. Auch ein Nazi-Vergleich fällt.
Als offizeller Vertreter der Türkei ist Burak Kararti erst seit wenigen Wochen in Frankfurt. Im Gespräch nennt er Gründe für die aktuellen Spannungen, lässt einige Fragen aber unbeantwortet.
Etwa 1,4 Millionen türkische Wahlberechtigte in Deutschland können bis zum 9. April über das umstrittene Verfassungsreferendum von Staatspräsident Erdogan abstimmen. Vor den Wahllokalen bilden sich schon jetzt lange Schlangen.
Ob in Korea, der Türkei oder Saudi-Arabien: In Deutschland hergestellte Produkte genießen auf der ganzen Welt ein hohes Ansehen, zeigt unsere heutige Grafik des Tages.
Ein Plakat mit einer auf Erdogan gerichteten Pistole bei einer Kundgebung in Bern hat zu einem diplomatischen Eklat geführt. Nun musste sich der Schweizer Botschafter im türkischen Außenministerium rechtfertigen.
Das Verfassungsreferendum in der Türkei beginnt in drei Wochen, Auslandstürken können jedoch schon ab morgen ihre Stimme abgeben. Die AKP preist das geplante Präsidialsystem als Fortschritt. Wie ist das zu bewerten?
Die Angriffe Erdogans hätten jahrelange Integrationsarbeit zerstört, sagt der Finanzminister. Der Präsident sorgt unterdessen für neuen Wirbel: Er erwägt, die Bürger über einen EU-Beitritt abstimmen zu lassen.
Der türkische Präsident Erdogan erwägt ein weiteres Referendum. Diesmal will er über die Zukunft der EU-Beitrittsgespräche abstimmen lassen. Für Brüssel könnte das unangenehm werden.