„Wenn sie gehen wollen, würden wir Tschüss sagen“
Ankaras Außenminister sagt seine Meinung zum Streit um die Bundeswehrpräsenz in der Türkei. Und kündigt an, was passieren wird, wenn Deutschland seine Soldaten abzieht.
Ankaras Außenminister sagt seine Meinung zum Streit um die Bundeswehrpräsenz in der Türkei. Und kündigt an, was passieren wird, wenn Deutschland seine Soldaten abzieht.
Donald Trump gibt freimütig Geheimdienstinformationen an Russland weiter. Ist nun die Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden gefährdet? Außenminister Gabriel verweist dabei auf Barack Obama.
Kerem Demirbay läuft beim Confederations Cup für Deutschland auf – das ist eine Überraschung: Denn kurz vor der Nominierung des früheren türkischen Jugendnationalspielers ins DFB-Team sorgte ein Schreiben des türkischen Verbands für Verwirrung.
Immer konkreter sucht die Bundeswehr nach einem Alternativstandort für ihre Tornados. Verteidigungsministerin von der Leyen fliegt am Wochenende nach Jordanien. Außenminister Gabriel droht Ankara.
Bei ihrem ersten Treffen betonen Amerikas Präsident und der türkische Staatschef ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus. Die Konfliktpunkte werden dennoch mehr als deutlich. Auch wegen Trumps Ignoranz gegenüber Erdogan.
Im Streit mit der Türkei erwägt das Verteidigungsministerium angeblich den Umzug auf einen Stützpunkt in Jordanien. Linke und Grüne fordern eine schnelle Entscheidung. Und der türkische Ministerpräsident warnt Deutschland vor neuen Spannungen.
Erdogans Verhältnis zu Barack Obama war am Ende zerrüttet. Vor seinem Besuch im Weißen Haus stellt der türkische Präsident nun umso höhere Forderungen an Donald Trump. Das spricht nicht für seinen Realitätssinn.
Im Verteidigungsministerium spricht man nach dem Besuchsverbot für Bundestagsabgeordnete von einer „bedauerlichen Entwicklung“. Im Auswärtigen Amt mutmaßt man über Ankaras Gründe.
Dass die Bundesregierung immer unverhohlener mit der Verlegung der deutschen Tornados aus der Türkei droht, ist verständlich. Trotzdem sollte sie sich nicht von Emotionen leiten lassen.
Der Streit mit der Türkei geht in eine weitere Runde: Wieder verwehrt Ankara deutschen Politikern den Zugang zum Luftwaffenstützpunkt Incirlik. Berlin nennt das „absolut inakzeptabel“.
Das Auswärtige Amt fordert Zugang zu der in einem Gefängnis bei Istanbul einsitzenden Mesale Tolu. Der Deutsche Journalistenverband spricht von einem „dreisten Willkürakt“.
Die Regierung in Ankara wirbt derzeit intensiv für den Standort Türkei. Die Kampagne nutzt dafür ein Interview mit dem stellvertretenden Geschäftsführer der Deutschen Handelskammer. Doch das Gespräch hat es nie gegeben.
Der Zoll soll Hunderte Bücher aus dem Bestand des Instituts für Geschichte der Arabisch-Islamischen Wissenschaften an der Uni Frankfurt beschlagnahmt haben. Der Verdacht richtet sich offenbar gegen Forscher.
Erdogans Behörden haben ein neues Ziel für ihre Säuberungen gefunden. Bei einem Einsatz gegen die Börse nahmen sie Dutzende Verdächtige fest. Auch eine Deutsche sitzt im Gefängnis.
Eine aus Ulm stammende Mitarbeiterin einer türkischen Nachrichtenagentur ist im Istanbuler Frauengefängnis inhaftiert worden. Ihr wird Terrorpropaganda und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen.
Inhabern türkischer Dienstpässe soll künftig deutsches Asyl gewährt werden. Auf diese Entscheidung reagiert der türkische Außenminister überraschend zurückhaltend.
Die Türkei lehnt die amerikanischen Rüstungslieferungen an Syriens Kurden ab. Trump braucht sie aber für den Kampf gegen den IS in Raqqa.
Der amerikanische Präsident Trump will kurdische Milizen im Kampf gegen den IS stärker unterstützen. Die Entscheidung dürfte zu massiven Spannungen mit der Türkei führen – und das zu einem brisanten Zeitpunkt.
Die Stimmung zwischen Deutschland und der Türkei erreicht einen neuen Tiefpunkt. Berlin gewährt Inhabern türkischer Diplomatenpässe Schutz vor der eigenen Regierung. Ankara droht der Bundesregierung mit Konsequenzen.
Bundeskanzlerin Merkel will hierzulande weder eine Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei zulassen, noch die Werbung dafür. Dafür fehle aber bislang die rechtliche Grundlage, kritisiert der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde.
Seit dem Sieg des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan im Referendum kehrt das Vertrauen der Anleger zurück, so scheint es. Doch Direktinvestitionen lassen auf sich warten. Und das könnte so bleiben.
Nach dem gescheiterten Militärputsch und dem Verfassungsreferendum steigt die Zahl türkischer Staatsdiener, die in Deutschland Asyl beantragen. Darunter sind Diplomaten, Soldaten, Richter und andere Beamte.
Weil sie einen Friedensaufruf unterzeichnet haben, stößt der türkische Staat Hunderte Akademiker ins Elend. Einer von ihnen wird bezichtigt, die Organisation zu unterstützen, die seinen Vater tötete.
Vier Zonen im syrischen Bürgerkriegsgebiet sollen der Bevölkerung Zuflucht bieten, seit vergangener Nacht herrscht dort Waffenruhe. Der Kampf gegen den IS soll jedoch weitergehen.
Zehn Monate nach dem Putschversuch in der Türkei sind mittlerweile ein knappes Drittel aller Richter und Staatsanwälte ihrer Pflichten entbunden worden. Und ein Ende der Massenentlassungen ist nicht in Sicht.
Die neue Diskussion über die Todesstrafe zeigt, dass sich die Türkei unter Präsident Erdogan längst von Europa verabschiedet hat. Eine Abstimmung darüber hat auf deutschem Boden nichts zu suchen. Ein Kommentar.
Die Bundesregierung wird es der Türkei nicht erlauben, Menschen in Deutschland über die Einführung der Todesstrafe abstimmen zu lassen.
Noch immer wartet Deniz Yücel in der Türkei auf seine Anklage. Aus dem Gefängnis meldet sich der „Welt“-Journalist nun mit deutlichen Worten und klaren Erwartungen an den Ausgang seines Prozesses.
Die kriegsgeplagte Bevölkerung in Syrien soll künftig in Schutzzonen Zuflucht finden. Darauf hat sich Russland bei Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana mit der Türkei und Iran geeinigt.
In Sotschi suchen Putin und Erdogan einen Ausweg im Syrienkonflikt – und aus ihrem Handelskrieg. Ob ihnen dies gelingen wird, bleibt jedoch eher fraglich.
In Sotschi wird deutlich: Die Beziehungen Russlands zur Türkei haben sich entspannt. Beim Treffen der Präsidenten geht es um den Krieg in Syrien – aber auch um die Nachwirkungen eines zwei Jahre alten Vorfalls.
Wenn die „nationale Sicherheit“ bedroht ist, darf die türkische Regierung Webseiten sperren - und macht davon häufig Gebrauch. Jetzt hat es Wikipedia getroffen. Ein weiterer Willkür-Akt Erdogans.
Norbert Röttgen hat Außenminister Gabriel wegen dessen Türkeipolitik scharf kritisiert. Er orientiere sich nicht an „Realitäten“, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses.
Wenn sich Minderheiten nicht zur Wahl trauen, Gegner zu Feinden erklärt werden und Meinungskampf kaum möglich ist, dann richtet sich ein Wahlakt selbst.
Die steigende Nachfrage nach Rüstungsgütern lässt die Rheinmetall-Aktie klettern. Exporte können sich aber als durchaus kompliziert erweisen. Jüngstes Beispiel: Ein Deal mit der Türkei.
Neue Entlassungswelle: In der Türkei sind viele Mitarbeiter des Justizministeriums sowie der Armee gekündigt worden. Tausende weitere Staatsbedienstete verloren ebenfalls ihren Arbeitsplatz.