Scherben
Hunderte deutsche Unternehmen wurden von der türkischen Regierung der Terrorunterstützung verdächtigt. Nun bestreitet Erdogan die Existenz der entsprechenden Liste – und macht alles nur noch schlimmer.
Hunderte deutsche Unternehmen wurden von der türkischen Regierung der Terrorunterstützung verdächtigt. Nun bestreitet Erdogan die Existenz der entsprechenden Liste – und macht alles nur noch schlimmer.
Die Türkei hat den Besuch deutscher Soldaten auf dem Militärstützpunkt in Konya auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun klinkt sich die Nato ein. Wird der Streit nicht beigelegt, dürfte das den internationale Einsatz gegen den IS stark gefährden.
Die Türkei ermittelt offenbar doch nicht gegen deutsche Unternehmen wegen des Verdachts der Terror-Unterstützung. Nun ist von einem „Kommunikationsproblem“ die Rede.
Seit Anfang Juli sitzt der Peter Steudtner in türkischer Haft. Erstmals haben nun Vertreter des Generalkonsulats Zugang zu ihm bekommen. Sein Anwalt spricht derweil von einem „schweren, sehr politischen Fall“.
Ankaras Engagement für das bedrängte Qatar treibt bunte Blüten – nun ist sogar der Präsident selbst auf Vermittlungsreise. Warum nur hält er so eisern zu dem Emirat?
Deutschland werde sich nicht erpressen lassen, sagt Finanzminister Wolfgang Schäuble. Aus der SPD werden unterdessen Forderungen laut, das Besuchsrecht der Abgeordneten am Militärstützpunkt Konya mit einem Ultimatum durchzusetzen.
In Istanbul stehen Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, Terrororganisationen zu unterstützen. Die Nicht-Regierungsorganisation Reporter ohne Grenzen hält das Verfahren für „hanebüchen“.
Die Bundesregierung hat den Ton gegenüber der Türkei deutlich verschärft. Der türkische Präsident Erdogan reagiert durchsichtig, aber nicht ungeschickt. Soll Deutschland als Sündenbock dienen?
Ein verschärfter Ton gegenüber dem türkischen Präsident Erdogan ist angemessen – und dringend notwendig. Aber warum trägt Sigmar Gabriel den Konflikt auf dem Rücken von Urlaubern aus?
Österreichs Außenminister hat die Forderung nach einem Abbruch der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei erneuert. Kanzleramtsminister Altmaier warnt vor einer pauschalen Verurteilung des Landes – und auch Erdogan meldet sich wieder zu Wort.
Präsident Erdogan eskaliert den Streit mit Deutschland. Viele Touristen sorgen sich um ihre Ferien in der Türkei. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Bundespräsident Steinmeier hat sich der verschärften Gangart der Bundesregierung gegenüber der türkischen Regierung angeschlossen. Mit scharfen Worten kritisiert er Staatschef Erdogan.
Die zunehmende Aktivität des türkischen Geheimdienstes in Deutschland besorgt Verfassungsschützer. Ihrer Meinung nach will er das erledigen, was die Bundesregierung sich zu tun weigert: gegen Anhänger der Gülen-Bewegung vorgehen.
Der Bundesaußenminister wendet sich in einem offenen Brief an die in Deutschland lebenden Türken. Er wirbt um Verständnis für die Neuausrichtung seiner Türkei-Politik. Unterstützung kommt von der EU-Kommission. In Istanbul erlässt ein Gericht neue Haftbefehle.
Während Erdogan den Ton gegenüber Deutschland weiter verschärft, ruft Regierungschef Yildirim zu Besonnenheit auf. Unterdessen prüft das deutsche Wirtschaftsministerium Konsequenzen.
Auch in der türkischen Gemeinde in Deutschland wächst die Kritik an Erdogan. Die Politik des Präsidenten schade vor allem den Landsleuten, so die Sorge - und auch für Erdogan könnte sie zum Bumerang werden.
Der türkische Präsident wirft Deutschland nach der Verschärfung der Reisehinweise Drohgebärden vor. In einer Rede in Istanbul kritisiert er die deutsche Regierung heftig.
Dass die Bundesregierung die Reisehinweise für die Türkei verschärft, ist berechtigt, aber nur ein politisches Instrument. Auch in anderen Ländern, in denen Deutsche Urlaub machen, geht es nicht rechtsstaatlich zu.
Die Bundesregierung warnt vor Urlaub und Investitionen in der Türkei. Zumindest nach den offiziellen Zahlen befindet sich die türkische Wirtschaft allerdings in einer guten Verfassung. Ihre Probleme liegen versteckter.
Sigmar Gabriels Ankündigung einer „Neuausrichtung“ der deutschen Türkei-Politik scheinen Taten zu folgen: Geplante Rüstungsexporte sollen auf Eis gelegt werden.
Im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der Türkei hat sich ein starkes Beben ereignet. Auf der Insel Kos starben dabei zwei Touristen. Mehr als 100 wurden verletzt. In der türkischen Stadt Bodrum brach Panik aus.
Yusra Mardini und ihre Schwester Sara waren schon in Damaskus erfolgreiche Schwimmerinnen. Mit ihrer Flucht über das Mittelmeer sind sie zu Idolen geworden. Das ist ihre Geschichte.
Übt die Regierung in Ankara Druck auf die türkische Gemeinschaft in Deutschland aus? Der Verfassungsschutz hat offenbar Hinweise darauf. Finanzminister Schäuble fühlt sich derweil an ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte erinnert.
Deutschlands Kirchen veröffentlichen Zahlen zu Austritten. Der Staatenbund in Südamerika sucht ein Handelsabkommen mit Europa. Die Bundesbank legt Falschgeldzahlen vor.
Deutschlands Kirchen veröffentlichen Zahlen zu Austritten. Der Staatenbund in Südamerika sucht ein Handelsabkommen mit Europa. Die Bundesbank legt Falschgeldzahlen vor.
Berlins Geduld mit Erdogan ist erschöpft. Doch auch die „neue“ deutsche Türkei-Politik hat sich an den Interessen Deutschlands zu orientieren.
Abermals verschärft das Außenministerium die Reisehinweise für Türkei-Urlauber. Reisenden wird geraten, sich in einer Liste registrieren zu lassen. Ein Recht auf Stornierung soll es jedoch nicht geben.
Nicht nur die Putschisten wurden besiegt, auch die Demokratie hat gelitten: Erdogans riesige Machtdemonstration am Jahrestag des Putsches.
Der Ankündigung des deutschen Außenministers zu einer „Neuausrichtung“ der Türkeipolitik, folgt die Reaktion aus Ankara auf dem Fuße. Vor allem die verschärften Reisehinweise ziehen dabei den Unmut Erdogans auf sich.
Nach den verschärften Reisehinweisen sind viele Türkeiurlauber verunsichert. Auch bei Experten herrscht noch Verwirrung. Welche Rechte haben deutsche Urlauber?
Die Krise zwischen Berlin und Ankara erreicht eine neue Eskalationsstufe: Sigmar Gabriel will die Türkei-Politik der Bundesregierung neu ausrichten. Die Kanzlerin unterstützt seinen Vorstoß.
Geschäfte deutscher Firmen mit der Türkei fördert der deutsche Staat bislang mit Hilfe sogenannter Hermes-Bürgschaften. Die Bundesregierung stellt die staatlichen Kreditgarantien jetzt auf den Prüfstand.
Nach den jüngsten Verhaftungen in der Türkei droht Berlin dem Nato-Partner mit Konsequenzen. Doch Ankara verbittet sich jede Kritik.
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel will heute auf die Verhaftungen von Menschenrechtlern in der Türkei eine Antwort geben. Die Brexit-Unterhändler ziehen nach vier Tagen Bilanz. Die EZB könnte am Mittag weitere Hinweise auf ein Ende der lockeren Geldpolitik geben.
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel will auf die Verhaftungen von Menschenrechtlern in der Türkei eine Antwort geben. Die Brexit-Unterhändler ziehen Bilanz. Die EZB-Führung berät über die Geldpolitik.
Der Streit zwischen Ankara und Berlin hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Deutsche Journalisten und Menschenrechtler geraten ins Visier der türkischen Justiz. Eine scharfe Reaktion der Bundesregierung ist mehr denn je gefragt.