Der Parteitag folgt Björn Höcke
EU-Austritt, harter Anti-Migrations-Kurs, Querdenker-Positionen – die Radikalen in der AfD setzen sich durch. Jörg Meuthen erlebt eine Niederlage.
EU-Austritt, harter Anti-Migrations-Kurs, Querdenker-Positionen – die Radikalen in der AfD setzen sich durch. Jörg Meuthen erlebt eine Niederlage.
Weil Angela Merkel als Bundeskanzlerin bald abtritt, kommt der AfD ihr Feindbild abhanden. Auf ihrem Wahlparteitag in Dresden sucht sie ein neues.
Auf dem Parteitag der AfD ist Streit programmiert. Denn noch ist unklar, wie die Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt werden sollen.
Die stellvertretende Bundesvorsitzende Alice Weidel schuf vor dem Parteitag der AfD Fakten. Sie teilte mit, dass sie für eine Spitzenkandidatur nicht zur Verfügung stehe.
Die AfD bleibt bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hinter ihren Erfolgen von 2016 zurück. Daran ist nicht nur der interne Zwist schuld.
Moskau nutzt aus, dass die EU bei der Impfstoffbeschaffung uneins ist und versucht, das Bündnis mit seinem Vakzin zu spalten. Die AfD macht sich zum willigen Partner der russischen Agenda.
Das behördliche Stigma des Verdachts ist kein Zeichen der Unwählbarkeit, macht eine Partei aber nicht gerade attraktiver. Das letzte Wort haben die Bürger.
Die AfD gibt sich trotz ihrer Zerrissenheit einhellig empört über die Einstufung als Verdachtsfall einer rechtsextremistischen Bestrebung. Der Ko-Vorsitzende Jörg Meuthen steht unter Druck.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft nun die ganze AfD als Verdachtsfall ein. Das wurde der F.A.Z. am Morgen bestätigt. Offiziell macht das Amt zu der Angelegenheit bisher keine Aussage.
Die AfD verliert Mitglieder und Zuspruch. Im Jahr der Bundestagswahl ist die Partei gespalten wie nie – und gelähmt von einem Machtkampf an der Spitze.
Die AfD will die drohende Beobachtung durch den Verfassungsschutz verhindern. Sie klagt darum vor dem Verwaltungsgericht Köln. Der frühere Brandenburger AfD-Chef Kalbitz scheitert vor Gericht und bleibt vorerst ausgeschlossen.
Gegen den Willen seines Ko-Vorsitzenden stellt Jörg Meuthen das Gremium neu auf, das den Bundesvorstand in der Extremismusfrage berät. Der interne Machtkampf geht damit in eine neue Runde.
Der Ehrenvorsitzende der Rechtspopulisten wirft dem Parteichef vor, die Hälfte der Partei beschädigt zu haben. Den Kontakt mit „Querdenkern“ und Pegida will er weiter pflegen.
Wo die AfD bei der Landtagswahl Rekordergebnisse erzielt hat, sind die Infektionszahlen auf einem Höchststand. Gibt es einen direkten Zusammenhang?
Jörg Meuthen war lange Zeit nur der B-Vorsitzende der AfD. Doch in diesem Jahr ist er ihr starker Mann geworden und führt die Partei wie keiner zuvor. Aber wohin will er eigentlich?
Der demonstrative Empfang einer AfD-Delegation durch Sergej Lawrow ist eine Belohnung für die Anbiederung der Rechtspopulisten an Moskau. Er illustriert, was Deutschland von beiden Seiten zu erwarten hat.
Es war ein unüblicher Empfang: Die AfD-Politiker Tino Chrupalla und Armin-Paul Hampel trafen Russlands Außenminister. Der beklagt eine „hysterische Diskussion“ über den Besuch.
Ängste und Sorgen beherrschen die Stimmungslage im Land. Wer davon am rechten und linken Rand profitieren könnte, fragte Maybrit Illner diesmal ihre Gäste. Dabei zeichnet eines alle Beteiligten aus: bemerkenswert wenig Gespür für die Wähler.
Auf dem Parteitag der AfD wirft Meuthen den radikalen Kräften in der Partei vor, dieser zu schaden. Das Verhalten und den Sprachgebrauch vieler Funktionsträger kritisiert der Vorsitzende scharf – und greift auch unverhohlen Gauland an.
Rund 600 Delegierte wollen auf dem Gelände des einstigen Kernkraftwerks in Kalkar über ein Rentenkonzept debattieren – unter strikter Einhaltung der Maskenpflicht, sonst droht ein Abbruch.
Dabei geht es vor allem um den Fall der heutigen Fraktionschefin Alice Weidel. Auf das Geschäftskonto ihres damaligen Kreisverbands wurden 2017 insgesamt rund 132.000 Euro überwiesen – von Schweizer Konten und ohne dass der Spender feststellbar war.
Die AfD verschaffte mehreren Besuchern Zugang zum Bundestag, die Politiker beschimpften und drangsalierten. Die anderen Parteien wollen das nicht hinnehmen.
Bundestag und Bundesrat ändern das Infektionsschutzgesetz zum dritten Mal in der Pandemie, die AfD rollt Plakate aus und rings um den Reichstag wird demonstriert.
Obwohl Deutschland sich im Teil-Lockdown befindet, hält die AfD an einer Präsenzveranstaltung fest. Notfalls werde man den Rechtsweg beschreiten, kündigt Parteichef Meuthen an – und gibt damit der Stimmung in der Partei nach.
Der entlassene AfD-Sprecher Christian Lüth sieht sich nach einem Medienbericht auch mit dem Vorwurf konfrontiert, einer Frau mehrmals Gewalt angetan zu haben. Führende AfD-Politiker wussten demnach davon, bevor Lüth freigestellt wurde.
Der AfD-Parteivorsitzende Jörg Meuthen will nicht für den Bundestag antreten. Stattdessen wolle er im EU-Parlament in Brüssel „eine wichtige Aufgabe erfüllen“, erklärte Meuthen in einem Rundschreiben an Parteimitglieder.
Mit Alexander Gauland als Hauptredner wirbt die AfD beim Auftakt des hessischen Kommunalwahlkampfs für Heimatliebe. 300 Menschen demonstrieren derweil friedlich ihre Ablehnung gegen eine „menschenverachtende Politik“.
Mord im Tiergarten, Cyberangriff auf den Bundestag, Propaganda und gewiefte Spionage. Lange zeigte sich die deutsche Politik zurückhaltend gegenüber Russland. Ist mit Nawalnyjs Vergiftung das Maß nun voll?
Das Landgericht Berlin hat den Eilantrag des Brandenburger Landtagsabgeordneten Andreas Kalbitz gegen seinen Rauswurf aus der AfD abgelehnt. Damit hat die Annullierung der Parteimitgliedschaft vorerst Bestand.
Oder hat Saskia Esken wirklich noch nichts von gendergerechter Sprache gehört?
Die Missachtung von Corona-Auflagen bei der Demo in Berlin führt zu einer Debatte über die Grenzen der Versammlungsfreiheit und schärfere Sanktionen. Verständnis für die Demonstranten äußern bloß Politiker aus AfD und FDP.
Der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland unterstellt dem Bundesschiedsgericht seiner Partei beim Kalbitz-Urteil politische Motive. Der Parteivorsitzende Jörg Meuthen findet die Kritik „inakzeptabel“.
Mit dem Urteil des Bundesschiedsgerichts, Andreas Kalbitz aus der AfD auszuschließen, dürfte auch die Zukunft des Vorsitzenden Jörg Meuthen sicherer sein. Für die Partei aber wird es dadurch nicht leichter.
Die AfD ist im Tief. Es ist unklar, für was sie thematisch überhaupt noch stehen will. Viele Abgeordnete im Bundestag machen die Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel und Alexander Gauland dafür verantwortlich.
Eine Aufhebung, wie sie Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister angeregt hatte, ist vorerst vom Tisch. Nur die AfD fordert sie weiterhin.
Parteichef Jörg Meuthen hat im Ringen um den Rauswurf von Andreas Kalbitz zwar eine juristische Niederlage eingesteckt, bei einem AfD Parteikonvent kommt er aber glimpflich davon. Ein Antrag, der seinen Abgang vorsah, scheiterte.