Mir geb’n net uff
Das thüringische Steinbach teilt das Schicksal vieler anderer Orte: Wegzug vieler junger Menschen, Verlust von Arbeitsplätzen. Dennoch hat die AfD dort nicht Fuß gefasst. Woran liegt das?
Das thüringische Steinbach teilt das Schicksal vieler anderer Orte: Wegzug vieler junger Menschen, Verlust von Arbeitsplätzen. Dennoch hat die AfD dort nicht Fuß gefasst. Woran liegt das?
In Thüringen geht der Wahlkampf zu Ende. Der amtierende Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linkspartei erklärte bei seiner Abschlusskundgebung in Erfurt, dass er mit der rotrotgrünen Koalition weiterregieren möchte.
Thüringens CDU will nach fünf Jahren in der Opposition endlich wieder regieren. Doch vor der Landtagswahl am Sonntag fehlt ihr dafür eine klare Perspektive.
Der Thüringer AfD-Chef wirft mit Nazi-Vokabular um sich, träumt von einer De-Islamisierung und plädiert dafür, notfalls in „gallischen Dörfern“ den Widerstand zu organisieren. Ein Ausflug ins Denken eines Neurechten.
Thüringens Ministerpräsident muss um eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün bangen. Nun wirft er den Rechtspopulisten vor, sich zu Unrecht als Wendepartei zu inszenieren.
In Thüringen führt Bodo Ramelow seit fünf Jahren die erste rot-rot-grüne Regierung. Am Sonntag will er wiedergewählt werden. Selbst ohne eigene Mehrheit könnte er im Amt bleiben.
Vor fünf Jahren wurde Bodo Ramelow der erste linke Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes. Allen Befürchtungen zum Trotz – wirtschaftlich geschadet hat das Thüringen nicht. Doch es gibt noch Baustellen.
Im thüringischen Obermehler beschießen Unbekannte eine Flüchtlingsunterkunft mit einer Schreckschusswaffe. Verletzt wurde bei der Tat niemand, die Täter sind flüchtig.
Am Sonntag wird in Thüringen ein neuer Landtag gewählt. Die AfD hat neuesten Umfragen zufolge gute Chancen, bis zu 24 Prozent der Stimmen zu erreichen. Die Wirtschaft ist alarmiert.
Vor dem Hintergrund der Morddrohung gegen Thüringens CDU-Spitzenkandidaten Mike Mohring rät der BKA-Chef Holger Münch zur Zurückhaltung, um keine Nachahmer zu provozieren.
Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring hat nach eigenen Angaben kurz vor der Landtagswahl eine Morddrohung erhalten. Dabei soll es sich um eine E-Mail handeln, die ihm am Samstag zugeschickt wurde.
Björn Höcke ist unter den thüringischen Wählern nicht gerade beliebt. Viele wollen ihre Stimme trotzdem der AfD geben. Ein Besuch in einer ihrer Hochburgen.
Wenn er nicht den Wahlkampf beende, müsse er mit einem Mordanschlag rechnen: Der CDU-Spitzenkandidat von Thüringen, Mike Mohring, hat abermals eine Morddrohung von mutmaßlichen Rechtsextremisten erhalten.
Thüringens Verfassungsschutzchef Stephan Kramer stellt insgesamt eine wachsende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft fest. Im Umgang mit Rechtsextremismus sieht er auch Versäumnisse von staatlicher Seite.
Auf einer Fläche von rund 84 Fußballfeldern sollen bis zu 2000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Arnstadt ist ein 28.000-Einwohner-Ort. Dort soll eine der größten Fabriken für Batteriezellen in Europa entstehen. Und die Arnstädter fragen sich: Schaffen wir das?
In Thüringen kämpft Deutschlands erster linker Ministerpräsident Bodo Ramelow um die Fortsetzung der rot-rot-grünen Koalition. Der 63-Jährige dürfte bei der Landtagswahl von seinem Amtsbonus profitieren, allerdings schwächelt der Bündnispartner SPD.
Knapp eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl kommt die CDU in einer Umfrage wieder näher an die Linkspartei heran. Der CDU-Generalsekretär spricht vom Beginn einer „Aufholjagd“ – und die AfD bleibt hinter den Umfragewerten der vergangenen Monate zurück.
Ob Rot-Rot-Grün in Thüringen weitermachen kann, hängt von vielen Dingen ab – unter anderem vom Abschneiden der FDP. Die schickt einen Spitzenkandidaten ins Rennen, der ganz nach dem Geschmack von Parteichef Christian Lindner ist.
Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Thüringen präsentieren sich die Spitzenkandidaten. Das zu Beginn gezeigte Duell zwischen Amtsinhaber Ramelow und CDU-Spitzenkandidat Mohring wäre kurz vor Ausstrahlung fast geplatzt.
Den thüringischen Wirtschaftsminister und SPD-Spitzenkandidaten Wolfgang Tiefensee stört, dass seine Heimat als deutsches Niedriglohnland gilt. An die Unternehmen appelliert er: Behandelt eure Mitarbeiter endlich besser.
Der Abschlussbericht des NSU-Ausschusses in Thüringen bestätigt Erkenntnisse aus Hessen: Die Ermittlungsarbeit von Polizei, Justiz und Verfassungsschutz war mangelhaft, die Taten der Terrorzelle hätten möglicherweise verhindert werden können.
Bodo Ramelow, Ministerpäsident von Thüringen sagte, dass durch die Gedanken und Sprache der AfD die Ekelgrenze zum Rechtsextremismus überwunden wurde.
Den Vorwurf, dass die AfD für den Terrorakt mitverantwortlich sei, machte als Erster Bayerns Innenminister Herrmann. Später pflichtete ihm Bundesinnenminister Seehofer bei. Führende AfD-Politiker verurteilten die Tat – und wandten sich gleichzeitig gegen die Vorwürfe.
Nach dem Anschlag in Halle denken jüdische Gemeinden über bessere Schutzkonzepte nach. Große Gemeinden haben dafür bereits jetzt eigenes Sicherheitspersonal, viele kleinere haben ein Problem.
Kurz vor der Wahl hat Thüringens Innenminister Beamte des Landes davor gewarnt, sich im „Flügel“ der AfD zu engagieren. So einfach aber ist die Rechtslage nicht.
Beamte, die dem rechtsnationalen „Flügel“ der AfD nahe stehen, müssten mit Konsequenzen rechnen, sagt Thüringens Innenminister Georg Maier. Die Vereinigung wird vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft.
Das Entsetzen ist groß: Zwei Thüringer Polizisten sollen im Dienst eine Frau vergewaltigt haben. Die Behörden wollen rasch „Licht ins Dunkel“ bringen. Indes wächst die Sorge um das Ansehen der Polizei.
Nach dem Abitur vor 15 Jahren haben die meisten der Abschlussklasse aus dem thüringischen Hermsdorf ihre Heimat verlassen. Jetzt sind sie für ein Klassentreffen zurückgekehrt.
Zwei Thüringer Polizisten werden verdächtigt, sich im Dienst an einer Frau vergangen haben. Das Amtsgericht Erfurt erließ gegen die Beamten Haftbefehl. Der thüringische Innenminister Maier verspricht eine rasche Aufklärung des Falls.
Der Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses zeigt: Noch immer sind viele Fragen ungeklärt. Anstelle eines weiteren Ausschusses soll der Fall von jetzt an aber anders aufgearbeitet werden.
Gestrandet am Goldstrand, abgewiesen am Münchner Flughafen, rausgeworfen aus dem Hotel in der Türkei: Wie deutsche Urlauber die Pleite des Reiseveranstalters erlebten.
Ein Gericht hat eine Demonstration gegen den „Faschisten“ Björn Höcke für zulässig erklärt. Es sah in dieser Bezeichnung des Thüringer AfD-Chefs keine Schmähkritik, sondern ein von der Meinungsfreiheit gedecktes Werturteil.
Abwanderung, leere Kirchen, Fichtenkrise: Das ländliche Thüringen hat ähnliche Probleme wie andere ostdeutsche Bundesländer, doch sucht es nach anderen Lösungen. Und findet welche, dank der Bauausstellung. Ein Besuch vor der Landtagswahl.
Seit Hans-Christoph Rademann die Leitung der Bach-Akademie Stuttgart übernahm, hat er die Gaechinger Cantorey klanglich völlig umgekrempelt. Jetzt reiste das Ensemble durch die Lebensorte von Johann Sebastian Bach in Thüringen.
Beim Wahlkampfauftakt der Thüringer AfD in Arnstadt versucht die Partei, sich ein bürgerlich-konservatives Image zu geben. Doch der ein oder andere Wortbeitrag lässt daran Zweifel aufkommen.
Der AfD-Parteivorsitzende Björn Höcke will im Freistaat Thüringen vorangehen, um einen Impuls für die Bundesebene zu geben.