„Dann ist die Leichtathletik in zehn Jahren tot“
Früher stieß Nadine Kleinert Vier-Kilo-Kugeln und sammelte Medaillen. Heute trägt die 43-Jährige in Thüringen Pakete aus. Mit der Leichtathletik geht die Olympia-Zweite von 2004 hart ins Gericht.
Früher stieß Nadine Kleinert Vier-Kilo-Kugeln und sammelte Medaillen. Heute trägt die 43-Jährige in Thüringen Pakete aus. Mit der Leichtathletik geht die Olympia-Zweite von 2004 hart ins Gericht.
Warum es wichtig ist, wie wir mit den Biographien der Menschen im Osten umgehen und was die Öffentlich-Rechtlichen damit zu tun haben: Ein Gespräch mit Benjamin-Immanuel Hoff, dem Chef der Thüringer Staatskanzlei.
Kaum noch jemand will ehrenamtlicher Bürgermeister werden – wenig zu sagen, dafür Beleidigungen und Bedrohungen. Unsere Autorin Mona Jaeger hat einen von ihnen gefragt, warum er sich das trotzdem antut. Eine Reportage aus dem vergangenen September.
Der Landesbank geht es trotz der Magerzinsen vergleichsweise gut. Aber der Vorstand stemmt sich dagegen, dass die Kosten seit Jahren schneller steigen als die Erträge. Er will auch „Führungsebenen straffen“.
Nach über vier Jahren Arbeit ziehen die Mitglieder im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss Bilanz. Mit dem Wertungsteil des Abschlussberichtes sind nicht alle einverstanden.
Bei einem ZDF-Interview wird der thüringische AfD-Chef Höcke zu seinem Sprachgebrauch befragt. Der ist mit dem Verlauf nicht einverstanden und will das Gespräch neu beginnen – und spricht eine Drohung aus.
Die Berichterstattung vieler Medien über Ostdeutschland hat Schlagseite. Das nährt Misstrauen und spielt „Lügenpresse“-Rufern in die Hände. Der MDR stellt sich dem Problem und will auf die gesamte ARD einwirken.
Repräsentation und gesellschaftliche Vielfalt – brauchen wir Geschlechterquoten im Wahlrecht?
Die Erfolge der AfD werden häufig überwiegend im Osten Deutschlands angesiedelt – das ist jedoch ein verzerrtes Bild. Im Osten hat die AfD zwar ihre Wählerhochburgen, im Westen hat sie jedoch ihre Mitglieder.
Bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg verliert die Linke deutlich. Thüringens linkem Regierungschef Ramelow macht das Ergebnis dennoch Hoffnung. Was sonst wichtig wird und wo bald noch gewählt werden könnte, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Was bedeuten die Erfolge in Sachsen und Brandenburg für die AfD? Zuallererst eine Stärkung des rechtsradikalen „Flügels“ – die könnte sich jedoch als Bumerang erweisen.
Er gehört zu den beliebtesten Ministerpräsidenten, ist immer wieder für Schlagzeilen gut – und für Aufregung in seiner Partei. Mit Daniel Günther auf dem Weg nach Berlin. Im Auto.
Vier Biker hatten am Freitagnachmittag unter einer Brücke Schutz vor Regen gesucht. Dort fuhr ein Kleinlaster in Gruppe. Die Motorradfahrer kamen alle ums Leben. Die A9 ist Richtung Berlin komplett gesperrt.
Wenn Populisten ins Museum gehen: Warum es gut ist, dass sich der Thüringer Museumsverband mit „Populismus und Extremismus als Herausforderung“ beschäftigt.
Mit einer gezielt gesetzten Äußerung heizt Wolfgang Schäuble den Streit um einen möglichen Parteiausschluss von Hans-Georg Maaßen weiter an. Wieso macht er das?
Carolina Hellsgårds „Endzeit“ wirkt anfangs wie eine klassische Zombiegeschichte. Doch dann führt uns der Film in ganz andere Gefilde.
Die Erfahrung mit tiefgreifenden Brüchen und Strukturwandel ist eine Ressource, die immer wichtiger wird. Die Sachsen mit ihren gebrochenen Biographien haben – wie andere Ostdeutsche auch – an dem Punkt mehr einzubringen als nur eine für viele beunruhigende Parteienlandschaft.
Ende Oktober wählt Thüringen einen neuen Landtag. Nun hat der dortige AfD-Landesverband von Björn Höcke sein Wahlprogramm beschlossen – und wirbt für sich mit einer „Verabschiedungskultur“.
Vor der geplanten Verabschiedung des AfD-Wahlprogramms für Thüringen hat Landeschef Björn Höcke eine "Abschiebeinitiative 2020" angekündigt, sollte seine Partei in die Regierungsverantwortung gelangen.
Sachsen top, Berlin flop: Ein Bildungsvergleich offenbart große Unterschiede zwischen den 16 Bundesländern.
Wer in der DDR einen Ausreiseantrag stellte, war der Willkür des Staates ausgesetzt. Eine Familie aus Saalfeld in Thüringen wartete fast drei Jahre auf die erlösende Nachricht.
Vor 100 Jahren unterzeichnete Reichspräsident Friedrich Ebert in Schwarzburg die Weimarer Verfassung. In dem einst angesagten Urlaubsort soll die Erinnerung nun wachgehalten werden.
Die Linke und die AfD haben jeweils Daten der Arbeitsagentur ausgewertet und kommen jeweils zu dem Schluss, dass der Osten nach wie vor abgeschlagen ist. Söder greift einen radikalen Vorschlag auf, wie sich das beheben ließe.
Autos bleiben liegen, ein Zeltlager wird geräumt: Wieder toben heftige Gewitter in Deutschland. Abwasserentsorger fordern derweil, Städte besser auf Starkregen vorzubereiten.
Weniger Gehalt, weniger Rente – viele Ostdeutsche fühlen sich als Bürger zweiter Klasse. Ökonomen warnen: Die wahren Probleme liegen woanders.
Luther-Schreibtisch und 850 Jahre alte Säulen: Nino Dell zeigt Touristen die Wartburg. Trotz aller Idylle hätte er lieber eine ganz andere Karriere gemacht.
In einem Mehrfamilienhaus in Thüringen ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen, weil sich ein Ehepaar an lauten Stöhngeräuschen aus einer anderen Wohnung störte. Die Polizei nahm Anzeigen auf.
Altenburschla, ein Dorf in Hessen, an der Grenze zu Thüringen. Zu DDR-Zeiten hat es von seiner Lage profitiert. Heute kämpft es mit ihr.
Die Auseinandersetzung mit dem „Flügel“ sei vorbei, sagt der AfD-Vorsitzende Meuthen. Deshalb brauche es kein Schlichtungstreffen. Insgesamt fühle sich jedes fünfte Parteimitglied den Rechtsnationalen zugehörig, sagt er.
Seit Erfurt zu einem ICE-Drehkreuz wurde, wird in der Stadt fleißig gebaut. Stadt und Unternehmen hoffen auf eine Goldgrube. Doch bei der Entwicklung gibt es auch Verlierer.
Dem Vergessen entgegenwirken. Das Thüringer Bürgerkomitee hat in einem Band die wichtigsten Begriffe zusammengefasst und erklärt, die einst den Alltag in Ostdeutschland prägten.
Den umstrittenen Thüringer AfD-Chef Höcke nimmt Meuthen aber in Schutz: „Er ist mit seinen Äußerungen zuweilen an der Grenze, aber nicht drüber“. AfD-Vize Gottschalk dagegen beklagt eine „Schneise der Verwüstung“ durch Höckes „Flügel“.
Robert Lambrou hat sich von Björn Höcke distanziert. Doch allzu ernst kann man die Abgrenzung nicht nehmen. Höckes menschenverachtenden Parolen setzt er nichts entgegen.
Ein unberechenbarer Stamm, der aus den Wäldern stürmt und nach Beteiligung ruft: Die Politik müht sich damit ab, zu verstehen, was Jugendliche umtreibt. In Thüringen kann man ihnen beim Nachdenken zuhören.
Auf dem „Kyffhäuser-Treffen“ des nationalistischen „Flügels“ hat der Chef der Thüringer AfD die Führung der Bundespartei attackiert. In Westdeutschland stürzen seine Freunde ganze Landesverbände ins Chaos. Der Widerstand organisiert sich.
Um dem Sanierungsstau bei Schlössern und Gärten in Thüringen und Sachsen-Anhalt zu begegnen, ist eine Mitteldeutsche Schlösserstiftung geplant. Kulturpolitiker der CDU und der Grünen kritisieren das Vorhaben.