Der Süden und sein Stolz
Wieder einmal erschüttert ein Verbrechen Amerika: Ein Einundzwanzigjähriger erschießt in einer Kirche neun Schwarze. Die Reaktion: Hilflosigkeit.
Wieder einmal erschüttert ein Verbrechen Amerika: Ein Einundzwanzigjähriger erschießt in einer Kirche neun Schwarze. Die Reaktion: Hilflosigkeit.
Der 21 Jahre alte Täter von Charleston hat sein verqueres Weltbild an neun Schwarzen exekutiert. Offenkundig beruft er sich auf ein Widerstandsrecht.
CNN hat es vorgemacht. Jetzt wollen auch andere Medienunternehmen ausprobieren, welche Möglichkeiten der Einsatz von Drohnen für den Journalismus eröffnet.
Er möchte der dritte Bush im Weißen Haus werden, doch sein Familienclan ist für Jeb Bush ein Problem. Bei seinem ersten Auftritt als Kandidat versucht er, sich von Vater und Bruder abzusetzen. Mit großen Versprechungen.
Rachel Dolezal, Aktivistin für Bürgerrechte von Afroamerikanern, ist farbig. Das sagt sie selbst. Ihre Eltern sagen, sie sei weiß. Nun schlagen in den Vereinigten Staaten die Wellen hoch: Hat sie gelogen?
Da haben wohl einige Sicherheitsvorkehrungen versagt: Hacker, die Syriens Regierung unterstützen, plazieren ihre Botschaften auf einer Army-Website. In Syrien dagegen erbeuten die Amerikaner wertvolle Unterlagen.
In Teheran wird einem iranisch-stämmigen Reporter der Washington Post der Prozess gemacht – wegen „Spionage und Propaganda“. Er sitzt schon seit fast elf Monaten in Haft. Washington und die EU protestieren.
Dafür, dass die Briten keine schriftliche Verfassung haben, funktioniert ihr Land seit Jahrhunderten ganz gut. Die aktuelle Regierung hat wenig Interesse, das zu ändern - und sorgt dafür, dass ein Entwurf für Reformen in der Schublade bleibt.
Erfinder und Künstler sind heute nicht mehr auf große Investoren angewiesen. Im Internet kann fast jeder Geld für originelle Ideen einsammeln. Für Kühltruhen mit Lautsprecher etwa oder für ausgeklügelte Bahnhofsumbauten. Doch es gibt auch Risiken.
Laut einem Medienbericht befinden sich im Jemen derzeit vier Amerikaner in der Gewalt der Houthi-Rebellen. Die Gefangenen sollen größtenteils in der Privatwirtschaft tätig gewesen sein. Die Bemühungen um eine Freilassung gestalten sich schwierig.
Die meisten Amerikaner sind bitter enttäuscht von Barack Obama. Seine Wähler fühlen sich verraten, seine Partei sieht sich im Stich gelassen. Musste es so kommen? Vielleicht.
Die Polizeigewalt gegen Schwarze hat in Amerika Unruhen und eine neue Debatte über Rassismus ausgelöst. Nun hat die „Washington Post“ ermittelt, wie viele Menschen in diesem Jahr bereits durch Polizeikugeln starben. Rassismus war dabei nur eine Ursache.
Der Korruptionsskandal um den Weltverband Fifa erschüttert die Fußball-Welt. Im Mittelpunkt der Kritik steht Präsident Joseph Blatter. Das schreibt die internationale Presse zum „Fifagate“.
Aus den Abschriften der Dokumente aus dem Versteck von Bin Ladin geht hervor, dass sein Terrornetz Al Qaida eine genaue Strategie für Deutschland hatte. Es gab konkrete Anweisungen, wie die deutschen Truppen aus Afghanistan vertrieben werden sollten.
Mit der Geschichte einer angeblichen Gruppenvergewaltigung an der Universität von Virginia wollte der „Rolling Stone“ groß herauskommen. Die Story erwies sich als falsch, die Reputation ist dahin. Jetzt wird das Magazin wegen Verleumdung auf eine Millionensumme verklagt.
Wer diesen Artikel liest, könnte etwas kaufen: Jeff Bezos krempelt die „Washington Post“ mit einem Team von Softwarespezialisten um. Die Grenze zur PR wird fließend, jeder Artikel zur Ware.
Das Silicon Valley will die Welt nicht nur erobern, sondern alle Menschen glücklich machen. Bei manchen Internetkonzernen sitzen schon Glücksbeauftragte im Vorstand. Macht uns das froh?
Nicht nur die deutschen Soldaten haben Probleme mit ihrem Sturmgewehr, sondern auch die amerikanischen Streitkräfte: Das M4 gelangt nicht nur im Afghanistaneinsatz an seine Grenzen. Nun soll es modernisiert werden.
Zahlreiche Eltern können sich das Verhalten ihres Nachwuchses nicht erklären. Für Aufklärung sorgt eine amerikanische Neurologin – und übt Kritik an der Marihuana-Legalisierungswelle.
Amerikanische Rauschgiftermittler ließen sich von Drogenkartellen zu Orgien mit Prostituierten einladen und bekamen Geld und Waffen geschenkt. Die Affäre hat nun Konsequenzen für die Leiterin der Behörde.
Ein Skandal um Haarproben des FBI erschüttert die Glaubwürdigkeit der amerikanischen Justiz. Die Berufung auf die Beweiskraft von Haaranalysen soll viele Strafverfahren fehlgeleitet haben. Einige Angeklagte wurden zum Tode verurteilt.
In Washington ist das Online-Portal „Politico“ längst ein Leitmedium der amerikanischen Politikszene. Nun nehmen sich die Macher den europäischen Markt vor. Am Dienstag ist der „Politico“-Ableger in Brüssel gestartet. Mit einem unerwarteten Bekenntnis des EU-Kommissionspräsidenten.
Gleich drei der begehrten Pulitzer-Preise hat die „New York Times“ für ihre Ebola-Berichterstattung erhalten. Für ihre Nachrichtenfotos von den Unruhen in Ferguson wurde die Lokalzeitung „St Louis Dispatch“ ausgezeichnet.
Rechtsmediziner des FBI haben laut einem Medienbericht in mehr als 200 Strafverfahren fehlerhafte Haaranalysen abgegeben. Damit begünstigten sie womöglich die Verurteilung zahlreicher Unschuldiger. In 32 Fällen wurde die Todesstrafe verhängt.
Weil im Internet zu viel gedroht, beleidigt und beschimpft wird, versucht Twitter die Nötigungen im Netz nun stärker zu bekämpfen. Dabei sollen mehr Mitarbeiter und strengere Regeln helfen.
Der Luftraum über dem Kapitol in Washington, dem Sitz des amerikanischen Kongresses, ist tabu. Doch jetzt landete ein Mini-Hubschrauber vor dem Gebäude. Wie konnte das passieren?
Ein Mal lebenslänglich und drei Mal 30 Jahre Haft: In Amerika sind vier ehemalige Söldner der privaten Sicherheitsfirma Blackwater verurteilt worden. 2007 hatten sie im Irak um sich geschossen und 14 Menschen getötet.
Hillary Clinton wäre „eine ausgezeichnete Präsidentin“, sagt Barack Obama wenige Stunden vor der erwarteten Verkündung ihrer Kandidatur. Die Republikaner sehen das anders: Sie stehen unmittelbar vor dem Start ihrer „Stoppt Hillary“-Kampagne.
Daredevil ist blind, doch seine anderen Sinne sind geschärft. Ab heute streift der Marvel-Superheld bei Netflix durch Hell’s Kitchen – in einer hervorragend geschriebenen und inszenierten Serie.
Das verstörende Video aus North Charleston rüttelt Amerika auf. Während Todesschütze Michael Slager in Haft auf seinen Gerichtstermin wartet, wird ein weiteres veröffentlicht – aus seinem Polizeiwagen, Minuten vor der Tat.
Das Logo des Mainzer Dachdeckers Thomas Neger spaltet die Netzgemeinschaft. Während die einen „Gegen die Hetzer von Thomas Neger“ sind, fordern die anderen „ein Herz für Neger“.
Mit der Geschichte über eine angebliche Gruppenvergewaltigung an der Universität von Virginia wollte das Magazin „Rolling Stone“ groß rauskommen. Jetzt bleibt von der Story nichts übrig. Doch was lernen die Zeitschrift und die Autorin daraus?
Ein neues Gesetz in Indiana schlägt hohe Wellen. Gegner des Gesetzes behaupten, es erlaube privaten Geschäftsleuten, homosexuelle Kunden nicht zu bedienen. Die Empörung ist so groß wie selbstgerecht. Denn das wahre Problem liegt woanders.
Einst war das World Russia Forum eine respektable Angelegenheit. Jetzt ist die Veranstaltung nur noch ein Hort von Kreml-Apologeten, Verschwörungstheoretikern und anderen Irren. Ein Gastbeitrag.
Für die Machthaber in der islamischen Republik steht viel auf dem Spiel bei den Verhandlungen über ihr Atomprogramm. Denn das Volk erwartet eine Einigung. Und bald wird gewählt - gleich doppelt.
Afghanistans Präsident demonstriert bei seinem Besuch in Washington Einigkeit mit John Kerry. Ihm liegt daran, dass die Amerikaner ihre Antiterroroperationen fortsetzen. Und er hat viele Republikaner auf seiner Seite.