Amerika warnt Iran vor weiterer Eskalation
Nach dem Abschuss eines israelischen Flugzeugs macht Amerika den Iran für die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten verantwortlich. Das Land sei eine Bedrohung für die gesamte Region.
Nach dem Abschuss eines israelischen Flugzeugs macht Amerika den Iran für die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten verantwortlich. Das Land sei eine Bedrohung für die gesamte Region.
Im Norden Israels, an der Grenze zum Libanon und zu Syrien, wächst die Kriegsgefahr. Auch wenn das eigentlich niemand will.
Wegen ihres Protestes gegen den Kopftuchzwang wurde im Dezember in Teheran eine Frau festgenommen. Nun haben auch andere Frauen ihren Schleier öffentlich abgenommen.
Iran stellt die deutsche Geduld immer mehr auf die Probe: Deutsche werden ausspioniert, ein Richter – der Tausende Todesurteile unterschrieb – ließ sich in Hannover behandeln. Doch jetzt könnte die Regierung in Berlin bald reagieren.
Berlin will das Atomabkommen mit Teheran unbedingt am Leben halten. Dennoch schwenkt die deutsche Regierung nun ein Stück weit auf den amerikanischen Kurs ein.
Donald Trump fordert von den Europäern einen schärferen Kurs gegenüber Iran. Doch die EU-Partner wollen sich erst intern beraten. Aus Russland kommt schon jetzt eine deutliche Antwort.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben mit Iran verhandelt. Einig waren sie sich kaum – aber das Atomabkommen wollen sie unbedingt erhalten. Dabei geht es auch um das künftige Verhältnis zu Amerika.
Ajatollah Mahmud Haschemi Schahrudi wurde in Hannover drei Wochen medizinisch behandelt. Jetzt ist er nach Teheran zurückgeflogen – nach mehreren Strafanzeigen und einer Untersuchung der Bundesanwaltschaft.
Das iranische Parlament beschäftigt sich in einer Sondersitzung mit den Gründen für die anhaltenden Proteste im Land. Die Deutungen über das Geschehen gehen dabei weit auseinander.
2009 hatte er noch gegen das Mullah-Regime demonstriert. Jetzt ist er hoffnungslos und träumt nur noch davon, das Land zu verlassen. Ein FAZ.NET-Gespräch mit einem 26 Jahre alten Musikstudenten aus Iran.
In Iran ist die Lage weiter angespannt. In der Nacht zu Mittwoch kam es offenbar wieder zu landesweiten Protesten gegen das Regime. Teheran reagiert – und zeigt im Staatsfernsehen Bilder demonstrierender Regierungsanhänger.
Seit Tagen protestieren Tausende Iraner gegen die Machthaber ihres Landes. Während sich Amerika mit ihnen solidarisiert, macht Irans oberster Führer das Ausland für die Eskalation verantwortlich. Mahnende Worte findet derweil Frankreichs Präsident.
Der Protest in Iran ist anders als die Aufstände vor neun Jahren: Über das ganze Land verteilt gehen kleinere Gruppen auf die Straße, das erschwert die Abwehrstrategien der Machthaber. Sie steht nun vor einer weitreichenden Entscheidung.
Die iranische Führung droht den Protestierenden harsche Konsequenzen an. Erstmals äußert sich auch der geistliche Führer des Landes, Ayatollah Ali Chamenei.
In Iran spitzt sich die Lage zu: Bei den Protesten sind in der Nacht wieder mehrere Menschen getötet worden, unter ihnen ein Revolutionswächter. In Teheran wurden schon Hunderte Demonstranten festgenommen.
Die bedrohliche Feindschaft könnte eskalieren: Mit der Präsenz iranischer Militärberater in Syrien kann Iran dem Erzfeind Israel an dessen Grenzen gefährlich werden. Ein Gastbeitrag.
In Iran gehen Tausende auf die Straße. Sie protestieren gegen die Führung und die miserable wirtschaftliche Situation der Bevölkerung. Am Montag wurde angeblich ein Polizist erschossen.
Die regimekritischen Proteste in Iran eskalieren. Der Präsident warnt die Demonstranten vor Ausschreitungen. Seine Appelle verpuffen.
Seit Tagen protestieren die Menschen in iranischen Städten; zunächst nur gegen die Wirtschafts- und Außenpolitik, inzwischen zunehmend gegen die gesamte Regierung. Teheran droht ihnen, Washington ermutigt sie.
Verletzte gab es zwar nicht, dennoch hat ein Erdbeben der Stärke 5,2 für große Angst in Teheran gesorgt. Unter der Bevölkerung herrscht derweil Angst vor einem weiteren Beben.
Kurz nachdem die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats und Deutschland den Atomdeal mit Iran geschlossen hatten, reiste eine Delegation unter Minister Gabriel nach Teheran. Die Hoffnungen auf beiden Seiten waren groß - heute sind sie verflogen.
Der renommierte Notfallmediziner Ahmadreza Dschalali lebt eigentlich in Schweden. Während eines Heimatbesuches in Iran wird der 46-Jährige verhaftet. Nun ist er wegen „Feindschaft gegen Gott“ zum Tode verurteilt worden.
Die hiesige Künstlerin Parastou Forouhar wird in Iran vor Gericht gestellt – wegen eines ihrer Werke. Heute muss sie zur Anhörung.
In einem Bericht kommen pensionierte Generäle zu dem Schluss, dass ein neuer Waffengang zwischen der Hizbullah und Israel nur noch eine Frage der Zeit sei. Darin wird die Schiitenmiliz als der „mächtigste nichtstaatliche bewaffnete Akteur in der Welt“ bezeichnet.
Die Wahrscheinlichkeit, noch Überlebende im Erdbebengebiet zu finden, ist nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens sehr gering.Teheran stellt die Rettungseinsätze im Zentrum des Katastrophengebiet ein. Viele Überlebende warten derweil auf Hilfe.
Iran ist, in westlichen Augen, eine destruktive und destabilisierende Kraft. Doch Trump begeht im Umgang mit Teheran einen schweren Fehler.
Donald Trump hat die Verbündeten Amerikas aufgerufen, sich seiner harten Linie gegen Iran anzuschließen. In seiner Rede im Weißen Haus holt er zu einem Rundumschlag gegen den „Schurkenstaat“ aus – und bringt neue Strafmaßnahmen ins Spiel.
Die EU-Außenbeauftragte Mogherini warnt eindringlich vor den Folgen einer Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran. Man dürfe das eigentliche Ziel des Abkommens nicht aus den Augen verlieren.
Donald Trump bleibt zwar dabei, dass die Übereinkunft mit Iran ein „Desaster“ sei. Doch vor einer sofortigen Kündigung des Atomabkommens schreckt der amerikanische Präsident zurück. Er hat andere Pläne.
Das Weiße Haus hat die Erwartung geweckt, Amerika könne das Atomabkommen mit Iran aufkündigen. Donald Trump will die Iran-Strategie jetzt tatsächlich neu ausrichten – aber offenbar an dem „Deal“ festhalten.
Präsident Donald Trump will dem Kongress am Freitag seine mit Spannung erwartete Iran-Strategie verkünden. Teheran gibt sich gelassen, es gebe keinen Grund, „Trumps irrationale Entscheidungen ernst zu nehmen“.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat das Atomabkommen mit Iran abermals verurteilt. In den nächsten Tagen könnte er es ganz zu Fall bringen. Teheran setzt seine Hoffnungen deshalb auf Europa.
Mit der Hoffnung auf neue Geschäfte kamen Mittelständler vor einem Jahr von einer Reise aus Iran zurück. Die Wahl Trumps hat Pläne zunichtegemacht – aber nicht alle. Es kommen sogar iranische Banken nach Frankfurt.
Vor der Weltöffentlichkeit droht Trump Iran offen wegen seiner Militärpolitik. Doch das Land zeigt sich davon unbeeindruckt und feuert eine neue mächtige Rakete ab. Das Muskelspiel soll auch die Nachbarn beeindrucken.
Amerika verdammt das Atomabkommen und schweigt über ein weiteres Vorgehen. Hassan Rohani gibt sich als Freund der Europäer. Die fürchten böse Folgen für Nordkorea.
Donald Trump mag sich gefallen als einer, der üble Regime üble Regime nennt. Doch wenn er das Atomabkommen mit Iran tatsächlich aufgeben sollte, stünde Amerika isoliert da.