Taliban greifen deutsches Konsulat an – mindestens zwei Tote
Im nordafghanischen Masar-i-Sharif ist vor dem deutschen Generalkonsulat eine Bombe explodiert. Schüsse sind gefallen. Es gibt mindestens zwei Tote und mehr als hundert Verletzte.
Im nordafghanischen Masar-i-Sharif ist vor dem deutschen Generalkonsulat eine Bombe explodiert. Schüsse sind gefallen. Es gibt mindestens zwei Tote und mehr als hundert Verletzte.
Bei einem Luftangriff der Nato sind nach Angaben der afghanischen Behörden Dutzende Zivilisten getötet worden. Bei Kämpfen gegen die Taliban kamen zudem zwei amerikanische Soldaten ums Leben.
Die afghanische Zivilbevölkerung leidet, die Sicherheitslage ist desaströs. Das zeigen auch neu veröffentlichte Zahlen: Seit Jahresbeginn ist in dem Land am Hindukusch die Zahl der getöteten Soldaten eklatant gestiegen.
Der Bundesgerichtshof hat Haftbefehl gegen einen Neunzehnjährigen erlassen, der in Afghanistan mehrfach für die Taliban gekämpft haben soll. Er wurde in Sachsen-Anhalt festgenommen.
Angreifer haben eine Polizeiakademie in Pakistan gestürmt und Geiseln genommen. Die Befreiung dauerte Stunden. Mindestens 60 Menschen wurden getötet, 120 verletzt.
Die diesjährige Opiumernte in Afghanistan ist nach einem UN-Bericht wieder einmal gestiegen. Der Anbau der Droge ist nicht nur ein einträgliches Geschäft für die islamistischen Taliban im Land, sondern auch ein zunehmendes globales Problem.
Der Bundesgerichtshof hat Entschädigungsforderungen von Opfern des Luftangriffs in Kundus vom September 2009 abgelehnt. Der damalige Bundeswehroberst Klein habe nicht erkennen können, dass sich im Zielbereich Zivilisten befanden, so das Gericht.
Afghanistan wird auch in den kommenden Jahren Milliardenhilfen erhalten. Doch Länder wie Deutschland machen mittlerweile sehr deutlich, dass sie Gegenleistungen erwarten. Vor allem mit Blick auf die Flüchtlingskrise.
Afghanische Sicherheitskräfte melden Erfolge im Kampf um die Provinzhauptstadt Kundus. Doch am dritten Tag der Offensive sind unter den Opfern nicht nur Taliban-Kämpfer.
Noch immer ist Afghanistan eines der ärmsten und konfliktreichsten Länder weltweit. Vertreter aus mehr als 70 Staaten verhandeln jetzt über die Hilfen für das Land. Wie viel Aussicht auf Erfolg haben sie?
Ein Jahr nach ihrer Blitzoffensive haben die Taliban wieder Kundus angegriffen. Ein Provinzratsmitglied warnt: „Wenn die Regierung nicht schnell handelt, fällt die Stadt heute Nacht.“
Die afghanische Regierung hat mit einem nahezu machtlosen Talibanfüher einen Friedensvertrag geschlossen. Ihr Kalkül: Die anderen Taliban könnten an den Verhandlungstisch kommen. Die Strategie ist zweifelhaft.
Die Denkmäler im malischen Timbuktu galten als Symbol für Toleranz und Vielfalt. Die Zerstörung stellt einen unwiderruflichen Verlust dar. Nun hat der Internationale Strafgerichtshof erstmals einen Kulturschänder wegen Kriegsverbrechen verurteilt.
15 Jahre nach „9/11“ ist Kundus abermals von den Taliban bedroht. Die Bundeswehr, für die die nordafghanische Stadt zum Schicksalsort wurde, hat nun wieder Berater an die Seite der Afghanen entsandt. Zu Besuch im Kriegsgebiet.
Kurz vor islamischen Feiertagen ist die afghanische Hauptstadt Kabul Ziel gleich mehrerer Angriffe von Extremisten - in einem Viertel mit vielen Hotels, Geschäften und dem Innenministerium.
Wer soll überhaupt in Deutschland integriert werden? Dass diese Frage auch ein Jahr nach „Wir schaffen das“ noch unbeantwortet ist, wurde bei Maybrit Illner offensichtlich.
Afghanische Sicherheitskräfte haben in der Nacht den letzten Angreifer auf dem Campus getötet. Bei der mutmaßlichen Taliban-Attacke starben mehrere Studenten, Wächter und Polizisten.
In der Hauptstadt Afghanistans hat es auf dem Gelände der Amerikanischen Universität eine Explosion gegeben. Bewaffnete Angreifer haben zudem die Hochschule gestürmt. Es gibt zahlreiche Verletzte.
Aus Sorge um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter in Afghanistan hat die deutsche Entwicklungshilfe ihr Konzept überarbeitet. Die Arbeit ist eine tägliche Gratwanderung.
In Herat haben Taliban eine Gruppe von Touristen beschossen, auch Deutsche waren darunter. Fünf Menschen wurden verletzt. Die Region ist reich an Sehenswürdigkeiten — und gefährlich.
Eine schwere Explosion hat die afghanische Hauptstadt erschüttert, stundenlang waren Schüsse zu hören. Drei Angreifer und ein Polizist sollen bei dem Angriff auf ein Hotel getötet worden sein. Die Bewohner kamen wohl nicht zu Schaden.
Psychisch krank oder ein überzeugter Islamist – warum griff der Attentäter von Würzburg die Fahrgäste im Zug an? Noch weiß man nicht einmal, woher er kam.
Die Sicherheitslage in Afghanistan erlaube es noch nicht, die Truppen aus dem Land abzuziehen, sagte Präsident Obama. Mit der Entscheidung denkt er auch an seinen Nachfolger.
Philipp Münch gelingt mit der Analyse des Afghanistan-Einsatzes der Nachweis, dass die Unterschiede im Habitus zu Friktionen zwischen den Männern an der Front und den Entscheidungsträgern in Stäben und Regierungsetappe beitrugen.
Nach Berichten der BBC sollen bis zu 40 Menschen bei einem Bombenanschlag auf einen Bus mit Polizeikadetten getötet worden sein. Die Taliban übernahmen die Verantwortung.
Bis vor zwei Monaten lebten Sikhs in Deutschland unbemerkt von der Mehrheitsgesellschaft. Dann kam der Terroranschlag auf das Gemeindezentrum in Essen. Wie sieht es dort jetzt aus? Ein Ortsbesuch.
Die Taliban haben mit einem Anschlag auf einen Minibus vierzehn ausländische Sicherheitskräfte getötet. Bei den Opfern soll es sich um nepalesische Gurkas handeln. Der Tatort liegt in einem Viertel mit vielen Botschaften.
Seddique Mateen kommt aus Afghanistan und nennt sich auf Facebook Afghanistans „provisorische Regierung“. Der Mann, dessen Sohn auf mehr als 100 Menschen geschossen und 49 von ihnen ermordet hat, bietet ein bizarres Bild.
Über Monate hat die CIA den Taliban-Chef überwacht. Als er aus Iran ausreiste, ergab sich die Gelegenheit: Der amerikanische Geheimdienst stellte ihm eine Falle. Jetzt werden die Details des Drohnenangriffs bekannt.
Der neue Talibanchef Achundsada soll schon seit Jahren Mitglied der Islamistenorganisation sein, doch es ist wenig über ihn bekannt. Er steht aber wohl hinter der Zerstörung eines Weltkulturerbes.
Mullah Haibatullah Achundsada ist der neue Führer der Taliban. Bislang war er einer der Stellvertreter seines bei einem Drohnenangriff getöteten Vorgängers Mansur. In Kabul starben derweil zehn Menschen bei einem Anschlag.
Die Stammesfürsten beraten über ein neues Oberhaupt der Taliban: Sechs Männer stehen offenbar zur Auswahl. Unterdessen soll ein weiterer hoher Taliban-Führer getötet worden sein.
Vieles deutet darauf hin, dass der Taliban-Chef Mansur durch Drohnen getötet wurde. Der Einsatz war von Obama persönlich genehmigt worden.
Die Taliban haben den Tod ihres Anführers Mullah Achtar Mansur bestätigt. Mansurs Auto war von einer Drohne getroffen worden. Die Nato hat ihren Afghanistan-Einsatz unterdessen verlängert.
Die Vereinigten Staaten wollen Taliban-Chef Mansur getötet haben. Das Pentagon hält sich zwar zurück, Bestätigung kommt allerdings aus Afghanistan.
Die meisten der mindestens 28 Toten und 320 Verletzten in Kabul waren offiziellen Angaben zufolge Zivilisten. Das eigentliche Ziel aber war eine Einheit des Sicherheitsdienstes