Menschen sterben bei Anschlägen, Pannen verzögern Stimmabgabe
Anschläge und technische Pannen überschatten die Parlamentswahl in Afghanistan. Mehrere Menschen sterben. An manchen Orten bleiben Wahllokale einen Tag länger geöffnet.
Anschläge und technische Pannen überschatten die Parlamentswahl in Afghanistan. Mehrere Menschen sterben. An manchen Orten bleiben Wahllokale einen Tag länger geöffnet.
Die Afghanen stimmen über ihre Zukunft ab in einer Zeit, in der die Gewalt im Land ein beispielloses Niveau erreicht hat. Bombenexplosionen in der Nähe von Wahllokalen haben am Samstag Dutzende von Menschen verletzt.
Die islamistische Miliz, die ein Drittel des Landes kontrolliert, hat zum Boykott der Abstimmung aufgerufen, auch weil Frauen daran teilnehmen dürfen.
Am Samstag wählt Afghanistan ein neues Parlament. Doch die Provinz Kandahar stimmt nicht mit – nach dem Tod des einflussreichen Polizeichefs seien die Menschen „moralisch nicht in der Lage zu wählen“, heißt es von der Wahlkommission.
Ein Angreifer eröffnet im afghanischen Kandahar das Feuer auf Teilnehmer einer Sicherheitskonferenz im Gouverneurspalast. Auch der Nato-Oberbefehlshaber in Afghanistan nahm an dem Treffen teil.
Europa kann nicht neutral werden. Es muss aber ehrlicher werden: Eine liberale Ordnung kann es anderswo jetzt erst recht nicht mehr durchsetzen. Ein Gastbeitrag.
Thomas K. werden unter anderem Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen.
Mitten im Krieg sollen die Afghanen bald endlich ihr Parlament wählen. Doch immer wieder verüben die Taliban Anschläge auf Wahlveranstaltungen. Wird der Krieg ewig so weitergehen? Jetzt könnte Bewegung in den festgefahrenen Konflikt kommen.
Die Wahl in Afghanistan sei eine „amerikanische Verschwörung zur weiteren Rechtfertigung der ausländischen Besetzung“, teilten die Radikalislamisten mit. In den vergangenen Monaten hatten sie ihre Angriffe verstärkt.
Die radikalislamischen Taliban haben am Wochenende zwei Einrichtungen der afghanischen Regierung angegriffen und sich stundenlange Gefechte mit Sicherheitskräften geliefert. Einen Kontrollposten konnten sie einnehmen.
„Wir sterben wie die Fliegen“, sagt Sher Mohammad, Soldat der afghanischen Armee. Seit die Taliban ihre Taktik geändert haben, beklagen die afghanischen Truppen herbe Verluste. Die Bundeswehr kann wenig tun.
In Kabul ist am Mittwoch ein Abschiebeflug aus Deutschland mit 17 Afghanen eingetroffen. Sechs von ihnen sind laut Innenministerium verurteilte Straftäter. Die Abschiebungen sind umstritten, da Taliban und IS immer stärker werden.
Der Täter mischte sich in der Provinz Nangarha unter die Anhänger eines Kandidaten für die anstehende Parlamentswahl. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt. Ein Bekenntnis zu dem Anschlag gibt es bislang nicht.
Küchenhilfen, Putzkräfte und ehemalige Wächter der Bundeswehr: Seit drei Wochen demonstrieren rund 150 Afghanen vor dem Bundeswehrlager. Sie sagen, dass ihr Leben bedroht sei.
Grausige Superlative und verstörende Bilder: Ashwin Ramans Dokumentation „Im Land der Taliban“ zeigt, dass Afghanistan nicht zur Ruhe kommt.
Wer sich mit Ronan Farrow einlässt, hat besser keine Leichen im Keller: Der Reporter hat nicht nur die Weinstein-Geschichte ins Rollen gebracht.
Abermals haben die Taliban einen Bezirk in Afghanistan unter ihre Kontrolle gebracht und beherrschen nun rund 14 Prozent des Landes. Die Regierung reagiert mit Luftangriffen.
Der amerikanische Verteidigungsminister will mit ranghohen Militärs und dem Präsidenten Afghanistans sprechen. Grund dürfte auch die verschärfte Sicherheitslage in dem Land sein.
Das Hakkani-Netzwerk zählt zu den gefürchtetsten Gruppen des afghanischen Aufstands und ist eng mit den Taliban verbündet. Nun ist dessen Gründer Dschalaluddin Hakkani gestorben.
Auch der Bezirk Ghormatsch wird nun von den Taliban kontrolliert. Als sich die Sicherheitskräfte zurückziehen, werden sie aus dem Hinterhalt überfallen. Es gibt Dutzende Tote.
In Afghanistans Hauptstadt Kabul ist es zu Attacken auf mehrere Stadtteile gekommen. Dabei hatte Präsident Ghani erst vor kurzem den Taliban eine Waffenruhe angeboten – die waren für die jüngsten Anschläge aber gar nicht verantwortlich.
Nach dem Überfall auf mehrere Busse hat die afghanische Armee die meisten Geiseln inzwischen aus der Gewalt der Taliban befreit. Die Sicherheitslage in dem krisengeschüttelten Land bleibt weiter angespannt. Allerdings macht die Miliz nun ein Zugeständnis.
Der vorbehaltliche Stillstand werde am Montag beginnen und so lange dauern, wie ihn die islamistische Miliz bewahren und respektieren, sagte Ghani am Sonntag in Kabul.
Dschamal M. lebte acht Jahre in Deutschland, dann wurde er nach Afghanistan abgeschoben. In Kabul beging er Selbstmord. Nun wurde sein Vater von der Taliban ermordet.
Nichts ist gut in Afghanistan: Die Taliban terrorisieren wieder ganze Städte und kontrollieren immer größere Gebiete des vom Terror gezeichneten Landes. Wie konnte es dazu kommen? Eine Analyse.
Kurz nachdem ein Abschiebeflieger aus Deutschland eintrifft, wird Afghanistans Hauptstadt von einem neuen Selbstmordanschlag erschüttert. Aus anderen Landesteilen werden neue Angriffe der Taliban gemeldet.
Nach dem Angriff der Taliban auf Ghasni ist die Lage in der afghanischen Stadt weiter unübersichtlich. Der Verteidigungsminister macht den Bewohnern aber Hoffnung.
Anscheinend hat sich Horst Seehofer an seinem 69. Geburtstag zu früh über die 69 Abschiebungen gefreut – zumindest einer von ihnen kommt nun zurück.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr greifen Taliban eine Provinzhauptstadt an. Dieses Mal ist es Ghasni-Stadt im Osten des Landes. Die Stadt liegt an einer wichtigen Verkehrsader, die den Norden mit dem Süden des Landes verbindet.
Drachen steigen zu lassen hat in Afghanistan eine lange Tradition. Während der Herrschaft der radikalislamischen Taliban war das allerdings verboten. Heutzutage ist der Freizeitspaß beliebter denn je.
Der Einsatz in Afghanistan bleibt für Nato-Soldaten lebensgefährlich. Diesmal trifft es drei Tschechen, sie werden Opfer eines Selbstmordattentäters. Grund für die zunehmend bedrohlicher werdende Lage könnten die nahenden Parlamentswahlen sein.
Im Osten Afghanistans stürmen bewaffnete Angreifer ein Regierungsgebäude – 15 Menschen sterben, 15 weitere werden verletzt. Auch im Westen des Landes kommen bei der Explosion einer Bombe mehrere Menschen ums Leben.
Ein Bus sei auf einen am Straßenrand versteckten Sprengsatz gefahren, heißt es von der Provinzregierung in Farah. Mindestens acht Menschen starben. In Dschalalabad stürmten Bewaffnete unterdessen ein Regierungsgebäude.
Bis 2009 war das Swat-Tal in Pakistan unter Kontrolle der radikalislamischen Taliban. Nachdem sie vertrieben wurden, lockt die Region wieder Touristen an. Dank ihrer Landschaft und antiken buddhistischen Schätze.
Das wäre eine Wende der amerikanischen Außenpolitik in Afghanistan: Offenbar hat sich eine Diplomatin direkt mit Talibanvertretern getroffen. Ziel sei es, den Frieden voranzubringen.
Seine Anhänger feiern ihn als Reformer, seine Gegner nennen ihn "Taliban Khan". Der Ex-Cricket-Star Imran Khan hat mit seiner Partei Tehreek-e-Insaf (PTI) die Parlamentswahl in Pakistan gewonnen und könnte bald neuer Premierminister werden.