Harter Abgang eines Hardliners
Donald Trump hat seinen Nationalen Sicherheitsberater entlassen. Scheinbar gingen ihm die dauernden Konflikte mit John Bolton zu weit. Damit verschleißt Amerikas Präsident schon den dritten Inhaber des Postens.
Donald Trump hat seinen Nationalen Sicherheitsberater entlassen. Scheinbar gingen ihm die dauernden Konflikte mit John Bolton zu weit. Damit verschleißt Amerikas Präsident schon den dritten Inhaber des Postens.
Donald Trumps Sicherheitsberater John Bolton muss seinen Platz räumen. Er sei „mit vielen seiner Vorschläge nicht einverstanden“ gewesen, twitterte der amerikanische Präsident.
In Afghanistan ist kein Ende der Gewalt in Sicht: Nach dem Abbruch der Friedensgespräche durch Amerika wollen die radikalislamischen Taliban ihren Kampf gegen die amerikanische Armee fortsetzen.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die Verhandlungen mit den radikalislamischen Taliban als „tot“ bezeichnet. Diese wollen nun den Kampf gegen die Vereinigten Staaten in Afghanistan fortsetzen.
Donald Trump ist entschlossen, trotz der gescheiterten Verhandlungen mit den Taliban die amerikanischen Truppen aus Afghanistan abzuziehen. Wann und wie ist offen – und innerhalb der Regierung herrscht Streit.
Amerikas Präsident will seine Soldaten weiterhin aus Afghanistan nach Hause holen – aber „zur richtigen Zeit“. Laut Trump seien sich die Taliban sich im Klaren darüber, „dass sie einen großen Fehler begangenen haben“.
Tage vor dem Jahrestag von „9/11“ hätte Trump beinah Taliban-Führer in Camp David empfangen. Gut, dass es nicht so gekommen ist. Denn es gibt nichts zu feiern.
Der amerikanische Präsident bezeichnet die Dauer des Konflikts mit Afghanistan als „lächerlich“. Weil die Taliban aber weiter Anschläge verüben, beendet er die seit 2018 laufenden Verhandlungen. Haben Trumps Berater sich durchgesetzt?
Donald Trump misstraut den Taliban und hat die Friedensgespräche mit ihnen ausgesetzt. Doch wenn er sein Wahlversprechen auch ohne Abkommen einlösen will, würde das den Krieg dort verlängern.
Das Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und den Taliban hätte einen langwierigen Krieg beenden können. Nach Trumps Absage der Gespräche ist ungewiss, ob der Deal nur aufgeschoben oder endgültig Geschichte ist.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die Friedensverhandlungen mit den radikalislamischen Taliban kurz vor der möglichen Unterzeichnung eines Abkommens für Afghanistan überraschend abgebrochen. Sein Schritt sei eine Reaktion auf den jüngsten Anschlag der Extremistengruppe in Kabul, hieß es.
Als Grund nannte Präsident Trump den jüngsten Taliban-Anschlag in Kabul. Dabei sollte eigentlich schon bald ein Friedensabkommen präsentiert werden.
Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich kurz darauf zu den Anschlägen. Amerikanische Behörden hatten erst am Sonntag ein Abkommen angekündigt, das nachhaltigen Frieden bringen werde.
5000 amerikanische Soldaten sollen in den kommenden Monaten vom Hindukusch abziehen. Dafür versprechen die Taliban: weniger Angriffe und keinen Schutz für Al Qaida. Überschattet wird die Einigung von einem neuen Anschlag.
Innerhalb von nur drei Tagen kommt es zum dritten schweren Angriff durch die Taliban. Ziel des Anschlags ist eine Ausländersiedlung in der Hauptstadt. Unterdessen erzielen die Taliban mit Amerika Einigung über ein Abkommen.
Seit mehr als einem Jahr verhandeln die Vereinigten Staaten mit den Taliban über Frieden in Afghanistan. Ein Abkommen rückt laut beiden Seiten in greifbare Nähe. Doch die Kämpfe setzen sich fort.
Seit einem Jahr verhandeln die Vereinigten Staaten mit den Taliban über ein Ende des Konflikts in Afghanistan. Das hält die Taliban nicht davon ab, die nördliche Provinzhauptstadt Kundus anzugreifen. Fällt die Stadt nun abermals an die Islamisten?
Derzeit sind rund 14.000 amerikanischen Soldaten am Hindukusch im Einsatz. Nach einem Abkommen mit den radikalislamischen Taliban soll die Zahl auf 8.600 sinken. Von einem kompletten Abzug ist nicht mehr die Rede.
Die neunte Verhandlungsrunde zwischen den Amerikanern und den Taliban in Qatar hat begonnen. Washingtons Chefunterhändler Khalizad will die offenen Themen abschließen.
Der amerikanische Chefunterhändler Khalilzad reist für weitere Gespräche über eine Lösung des Afghanistan-Konflikts nach Qatar und Afghanistan. Die Präsidentschaftswahlen in Amerika 2020 könnten die Verhandlungen vorantreiben.
Ein Selbstmordattentäter hat mehrere Dutzend Menschen auf einer Hochzeit getötet. Die radikalislamischen Taliban wiesen jede Verantwortung für das Attentat am Samstagabend zurück.
Nur rund zehn Tage nach einem schweren Autobombenanschlag in der afghanischen Hauptstadt detoniert in Kabul ein Sprengsatz in einer Hochzeitshalle. Nach Regierungsangaben sind mindestens 63 Menschen gestorben.
Bei der Explosion einer Autobombe sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul nach Angaben der afghanischen Regierung mehr als ein Dutzend Menschen getötet und über 140 verletzt worden. Die radikal-islamische Taliban-Miliz reklamierte die Tat für sich.
Es ist bereits der sechzehnte größere Angriff in der afghanischen Hauptstadt in diesem Jahr. Dass die Gewalt zunimmt, dürfte auch an den Friedensgesprächen zwischen Amerikanern und Taliban liegen, vermutet der UN-Sondergesandte für Afghanistan.
Bisher versagen Algorithmen bei der Terrorbekämpfung im Netz. Doch die Politik dringt auf Lösungen. Die Suche danach gestaltet sich schwierig.
Die afghanischen Sicherheitskräfte und die Nato haben in den ersten sechs Monaten diesen Jahres mehr Zivilisten getötet, als die Taliban und der IS. Ein Großteil der Opfer sind laut dem Bericht von amerikanischen Luftstreitkräften getötet worden.
Friedensverhandlungen mit der afghanischen Regierung werde es erst nach einer Ankündigung des Abzugs ausländischer Truppen geben, heißt es von den Taliban. Diese versuchen derweil mit militärischen Aktionen ihre Position zu stärken.
Ein Selbstmordattentäter hat im Osten Kabuls mindestens sieben Menschen mit in den Tod gerissen. Die Taliban wiederum haben einen Kontrollposten der Regierung überfallen und mehr als 30 Menschen getötet.
Er wolle die radikalislamischen Taliban dazu bewegen, in Verhandlungen mit der afghanischen Regierung einzutreten, sagt der pakistanische Ministerpräsident Imran Khan. Diese lehnen das bislang ab.
Außenpolitischer Rundumschlag: Der amerikanische Präsident will im Konflikt mit Iran abwarten, Afghanistan befrieden und in der Kaschmir-Frage vermitteln. Mit einem Streit in seiner Heimat möchte er sich dagegen lieber nicht auseinandersetzen.
Trotz laufender Gespräche zur Einigung im Afghanistan-Konflikt dauern die Kämpfe an. Die radikalislamischen Taliban greifen ein Polizeihauptquartier mit einer Autobombe an.
Er gilt als haushoher Favorit, und er hat zudem viel Geld eingesammelt: Für Boris Johnson läuft es bei seiner Kandidatur für den Tory-Parteivorsitz weiterhin gut.
Auf einer Hochzeitsfeier im afghanischen Bezirk Pachiragam sprengt sich ein Selbstmordattentäter in die Luft: Mindestens fünf Menschen sterben, vierzig weitere werden verletzt. Wer hinter dem Anschlag steckt, ist bislang unklar.
Die Polizei in Afghanistan soll künftig nicht mehr Terroristen bekämpfen, sondern vor allem zivile Aufgaben übernehmen. Die Ausbildung, unterstützt von deutscher Seite, läuft gut. Doch stellt der Anteil der Analphabeten eine Herausforderung dar.
Das vom Krieg gebeutelte Afghanistan hat kein Meer, aber Afridun Amu eine irre Idee: Er will als erster Afghane bei Olympia surfen – und den Menschen damit Hoffnung bringen.
Wenn es in Afghanistan nach Jahrzehnten Krieg wieder Hoffnung auf Frieden gibt, ist das nicht zuletzt ein Verdienst der deutschen Diplomatie – auch wenn die schwierigste Arbeit noch bevorsteht.