Was will Putin in Syrien?
Die russischen Militärmaßnahmen in Syrien legen den Schluss nahe, dass Moskau sich zumindest die Option eröffnen will, mit eigenen Soldaten in den Bürgerkrieg einzugreifen. Das ist keine erfreuliche Aussicht. Ein Kommentar.
Die russischen Militärmaßnahmen in Syrien legen den Schluss nahe, dass Moskau sich zumindest die Option eröffnen will, mit eigenen Soldaten in den Bürgerkrieg einzugreifen. Das ist keine erfreuliche Aussicht. Ein Kommentar.
Setzt Syriens Machthaber Assad Fassbomben mit Chlorgas ein? Die UN will das untersuchen. Bislang hatte Russland dagegen Einwände.
Es blühen Gerüchte und Spekulationen über die Natur von Moskaus militärischem Engagement in Syrien. Das Ausmaß von Russlands Bemühungen bleibt im Dunklen. Sind die russischen Soldaten nur Ausbilder oder auch Kämpfer?
Russlands Außenminister Lawrow hat bestritten, dass das Land eine verstärkte militärische Präsenz in Syrien aufbaue. Es gebe nur Waffenausbilder, sagte er. Die Amerikaner befürchten ein Eingreifen der Russen in die Kämpfe.
Neue partnerschaftliche Beziehungen mit Amerika, Lösungen im Syrienkonflikt und die Rivalität mit Saudi-Arabien: Ali Laridschani im F.A.Z.-Gespräch über die Rolle des Iran.
Die Vereinigten Staaten wollen mehr Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen.
Angesichts der Flüchtlingskrise in Europa geraten die Vereinigten Staaten unter Druck, auch zu helfen. Bislang hat die Weltmacht kaum Leute aus Syrien aufgenommen. Das soll sich jetzt ändern. Aber wird es mehr als eine symbolische Geste sein?
Russland bereitet offenbar ein Flugfeld nahe der Hafenstadt Latakia vor. Die amerikanische Regierung versucht die verstärkt russische Präsenz in Syrien zu verhindern.
Außenminister Steinmeier spricht sich gegen ein stärkeres militärisches Eingreifen in Syrien aus – und kritisiert die jüngsten Ankündigungen Großbritanniens. Bestürzt ist Steinmeier aber auch über das russische Vorgehen.
Im Zermürbungskampf um den strategisch wichtigen Ort im Westen Syriens mischen längst auch die Hizbullah, Iran und die Türkei mit. Das Ringen um Zabadani zeigt, wie verfahren die Fronten sind. Eine Verhandlungslösung will keiner.
Die große Koalition in Berlin hat den Ländern und Kommunen drei Milliarden Euro zusätzlicher Hilfe für Flüchtlinge in Aussicht gestellt. Doch nicht nur der nordrhein-westfälische Finanzminister hält das Angebot für völlig unzureichend.
Die Ankunft in Deutschland lindert nicht jedes Leid der Flüchtlinge. Häufig verursachen seelische Lasten körperliche Schmerzen. Ärzte wissen dann oft nicht weiter.
Die Golfstaaten und Saudi-Arabien stellen sich taub gegenüber ihren muslimischen Glaubensbrüdern aus den Bürgerkriegsstaaten. Riad möchte lieber für die syrischen Flüchtlinge in Deutschland 200 Moscheen bauen.
Premierminister Cameron überrascht mit zwei Mitteilungen: Großbritannien hat unlängst in Syrien gegen den IS zugeschlagen und will 20.000 Flüchtlinge aufnehmen. Allerdings auf Jahre verteilt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird in der arabischen Welt gefeiert - als „mitfühlende Mutter“ und „Heilige“. Das Assad-Regime dagegen trifft Häme und Kritik.
Iran und Saudi-Arabien liefern sich auf syrischem Boden einen Stellvertreterkrieg. Die Europäer müssen nun ihre diplomatische und militärisch Strategie überdenken, um vereint Druck auf diese Regierungen auszuüben.
Der britische Premierminister David Cameron hat bekannt gegeben, dass die britische Luftwaffe schon im August die Dschihadisten vom „Islamischen Staat“ angegriffen habe. Zwei Briten seien bei dem „Präzisionsangriff“ getötet worden.
Frankreich will das Übel an der Wurzel packen: „Frankreich ist zu Luftschlägen gegen den Islamischen Staat in Syrien bereit“, sagte der französische Staatspräsident Hollande. Syrische Flüchtlinge sollen trotzdem aufgenommen werden.
Immer mehr Syrer kommen nach Europa. Sie fliehen vor Luftangriffen des Regimes, dem Terror des IS und der Perspektivlosigkeit. Dabei überbieten viele Flüchtlinge einander mit ihren Vorstellungen von ihrem Zufluchtsort - besonders von Deutschland.
Ungarns Regierungschef Orban hat Österreich und Deutschland vor den Folgen ihrer Flüchtlingspolitik gewarnt. Der CSU-Vorsitzende Seehofer verlangt von Bundeskanzlerin Merkel eine klare Positionierung in der Flüchtlingsfrage.
Eine Grundschule am Bodensee. In einer Klasse sitzen nur Kinder, die kein Deutsch können. Nordkoreaner, Syrer, Italiener, Kosovaren. Eine unglaubliche Mischung. Aber eine Freude, dabei zuzuschauen.
In Syrien tobt seit 2011 ein Bürgerkrieg, Albanien und Kosovo waren noch nie für ihren Wohlstand bekannt und in Somalia und Eritrea sind die Lebensbedingungen seit Jahren schwer. Die Krisen sind nicht neu. Warum fliehen die Menschen gerade jetzt?
Der französische Präsident Hollande denkt über Luftangriffe nach. Der britische Premierminister Cameron will ein militärisches Eingreifen in Syrien ermöglichen. Und Amerika ist besorgt über russische Militärhilfe an Assad.
So lange sich Moskau gegen einen Amtsverzicht Baschar al Assads sträubt, wird es für Syrien keine Lösung geben. Russland könnte dem Land und der Welt einen großen Gefallen tun.
Stabsunteroffizier Abudi Akil hat syrische Wurzeln. Im Moment ist er damit in der Starkenburg-Kaserne in Darmstadt ein gefragter Mann.
Die Vereinigten Staaten befürchten eine weitere Eskalation des Konflikts in Syrien, sollte Moskau Truppen schicken. Russland hat Kriegsmaterial dorthin gebracht und nun die Möglichkeit 3000 Soldaten und Kampfflugzeuge dort zu stationieren.
Während Europas Politiker weiter ergebnislos über einen Weg aus der Flüchtlingskrise stritten, verschärfte sich die Lage in Ungarn zusehends. Über tausend Menschen sind von Budapest aus zu Fuß auf der Autobahn in Richtung Österreich aufgebrochen.
Der britische Premierminister David Cameron vollzieht eine Kehrtwende in der Flüchtlingsfrage. Grund dafür ist auch das Bild des toten Flüchtlingkindes Aylan Kurdi.
Der russische Präsident wirbt für einen „koordinierten Kampf“ gegen islamistischen Terror und schließt Luftschläge auf Ziele des „Islamischen Staates“ in Syrien nicht mehr aus.
Bei einem Jerusalemer Tuchhändler kaufen Bischöfe, Rabbiner und Imame syrische Stoffe - doch der Krieg bedroht seinen wertvollsten Rohstoff.
Archäologen versuchen zu retten, was der IS noch nicht zerstört hat: Historische Stätten werden flächendeckend fotografiert, um in 3D auferstehen zu können.
Lange hatte sich der britische Premier dagegen gesträubt, weitere Flüchtlinge ins Land zu lassen. Unter dem Eindruck schockierender Bilder bewegt er sich nun. Unter Druck setzt ihn auch eine Online-Petition mit 333.000 Unterstützern.
Saudi-Arabien hofft in Washington auf Eindämmung des iranischen Expansionsstrebens und auf Rückendeckung für seine neue, aggressive Außenpolitik. Auch Obamas Ziele sind nicht uneigennützig.
Die Deutschen sind nicht ehrlich - nicht zu sich selbst und nicht zu den Flüchtlingen. Denn wer Versprechen macht, sollte sie auch einlösen wollen.
Das Bild eines toten Jungen an einem türkischen Strand geht um die Welt. Mit seiner Familie wollte der drei Jahre alte Aylan dem Krieg in Syrien entkommen. Weil Kanada ihnen die Reise zu den Verwandten verweigerte, stiegen sie in ein Boot.
In der türkischen Hafenstadt Bodrum hat die Polizei vier Verdächtige festgenommen, die für den Tod von zwölf Flüchtlingen verantwortlich sein sollen - darunter der dreijährige Junge, dessen Foto um die Welt ging.