Der Mann, der Assad zum Sieg verhalf
Qassem Solaimani ist Irans Meister des Krieges und Stratege in Syrien. Der Kommandeur der Qods-Einheiten kalkuliert eiskalt. Ohne ihn hätte das syrische Regime wohl nicht überlebt.
Qassem Solaimani ist Irans Meister des Krieges und Stratege in Syrien. Der Kommandeur der Qods-Einheiten kalkuliert eiskalt. Ohne ihn hätte das syrische Regime wohl nicht überlebt.
Der russische Botschafter in der Türkei ist nach einem Anschlag in Ankara am Montagabend gestorben. Der Attentäter war ein türkischer Polizist. Moskau spricht von einem „Terrorakt“ und will gemeinsam mit der Türkei ermitteln.
Beweist Aleppo das Versagen der internationalen Gemeinschaft? Ein Gespräch mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel über das Machtvakuum, das von Russland genutzt wird, die Grenzen der Ohnmacht und die Verpflichtung des Westens
Hunderttausende Flüchtlinge schaffen es bisher trotz brummender Wirtschaft nicht in Arbeit. Dafür haben viele Deutsche neue Jobs durch Flüchtlinge. Dabei ändern sich die Aufgaben teils stark.
Die Zahl der wegen ihrer Arbeit entführten Journalisten steigt um sechs Prozent, die der getöteten sinkt. Doch das ist kein gutes Zeichen, erklärt die Organisation Reporter ohne Grenzen.
Nachdem mindestens 20 Evakuierungsbusse von Bewaffneten in Brand gesetzt wurden, hatte die syrische Regierung die Evakuierungen der Rebellengebiete in Ost-Aleppo zunächst gestoppt. Jetzt wird die Rettungsaktion offenbar doch fortgesetzt.
Syrien, Trump, Brexit, der Westen in Auflösung: Für den Kreml war 2016 ein Superjahr. Im Weg steht dem russischen Präsidenten nur noch Deutschland.
Kurz vor der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat macht Russland klar, dass es Frankreichs Resolutionstext zu Aleppo nicht mittragen will. Stattdessen will die Vetomacht einen eigenen Entwurf vorlegen.
Die Chefs des Bundesverfassungsschutzes und des Schweizer Nachrichtendienstes fordern eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden. Gerade bei der Terrorismusbekämpfung sei diese wichtig, schreiben Maaßen und Seiler in der F.A.Z.
Die Tragödie von Aleppo hat auch Folgen für jene, die nur zugesehen haben. Denn ein Engagement für die eingeschlossenen Menschen wäre nicht nur ein Signal nach Syrien gewesen – sondern auch eine Selbstvergewisserung der westlichen Gesellschaft.
Außenpolitiker in Berlin warnen im Syrien-Krieg vor einem gesonderten Deal zwischen Russland und der Türkei. Machthaber Assad sei „die Figur, mit der es keinen Frieden gibt“. Dem Westen drohe ein „diplomatisches Desaster“.
Frankreich möchte vor dem höchsten UN-Gremium durchsetzen, dass Beobachter in die umkämpfte Stadt entsandt werden. Dort harren noch immer Tausende Zivilisten aus. Russland könnte den Vorstoß blockieren.
Tausende Menschen warten bei eisigen Temperaturen weiter darauf, aus Ost-Aleppo gebracht zu werden. Der deutsche Außenminister betonte, dass bei der Rettung jede Stunde zähle.
Die Syrien-Friedensverhandlungen in Genf stecken seit Monaten fest. Jetzt plant Putin eine neue Gesprächsplattform, an einem überraschenden Ort.
Nach dem Evakuierungsstopp warten im Osten Aleppos offenbar noch immer zahlreiche Menschen darauf, aus der Stadt gebracht zu werden. Ob und wann sie das Kriegsgebiet verlassen können, ist unklar. Russland stellt jedoch eine Sache klar.
Der scheidende amerikanische Präsident kritisiert Assad und Russland heftig für deren Taten in Aleppo. Seinen eigenen Syrien-Kurs hingegen verteidigt Barack Obama.
Aleppo ist ein Trümmerhaufen, Syrien wieder in den Händen von Machthaber Baschar al Assad. Die internationale Staatengemeinschaft hat versagt. Was geschieht nun?
Polizeihauptmeister a. D. Horst Krause bekommt unerwarteten Besuch. Eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien wird einquartiert. Doch das bringt ihn nicht aus der Ruhe, er glättet alle Wogen.
Die Rettungsaktion in der syrischen Stadt wurde offenbar unterbrochen. Das staatliche syrische Fernsehen berichtet von Angriffen auf Busse. Nach Ansicht der russischen Armee ist die Evakuierung Ost-Aleppos hingegen nicht ausgesetzt, sondern erfolgreich beendet.
Bundeskanzlerin Merkel wirft Russland und dem Iran vor, Verbrechen in Aleppo begangen zu haben. Auch der UN-Sicherheitsrat habe in Syrien versagt und müsse wieder handlungsfähig werden. Die EU ist nach dem Gipfel einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer Verteidigungsunion.
Nach Tagen des Bangens verlassen die Rebellen Aleppo. In einem brutalen Abnutzungskrieg und Abschreckungswettbewerb waren sie lediglich ein Spielball von Teheran und Moskau.
Angesichts des Dramas von Aleppo ist das „Ende des Westens“, von dem Joschka Fischer spricht, keine Option. Auch Deutschland kann etwas für Syrien tun – aber dafür muss es alte Prinzipien über Bord werfen. Ein Gastbeitrag.
Am Völkerrecht liegt es nicht, wenn in Syrien weiter gemordet wird. Die Opfer unter der Zivilbevölkerung sind den Staaten gleichgültig.
Die syrische Armee hat den Kampf gegen die Rebellen wieder aufgenommen, obwohl Russland die Schlacht um Aleppo für beendet erklärt hatte. Die Bundeskanzlerin sprach sich für eine sofortige Waffenruhe aus – auch gegenüber Wladimir Putin.
Wer hat Schuld am Konflikt in Syrien? Machthaber Assad? Russlands Präsident Putin? Führende Sicherheitsexperten kritisieren auch das Verhalten des Westens.
Nach dem vorläufigen Ende der Kämpfe in Aleppo beginnen die gegenseitigen Schuldzuweisungen: Amerika kritisiert Syrien, Russland und Iran mit scharfen Worten. Unterdessen sollen schnellstmöglich die ersten Zivilisten aus der Stadt gebracht werden.
Mit russischer Unterstützung gewinnt das syrische Regime die Schlacht um Aleppo. Und Donald Trump festigt Präsident Assad noch bevor er sein Amt angetreten hat. Trotzdem wird der Krieg weitergehen. Ein Kommentar.
Zehntausende irren durch die zerstörten Straßen von Aleppo: Dort soll die syrische Armee viele Zivilisten getötet haben. Frankreich und Großbritannien wollen den UN-Sicherheitsrat einschalten – doch offenbar gibt es nun neue Hoffnung.
Im Prozess um eine der größten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer ist der „Kapitän“ des Schiffes zu 18 Jahren Haft verurteilt worden, sein Helfer bekam fünf Jahre. Bei dem Bootsunglück im April 2015 waren mehr als 700 Menschen umgekommen.
In Syrien haben die Truppen von Machthaber Assad die Stadt Aleppo offenbar wieder vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Tausende Zivilisten sind den Kämpfen schutzlos ausgeliefert. Es gibt Berichte über Gräueltaten selbst gegen Frauen und Kinder.
Die Berichte aus der syrischen Wüstenstadt Palmyra überschlagen sich: IS-Kämpfer seien ins Zentrum vorgedrungen, dann wieder verdrängt worden. Nun sollen sie die Stadt aber unter ihrer Kontrolle haben.
Washington verstärkt den Antiterrorkampf im Nahen Osten mit mehr Spezialkräften. Deutschlands Verteidigungsministerin von der Leyen fordert „eine Koalition für Bildung“ gegen religiösen Extremismus.
Die Lage in Aleppos Rebellengebieten wird immer dramatischer, trotz der von Russland ausgerufenen Waffenruhe. Radikale Milizen sollen Zivilisten verschleppt und getötet haben.
Russland hat am Donnerstag eine Waffenruhe angekündigt, doch die Gefechte in Aleppo gehen weiter. Die Menschen in der umkämpften nordsyrischen Stadt brauchen dringend Lebensmittel und medizinische Versorgung.
Seit knapp zwei Jahren bekämpft eine von Amerika geführte Koalition die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Nun zieht das Pentagon eine Bilanz.
Hoffnung für die geschundene Bevölkerung von Ost-Aleppo: Der russische Außenminister Sergej Lawrow verkündete überraschend eine Feuerpause für die Stadt. Doch Aktivisten melden weiterhin Kämpfe.