Washington und Moskau wollen Dialog der syrischen Kriegsparteien
anr. WASHINGTON, 13. September. Amerika und Russland haben sich am Freitag zu ihrem Ziel bekannt, auf einer internationalen Syrien-Konferenz einen Dialog ...
anr. WASHINGTON, 13. September. Amerika und Russland haben sich am Freitag zu ihrem Ziel bekannt, auf einer internationalen Syrien-Konferenz einen Dialog ...
Wien, 13. September. Beinahe hätte sich die österreichische Bundesregierung rühmen können, eine weltpolitische Entwicklung vorweggenommen zu haben.
Die zweitägigen Verhandlungen zwischen Kerry und Lawrow waren nicht mehr als der Prolog zum Syrien-Stück. Sicher ist bisher nur eines: Es wird noch viele Szenen haben.
Die Außenminister Kerry und Lawrow haben bei ihrem Genfer Treffen keinen gemeinsamen Plan zur Abrüstung der C-Waffen des Assad-Regimes präsentiert. Weitere Verhandlungen zur Beilegung des Bürgerkriegs sollen folgen.
Mit seinem Mittelfinger zeigt Peer Steinbrück vor allem eins. Was einen Politiker von einem Staatsmann unterscheidet. Deutschland erweist er damit einen Bärendienst.
Der Dax präsentiert sich zum Wochenschluss schwächer und entfernt sich weiter von seinem Rekordhoch. Topthema ist Fresenius, nachdem der Konzern zum größten privaten Krankenhausbetreiber Europas aufsteigen will.
anr./mic. WASHINGTON/PARIS, 12. September. Syrien hat bei den Vereinten Nationen seinen Beitritt zur internationalen Chemiewaffenkonvention beantragt.
In Genf verhandeln die Außenminister Kerry und Lawrow zur Syrien-Krise. Ein Beitrag des russischen Präsidenten in der „New York Times“ löst Unmut in Washington aus. Syrien beantragte unterdessen bei der UN den Beitritt zur Chemiewaffenkonvention.
Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich den Anlegern am Donnerstag uneinheitlich. Aktien von Versorgern wie RWE und Eon setzten ihren Erholungskurs fort.
„Das Gesetz ist das Gesetz, und wir müssen es befolgen, ob wir wollen oder nicht“, schrieb Putin. Die „Washington Post“ berichtete am Donnerstag, in den ...
In einem Gastbeitrag in der „New York Times“ nimmt Putin zum Bürgerkrieg in Syrien Stellung. Gott habe die Menschen gleich geschaffen, schließt der russische Präsident seinen Text. Aber geographisch unterschiedlich verteilt, könnte man hinzufügen.
Der russische Präsident präsentiert sich im Syrien-Konflikt als Held und Friedensbringer. Doch tatsächlich ist Putin kein edler Ritter der Weltpolitik. Ihm geht es vor allem darum, den Großmachtstatus Russlands zu wahren, die Demütigung Obamas inklusive.
Der Vorschlag, die syrischen Chemiewaffen unter internationale Kontrolle zu stellen, soll eine Idee des polnischen Außenministers Radoslaw Sikorski gewesen sein. Der Coup könnte ihn für höhere Aufgaben ins Gespräch bringen.
Für Frankreich offenbart der Zickzack-Kurs Obamas im Syrien-Konflikt, dass es mehr Prestige bringt, Washington zu widersprechen als Amerika treulich Gefolgschaft zu leisten.
Moskau präsentiert vor Beginn des amerikanisch-russischen Außenministertreffens in Genf einen Plan zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen. Washington verlangt von Assad zügig eine Geste guten Willens.
Der Rekordkurs des Dax ist nach fünf Gewinntagen am Donnerstag zunächst etwas ins Stocken geraten.
Die sich weiter abzeichnende Entspannung im Syrien-Konflikt hat auch zur Wochenmitte an den amerikanischen Börsen für Kauflaune gesorgt. Facebook-Aktien markierten im Handelsverlauf ein neues Rekordhoch. Auch der deutsche Aktienmarkt ist mit einem Plus aus dem Handel gegangen.
Die Zweifel an Obamas Führungswillen sind nach der jüngsten diplomatischen Volte im Syrien-Konflikt nicht kleiner geworden. Amerika sieht er nicht als „Weltpolizisten“. Aber es ist bittere Ironie, dass Komplizen der Täter sich heute als Vermittler aufführen.
Der Versuch, die Chemiewaffen des syrischen Regimes unter internationale Kontrolle zu stellen, wäre mit vielen Gefahren verbunden. Vor allem weil nicht bekannt ist, ob die Waffen bereits scharf sind.
Auch wenn der amerikanische Kongress vorerst nicht über Militärschläge gegen das Assad-Regime entscheidet - Frankreich bleibt „mobilisiert“. Es gelte, die Führung in Damaskus von einem weiteren Giftgaseinsatz abzuschrecken, sagt Präsident Hollande.
Frankreich bestehe auf einer Resolution, die das syrische Chemiewaffenarsenal unter internationale Kontrolle stelle, hieß es.
anr./mic./M.L. WASHINGTON/PARIS/ MOSKAU, 11. September. Der amerikanische Präsident Barack Obama ist im Syrien-Konflikt Russland entgegengekommen und hat den ...
In Moskau präsentierte sich Walid al Muallim am Wochenende in seiner Lieblingspose: auf Augenhöhe mit den Mächtigen der Geopolitik, als unersetzlicher
Es ist noch unklar, wie die überraschende Wende im Syrienkonflikt zustande kam. Offensichtlich ist nur, warum Syriens Diktator Assad ohne Zögern auf die Initiative eingegangen ist. Er und sein Patron Putin sind bisher die Gewinner.
Die nachlassende Furcht vor einem amerikanischen Militärschlag gegen Syrien stützt den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch.
Barack Obama hat in seiner Fernsehansprache abermals erklärt, warum er eine Syrien-Intervention für nötig hielt. Aber jetzt setzt er ganz auf Putins Plan B.
Nach einem Tag vorsichtiger Hoffnungen auf eine Wende im internationalen Konflikt um die Kontrolle syrischer Chemiewaffen ist zwischen Moskau und den Regierungen in Washington und Paris kein Kompromiss in Sicht. Eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates wurde wieder abgesagt.
Hat ein Patzer seines Außenministers Obama einen Weg aus der Syrien-Falle eröffnet? Die russische Initiative, die Kerry ins Spiel brachte, entlastet den Präsidenten. Dabei kann sich kaum jemand vorstellen, dass Assad wirklich seine Giftgas-Depots leert.
Der Dax hat am Dienstag stark zugelegt. Zeichen für eine diplomatische Lösung im Syrien-Konflikt beruhigten die Anleger. Hinzu kamen gute Konjunkturdaten aus China.
Ankara nennt den diplomatischen Vorstoß in der Syrien-Krise „kosmetisch“. Er dürfe nicht „die internationale Entschlossenheit verwässern“, Assad für den Einsatz chemischer Waffen zu bestrafen.
Im vergangenen Jahr hat das Assad-Regime indirekt den Besitz von Chemiewaffen eingestanden - mit der Drohung, es würde solche Kampfstoffe nur einsetzen, um
Es ist nur Zufall, aber ein bezeichnender. Just als Syrien einzuwilligen scheint, seine chemischen Waffen unter internationale Aufsicht zu stellen, muss sich ...
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstag mit kräftigen Kursgewinnen präsentiert. Der Leitindex Dax schloss mit einem Plus von um 2,06 Prozent auf 8446,54 ...
Leser Dr. Andreas Püttmann meint in seinem Leserbrief „Eingeschränkt lebenstauglich“ (F.A.Z. vom 6. September), dass wir in Deutschland nach fast siebzig ...
Dass Syriens Machthaber als möglicher Verhandlungspartner dargestellt wird, kann Detlev Mehlis nicht verstehen. Der frühere UN-Sonderermittler hat seine eigenen Erfahrungen mit Assads Verzögerungstaktik gemacht.