Die Mär vom schuldlosen Opfer Damaskus
Syriens Außenminister Walid al Muallim leugnet bei der Konferenz in Montreux jegliche Verantwortung des Regimes für Greueltaten. Das zeigt, wie weit der Weg zum Frieden ist.
Syriens Außenminister Walid al Muallim leugnet bei der Konferenz in Montreux jegliche Verantwortung des Regimes für Greueltaten. Das zeigt, wie weit der Weg zum Frieden ist.
Die Fronten bei der Syrien-Konferenz sind verhärteter denn je. Was sich die Konfliktparteien zu sagen haben, gibt kaum Anlass zu Optimismus.
Immer mehr Islamisten aus Deutschland ziehen nach Syrien in den Krieg. Mehr als 270 sind es nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes schon. Einige sind bereits wieder nach Deutschland zurückgekehrt.
Die Syrien-Konferenz als verbaler Schlagabtausch: Syriens Außenminister al Muallim wirft den internationalen Unterstützern der Aufständischen vor, Blut an den Händen zu haben. Der amerikanische Außenminister Kerry kontert mit Rücktrittsforderungen.
Beweise für Greueltaten der Truppen Assads liegen der Syrien-Ermittlungskommission vor. Mindestens 11.000 Menschen wurden in syrischen Gefängnissen zu Tode gefoltert. Millionen sind vertrieben worden.
Die westlichen Sponsoren der Syrien-Konferenz stehen vor einer schlechten Alternative: ein iranisches Regime, das die Verhandlungen von außen boykottiert, oder eines, das als Teilnehmer Lösungen sabotiert.
Washington bleibt vor der Syrien-Konferenz wenig mehr als das Prinzip Hoffnung. Den Zugriff auf die Gegner Assads hat es längst verloren. Saudi-Arabien lässt seiner Verachtung für Amerikas Syrien-Politik inzwischen freien Lauf.
Russland hat den Ausschluss Irans von der Syrien-Konferenz in der Schweiz kritisiert. Die Entscheidung sei ein Fehler und schade dem Ansehen der UN, sagte Außenminister Lawrow.
Iran soll nun doch nicht an der anstehenden Syrien-Friedenskonferenz teilnehmen. Nach heftigen Protesten Washingtons zog UN-Generalsekretär Ban seine Einladung an Teheran zurück.
Das Zustandekommen der Syrien-Konferenz ist in Gefahr. Vertreter der syrischen Opposition drohten mit Boykott, sollten die UN ihre Einladung an Iran nicht zurücknehmen. Auch Amerika verlangt die Annullierung der Einladung.
Dichter, Übersetzer, Wissenschaftler: Tuvia Rübner hat sich auf vielen Gebieten verdient gemacht. Obwohl er von den Nationalsozialisten verfolgt wurde, ist er der deutschen Sprache treu geblieben. Am 30. Januar wird er neunzig.
Die Einladung Irans zur internationalen Friedenskonferenz in der Schweiz erzürnt die syrische Opposition. Nun verlangt sie ultimativ, Iran wieder auszuschließen.
Wenige Tage vor den Friedensverhandlungen in Genf gibt sich Syriens Machthaber gesprächsbereit. In Aleppo deutete er die Möglichkeit einer Waffenruhe an und stellt einen Gefangenenaustausch in Aussicht.
„Armut auf Wanderschaft. Wie viel Freizügigkeit können wir uns leisten?“, so lautete das Thema bei Maybrit Illner. In der Diskussion wurde deutlich: Es kommt auf die Perspektive an.
Vor dem Libanon-Sondertribunal bei Den Haag läuft seit dem Vormittag der Mordprozess gegen die mutmaßlichen Mörder Rafiq al Hariris. Hizbullah-Angehörige sollen den sunnitischen Multimilliardär 2005 umgebracht haben – im Auftrag des Assad-Regimes.
Die Nationale Koalition macht ihre Teilnahme an der geplanten Syrien-Konferenz von Zugeständnissen der internationalen Gemeinschaft abhängig. Vor allem müsse eine Übergangsregierung gebildet werden, forderten Oppositionsvertreter in Paris.
Nach der Einigung auf ein Atom-Zwischenabkommen will Amerika Iran offenbar weiterhin nicht direkt an der Syrien-Friedenskonferenz beteiligen.
Bislang sind weit weniger syrische Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen worden als geplant. Die Linke-Politikerin Ulla Jelpke wirft den Innenministern vor, die Aufnahme zu verzögern.
Er zeigt, wie man die Welt im Film abbildet, ohne ihr Behauptungen aufzuzwingen oder ihr zu erliegen: Harun Farocki zum Siebzigsten.
Eine erste Ladung syrischer Chemiewaffen hat den Hafen von Latakia verlassen. Ein dänisches Schiff brachte sie außer Landes, teilte die OPCW mit.
Die Lehrergewerkschaft GEW fordert im Kampf gegen den Salafismus eine stärkere Unterstützung des Kultusministeriums. Den Hintergrund bildet die erfolgreiche Anwerbung von Schülern als Kämpfer etwa in Syrien.
Während die Terroristen im Irak gegen die Armee kämpfen, werden sie in Syrien von Rebellen angegriffen – und geraten in die Defensive. Die irakischen Sicherheitskräfte erlitten derweil die schwerste Niederlage seit dem Abzug der Amerikaner.
Die Regierung des Ministerpräsidenten Nuri al Maliki ringt in heftigen Gefechten mit Dschihadisten um die Kontrolle im Westen des Iraks. Washington will helfen, aber keine Soldaten schicken.
Mitglieder einer Al-Qaida-Miliz sollen die irakische Stadt Falludscha in ihre Gewalt gebracht haben. Rund 9000 Familien sollen vor den Kämpfen aus der Stadt geflohen sein.
rakische Soldaten und Milizen haben nach eigenen Angaben Kämpfer der Dschihadistengruppe Isis aus Teilen der westlichen Provinz Anbar zurückgedrängt. Ein ranghohes Al-Qaida-Mitglied soll getötet worden sein.
Zerlegt in Einzelteile schafft die Hizbullah laut Medienberichten ihre Raketen über die Grenze in den Libanon, um sie vor israelischem Zugriff in den Wirren des syrischen Bürgerkriegs zu schützen. Amerikas Außenminister Kerry vermittelt wieder in Nahost.
Ministerpräsident Maliki gibt den Sunniten zu verstehen, dass sie in seinem Irak keinen Platz haben. Dschihadisten ziehen aus dieser Spaltung des Landes Gewinn.
Dort, wo während der Olympischen Spiele die Skiwettbewerbe ausgetragen werden, hat die Armee des Zaren 150 Jahre zuvor die Siegesparade nach einem Krieg gehalten, der mit der Vertreibung der einheimischen Bevölkerung endete. Die Tscherkessen fordern, daran zu erinnern - Moskau will verhindern, dass das geschieht.
Die Vereinten Nationen mahnen Syrien, die Vernichtung ihrer Chemiewaffen planmässig weiterzuführen. Unterdessen bombardierten Regierungstruppen abermals die Stadt Aleppo.
Auch über Weihnachten ist der syrische Student Mohammad Abazid im Dauereinsatz für Flüchtlingsfamilien in Südhessen gewesen. Andere bringen Geschenke. Aber sie helfen auch in Syrien.
Der Anschlag gegen Muhammad Schattah in Beirut ist ein Vorgeschmack auf die Spannungen, die dem Libanon Mitte Januar drohen. Dann beginnt der Prozess gegen Mitglieder der Hizbullah wegen ihrer angeblichen Beteiligung am Attentat auf Hariri.
In der ersten Weihnachtsbotschaft seines Pontifikats rief Papst Franziskus zu Dialog und Friedfertigkeit auf. Danach spendete er den traditionellen Segen.
Russland will verhindern, dass Extremisten die Olympischen Winterspiele gefährden - und wird Sotschi mit zehntausenden Polizisten in eine Festung verwandeln. Die Angst vor Anschlägen durch den islamistischen Untergrund im Nordkaukasus ist groß.
Molhem Barakat fotografierte für Reuters den syrischen Bürgerkrieg. Sein früher Tod wirft unangenehme Fragen auf. Antworten bleibt seine Nachrichtenagentur bisher schuldig.
Die Lage der Christen in Syrien wird immer prekärer. Die russisch-orthodoxe Kirche mimt den Retter, aber für die Verfolgten ist bislang nur wenig Hilfe zu erkennen.
Ursula von der Leyen geht zur Bundeswehr? Pah! Oberstleutnant Gabriele Voyé ist längst da – als erste Frau im Generalstabsdienst. Ein Gespräch über Mädchenträume und den richtigen Befehlston.