Der Kalif als Befehlshaber der Gläubigen
Die Terrororganisation Islamischer Staat hat ein Kalifat ausgerufen. Was sich dahinter wirklich verbirgt, zeigt ein Blick in die Geschichte.
Die Terrororganisation Islamischer Staat hat ein Kalifat ausgerufen. Was sich dahinter wirklich verbirgt, zeigt ein Blick in die Geschichte.
Zuletzt sprachen der saudische König Abdullah und der amerikanische Präsident Barack Obama am Telefon über die Lage im Irak. Nun berichtet der Fernsehsender Al Arabija über massive Truppenbewegungen.
Sie sind gerade acht oder zehn Jahre alt - und werden schon in kriegerische Konflikte hineingezogen. Ein UN-Bericht listet dramatische Fälle aus 23 Staaten auf, in denen Kinder als Krieger missbraucht werden.
In einem Ort an der syrisch-irakischen Grenze haben sich die Nusra-Front und Isis ausgesöhnt. Offenbar ist es Isis-Führer Baghdadi gelungen, seinen Führungsanspruch innerhalb des sunnitisch-dschihadistischen Lagers durchzusetzen.
Ein syrischer Palästinenser erzählt, wie er sein Leben in Damaskus hinter sich ließ, um auf einem Seelenverkäufer von Ägypten nach Europa zu gelangen. Angekommen in Deutschland, fängt der Mann bei null an.
Mit der Ausrufung eines Kalifats stellt die Terrorgruppe Isis die Machtfrage im dschihadistischen Lager. Al-Qaida-Chef Ayman al Zawahiri steht unter Druck.
Das Problem extremistischer Syrien-Rückkehrer hat bisher vor allem die EU-Staaten beschäftigt. Jetzt warnt auch der amerikanische Präsident davor, europäische Islamisten könnten in die Vereinigten Staaten einreisen.
Nahe der Stadt Aleppo hat die Terrorgruppe Isis acht Männer öffentlich hingerichtet. In einer Audiobotschaft rief die Gruppe einen Staat mit islamischer Regierungsform aus.
Deutsche Unternehmen schrecken nicht vor Geschäften in Golfstaaten zurück, die dem Terror nahestehen. Die Politik hat auch kaum Berührungsängste – Einblicke in deutsche Doppelmoral.
Drei Selbstmordanschläge in sechs Tagen: Der von Isis im Irak ausgelöste Terror hat den Libanon erreicht. Mit Razzien in den Hotels reicher Saudis versuchen die Behörden, des sunnitischen Terrors Herr zu werden.
Die trostlosen Aussichten auf Frieden in Syrien haben sich weiter verschlechtert. Im Irak eskalieren die religiösen Spannungen. Für die Welt ist es höchste Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Ein Gastbeitrag.
Syriens Luftwaffe hat offenbar weitaus flächendeckender im Irak zugeschlagen als bisher berichtet. Gefallen kann Obama die neue Anti-Isis-Allianz nicht. Doch seine Aufstockung der Militärhilfe für Syriens Rebellen ist zu gering.
Für Washington gilt der neue Satz: Der Feind meines Feindes ist mein Feind. Doch wer ist im Konflikt um Syrien und den Irak Freund?
Bislang haben die Vereinigten Staaten die syrischen Rebellen finanziell nicht direkt unterstützt. Nun kündigte Präsident Obama 500 Millionen Dollar Hilfe an. Russland spricht von einem Schritt in die falsche Richtung.
Maliki heißt die Angriffe der syrischen Luftwaffe gegen Isis im Irak gut. Eine weitere Konfessionalisierung des Konflikts steht bevor. Für die zögernden Amerikaner wird die Lage immer komplizierter.
Der an erstaunlichen Allianzen nicht arme Irak-Krieg ist um eine Nuance reicher: Kurz hinter der Grenze zu Syrien findet die Wiedervereinigung von Nusra-Front und dem Islamischen Staat im Irak und (Groß-)Syrien (Isis) statt – nach einem halben Jahr dschihadistischen Bruderkriegs.
Angesichts des Vormarschs der Isis-Miliz hat Iran seine Truppen in Gefechtsbereitschaft versetzt. Iraks Ministerpräsident Maliki lehnt es ab, eine neue Regierung der nationalen Einheit zu bilden.
Die ersten amerikanischen Soldaten sind in Bagdad eingetroffen. Bald schon dürften gezielte Luftschläge gegen die Dschihadisten im Irak folgen. Washingtons politische Strategie bleibt indes schwach. Geht es auf Dauer ohne Syriens Machthaber?
Ein junger Mann aus Frankfurt ist von der Bundesanwaltschaft angeklagt worden, weil er für die islamistisch-terroristische Gruppe Isis in Syrien gekämpft haben soll.
Der Libanon gerät immer tiefer in den Sog des Krieges in Syrien und der Irak-Krise. All das hängt eng zusammen. Die Angst vor Anschlägen wird in Beirut immer größer.
Der amerikanische Außenminister Kerry wirbt in Bagdad, Kairo und Amman um sunnitische Partner im Kampf gegen die Extremisten im Irak. Über Menschenrechtsverletzungen in Ägypten sieht er hinweg.
Die Sicherheitsbehörden warnen vor britischen Muslimen, die sich fanatischen Gruppen im Nahen Osten anschließen und irgendwann zurückkehren könnten. Jetzt haben die ersten dieser „Dschihadisten“ ein Gesicht, einen Namen und eine Geschichte.
Isis-Kämpfer im Irak haben einen weiteren Grenzübergang nach Syrien erobert. Erstmals macht die Maliki-Regierung Angaben über die Zahl ihrer gefallenen Soldaten.
Der EU-Koordinator für Terrorismusbekämpfung, Gilles des Kerchove, warnt im F.A.Z.-Interview vor der Gefahr durch Dschihadisten, die aus Syrien oder dem Irak mit konkreten Anschlagsplänen nach Europa zurückkehren.
Nach dem Tod eines israelischen Schülers auf den Golanhöhen greift die israelische Luftwaffe Armeeposten in Syrien an. Sie befürchtet, dass die mit Assad verbündete Hizbullah-Miliz hinter dem Anschlag stecken könnte.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ist sich sicher: Syrische und irakische Rebellen locken Jugendliche mit dem Versprechen auf Bildung an, schicken sie aber an die Front.
Der Anti-Terrorismus-Beauftrage der EU geht davon aus, dass Islamisten in Syrien und im Irak gezielte Unterweisung für Anschläge im Westen erhalten. Die militärischen Erfolge der Dschihadisten könnten junge Europäer noch anspornen, in den Kampf zu ziehen.
Der Vormarsch der sunnitischen Terrorgruppe Isis heizt den Machtkampf unter den Schiiten an. Längst wird um die Nachfolge von Ministerpräsident Maliki gerungen. Regierungseinheiten müssen sich unterdessen weiter von der syrisch-irakischen Grenze zurückziehen.
Im innerschiitischen Machtkampf bringen sich mögliche Nachfolger des Ministerpräsidenten in Stellung. Moqtada al Sadr demonstriert Stärke mit den Kämpfern seiner Mahdi-Armee. Militärisch verlieren die Truppen der Zentralregierung aber weiter an Boden.
Dschihadisten, die in Kampfgebiete reisen wollen, müssten daran mit Mitteln des Strafrechts gehindert werden. Dies hat die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann gefordert.
In Bagdad und weiteren Städten im Irak demonstrieren irakische Schiiten ihre Kampfbereitschaft - zugleich meldet die islamistische Isis-Miliz weitere Erfolge gegen die Armee und nimmt offenbar wichtige Grenzposten ein.
Die Türkei muss nun schon mit den Folgen von zwei Kriegen in ihren südlichen Nachbarstaaten zurechtkommen. Nicht nur die Geiselnahme in Mossul wird zu einer Herausforderung für Ministerpräsident Erdogan. Jetzt reist Außenminister Steinmeier zu Beratungen nach Ankara. Eine Analyse.
In Frankfurt treten die Islamisten so selbstbewusst auf wie nie, immer wieder kommt es zu Drohungen und Provokationen. Ein Jugendhaus und ein Museum mussten bereits schließen. Die Regierung der Stadt verharrt in einer Schreckstarre.
Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen ist alarmiert: Mehr als 51 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht – so viele wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg.
Der Feldzug der Dschihadisten im Irak steht finanziell auf einem soliden Fundament. Abermillionen Dollar haben sie erbeutet - unter anderem mit geraubter antiker Kunst. Auch der syrische Präsident Assad hat seine Hände im Spiel.