Das Ende des Patentgoldrausches
Der Oberste amerikanische Gerichtshof hat in der Patentvergabe eine Kehrtwende angeordnet. In der Debatte, ob menschliche Gene patentierfähig sind, hat Europas Linie gesiegt.
Der Oberste amerikanische Gerichtshof hat in der Patentvergabe eine Kehrtwende angeordnet. In der Debatte, ob menschliche Gene patentierfähig sind, hat Europas Linie gesiegt.
Zumindest in Europa zeigt sich die biotechnische und pharmazeutische Industrie wenig irritiert über das jüngste Genpatent-Urteil aus Amerika. Die Forschung setzt auf synthetische Substanzen - für sie gilt das Verbot nicht.
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat einstimmig entschieden, dass menschliche Gene oder Gensequenzen nicht patentierbar sind. Die Entscheidung dürfte den Markt für Genforschung und Medikamente drastisch verändern und stellt Tausende von Patenten infrage.
Die Sozialwissenschaften dilettieren in letzter Zeit gelegentlich mit genetischen und psychometrischen Daten - was allerlei Fragen aufwirft, methodische wie auch moralische.
Amerikas Börsenaufsicht hat bei der Ahndung älterer Vergehen einen Rückschlag erlitten. Der Oberste Gerichtshof entschied, dass Börsenvergehen nach fünf Jahren verjähren. Das betrifft Fälle aus der Zeit der Finanzkrise.
Das deutsche Immobilienunternehmen LEG legt für seinen Börsengang einen Emissionspreis von 44 Euro fest, die zweitgrößte spanische Bank BBVA schlägt sich trotz eines Gewinneinbruchs etwas besser als erwartet und Pfizer nimmt mit dem Börsengang seiner Tiersparte 2,2 Milliarden Dollar ein.
Barack Obama ist für vier weitere Jahre als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt worden. Der Vorsitzende Richter des Supreme Court, John Roberts, nahm Obama den offiziellen Amtseid ab.
Die verlorene Übernahmeschlacht mit VW hat der Porsche Holding milliardenschwere Klagen eingebracht, Anleger fühlten sich getäuscht. An einer Front kann die Porsche SE nun einen kleinen Erfolg melden.
Von einhegendem Schweigen und Sondervoten jenseits der Anonymität: Eine Berliner Tagung fragte nach rechtsvergleichenden Argumenten in den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts.
NEW YORK, 30. SeptemberWenn der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten an diesem Montag zur ersten mündlichen Verhandlung der neuen Sitzungsperiode ...
sup. STUTTGART, 9. August. Mit einem Kursabschlag von mehr als 5 Prozent je Porsche-Aktie haben Anleger die Nachricht über die neueste Gerichtsentscheidung aus ...
Der Oberste Gerichtshof hat Präsident Obamas Gesundheitsreform für verfassungsgemäß erklärt. Nun ist eine Debatte über die wirtschaftspolitische Regelungsgewalt des Bundes und die Souveränität der Einzelstaaten entbrannt.
Als der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten am Morgen des 28. Juni sein Urteil über die Gesundheitsreform verkündete, meldeten CNN und Fox News ...
Nach der Entscheidung des amerikanischen Supreme Court zur Gesundheitsreform werfen Republikaner dem Obersten Richter Verrat vor. Darin zeigt sich die Schizophrenie des amerikanischen Konservatismus.
Der amerikanische „Supreme Court“ gilt als das mächtigste Gericht der Welt. Dessen Vorsitzender Richter John Roberts, ist konservativ. Dennoch hat er die Gesundheitsreform „Obamacare“ bestätigt.
Amerikas höchstes Gericht hat Obamas Gesundheitsreform für verfassungskonform erklärt - mit einem Trick des Vorsitzenden, der sich noch rächen kann.
Der amerikanische Spekulant George Soros prophezeit den Deutschen, sie würden ob ihrer Sparpolitik in ganz Europa verhasst sein. Ist das so? Oder spricht da amerikanisches Finanzinteresse? Und welche Stimmung machen die Medien vor dem Euro-Gipfel? Unsere Korrespondenten berichten.
Für Amerikas Präsident Obama war der Juni nicht sehr erfolgreich. Er versucht, die Wähler von der Wirtschaftsentwicklung abzulenken. Doch mancher Schuss geht nach hinten los.
Wie weit reicht der amerikanische Alien Tort Claims Act? Das interessiert auch die deutsche Regierung.
Der Kriegszustand gebe dem amerikanischen Präsidenten "keine Blankovollmacht", wenn es um die Freiheitsrechte der Bürger gehe, schrieb die damalige Supreme-Court-Richterin O'Connor 2004 in einer der ersten Guantánamo-Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten.
"Welchen Sinn ergibt es", schreibt der amerikanische Verfassungsrichter Steven Breyer, "den Verkauf einer Zeitschrift mit dem Bild einer unbekleideten Frau an einen 13 Jahre alten Jungen zu verbieten, gleichzeitig aber den Verkauf ...
Fünf von sechs männlichen Mitgliedern des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten konnten beim Supermarktgiganten Wal-Mart keine Frauendiskriminierung erkennen. Urteilen Richterinnen anders?