Der Tag nach der bizarren Nacht
Auf eine Nacht des Staatsstreichs durch Präsident Yoon folgt in Südkorea ein Tag erleichterter Ruhe. Die Rücktrittsforderungen an das Staatsoberhaupt werden immer lauter. Doch der ist erstmal abgetaucht.
Auf eine Nacht des Staatsstreichs durch Präsident Yoon folgt in Südkorea ein Tag erleichterter Ruhe. Die Rücktrittsforderungen an das Staatsoberhaupt werden immer lauter. Doch der ist erstmal abgetaucht.
Dass der Präsident schnell in die Schranken gewiesen wurde, zeigt, dass Südkoreas Demokratie gefestigter ist als die in manch anderer westlich geprägter Gesellschaft. Biden allerdings hat sich in Yoon geirrt.
Nachdem Südkoreas Präsident Yoon Suk-yeol überraschenderweise das Kriegsrecht ausgerufen hat, kündigt er wenige Stunden später an, die Maßnahme wieder zurückzunehmen. Die Opposition hat nun ein Amtsenthebungsverfahren gegen Yoon eingeleitet.
Südkoreas Präsident steht politisch mit dem Rücken zur Wand. Als Befreiungsschlag in eigener Sache rief er das Kriegsrecht aus, musste es aber in der Nacht zurücknehmen. Die Opposition fordert die Amtsenthebung von Yoon.
Nachdem Südkoreas Präsident in der Nacht vorübergehend das Kriegsrecht ausgerufen hatte, verloren die Währung und einige Aktienkurse erheblich an Wert. Das Finanzministerium verspricht „unendlich viel Liquidität“ zur Stützung der Märkte.
Südkoreas Präsident Yoon Suk-yeol hat das von ihm ausgerufene Kriegsrecht nach nur wenigen Stunden wieder aufgehoben. Damit reagierte er auf einen Beschluss des Parlaments, seine Entscheidung zu blockieren.
Warum die Genealogie der Begierdelosigkeit koreanische Leser anspricht: Der Roman „Die Vegetarierin“ von Literaturnobelpreisträgerin Han Kang ist ein Protestbuch.
Die Vereinigten Staaten versuchen mit aller Macht, China von der Spitzentechnik im Halbleitermarkt fernzuhalten. Wie gut funktionieren die Sanktionen?
Amerikas Wahlausgang gibt Seoul Grund zur Sorge. Angst hat man vor Donald Trump aber nicht. Der künftige US-Präsident könnte beim Schiffbau auf Südkorea angewiesen sein.
Die Grenze zwischen Nord- und Südkorea ist einer der brenzligsten Orte der Welt. Von Seoul aus bringen Busse täglich Touristenscharen dorthin. Nun hat sogar ein Starbucks mit Ausblick auf die Grenzdörfer eröffnet.
Der KI-Boom beschert vielen Chipherstellern Rekordgewinne. Doch ausgerechnet der Marktführer aus Südkorea kommt technisch nicht hinterher. Nun soll eine Neuordnung des Geschäfts helfen.
Amerikanische Frauen rufen seit Trumps Wahlsieg zu einer „4B-Bewegung“ wie in Südkorea auf: Dort verzichten Frauen auf Sex, Dates, die Ehe mit Männern und das Gebären von Kindern – als Reaktion auf die Frauenfeindlichkeit ihrer Gesellschaft.
Mit Munition, Waffen und Soldaten unterstützt Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un Russland im Krieg gegen die Ukraine. Für das Regime in Pjöngjang rechnet sich das, auch weil Wladimir Putin die Sanktionen der Vereinten Nationen bricht.
Forschende aus Südkorea haben einen Rollstuhl entwickelt, dessen Räder sich dynamisch an verschiedene Untergründe anpassen können. Diese Technologie verspricht, selbst Hindernisse und Treppen mühelos zu überwinden.
Der Flug- und Schiffsverkehr sei im Westen der koreanischen Halbinsel durch die Aktion gefährdet worden, heißt es aus Seoul. Pjöngjang solle das sofort unterlassen.
Wenige Stunden vor Beginn des US-Wahltags feuert das Regime in Pjöngjang mehrere Kurzstreckenraketen ab. Das Militär in Südkorea bereitet sich auf weitere Raketenstarts vor.
Der Regierung in Peking gefallen die nordkoreanischen Soldaten an Putins Seite nicht. Man fürchtet den Verlust von Einfluss. Trotzdem unternimmt Präsident Xi dagegen wenig.
Pjöngjang startet eine Langstreckenrakete, die so weit und so lang fliegt wie keine zuvor. Im Blick hat das Regime auch Donald Trump.
Nordkorea hat offenbar Truppen zur Unterstützung Russlands im Ukrainekrieg geschickt. Das Regime in Pjöngjang geht ein strategisch kalkuliertes Risiko ein.
Wenn Südkorea über die Verlegung nordkoreanischer Soldaten nach Russland informiert, ist dafür Cho Tae-yong verantwortlich, ein Mann mit langer diplomatischer Erfahrung.
Nordkoreanische Soldaten in Russlands Armee? Südkorea sieht darin eine Bedrohung für die eigene Sicherheit. Trotzdem kann das Land seine Haltung zur Ukraine nur schwer verändern.
Südkorea glaubt, dass Pjöngjang schon 1500 Soldaten nach Russland entsandt hat, die gegen die Ukraine kämpfen sollen. Nach einem Telefonat mit Präsident Yoon Suk-yeol äußert sich nun auch der NATO-Generalsekretär besorgt.
1500 nordkoreanische Soldaten sollen nach Ostrussland verschifft worden sein, Kiew warnt, demnächst würden noch viele weitere gegen die Ukraine eingesetzt.
Südkoreas Geheimdienst veröffentlicht Aufnahmen, die nordkoreanische Soldaten in Russland zeigen sollen. Sie könnten demnach schon bald an der Front kämpfen. Das wäre ein strategischer Wendepunkt.
Machthaber Kim Jong-un bezeichnete Südkorea bereits im Dezember als Hauptfeind. Nun bestätigen Staatsmedien, dass diese Definition auch in der Verfassung verankert wurde.
Pjöngjang sprengt Straßen, die nach Südkorea führen, verstärkt die Grenze und bezeichnet den Süden als feindlichen Staat. Sind das Anzeichen dafür, dass das Regime Angst hat?
Das Regime in Pjöngjang will die Verkehrsverbindungen mit Südkorea dauerhaft unterbrechen. Nach Angaben aus Seoul sind zwei Straßen nun zerstört worden – angeblich, um einen Krieg zu verhindern.
Nordkorea setzt seine Drohungen gegen den Süden fort. Pjöngjang beschuldigt Seoul, unbemannte Drohnen bis in die nordkoreanische Hauptstadt geschickt zu haben. Südkorea will das „nicht bestätigen“.
Erstmals geht der renommierte Literaturpreis an Südkorea. Die Romane der Autorin fangen die koreanische Nachkriegsgeschichte ein. Von der Jury wird sie für ihren poetischen und experimentellen Stil gefeiert.
Die Koreanerin Han Kang wurde mit „Die Vegetarierin“ auch im Westen berühmt. Ihr neuer Roman „Menschenwerk“ erzählt souverän und ergreifend von einem Massaker an Zivilisten und den Folgen für die Gesellschaft.
Nordkorea begründet den Schritt zudem mit der Stationierung strategischer US-Waffen in der Region. In der Erklärung wird Südkorea als „primärer Feindstaat und unveränderlicher Hauptfeind“ bezeichnet.
In Südkorea grassieren KI-Pornos. An Unis und Schulen gibt es Tätergruppen, die gezielt Bilder von Frauen aus dem Internet fischen. Dagegen gibt es kaum einen Schutz. Der Druck auf die Regierung steigt.
Das Regime in Pjöngjang schottet sich weiter von seinem südlichen Nachbarn ab. Als Reaktion auf ein südkoreanisches Militärmanöver sollen alle Straßen- und Bahnverbindungen nach Südkorea gekappt werden.
Nordkoreas Diktator Kim Jong-un bezeichnete Russlands Präsident Putin jüngst als seinen „engsten Genossen“. Er schickt ihm auch Soldaten in den Donbass – und verfolgt damit eigene Ziele.
So äußerte sich Nordkoreas Machthaber Kim am Mittwoch auf einem Ausbildungslager der Armee. Zuvor hatte Südkoreas Präsident Yoon gewarnt, dass ein nordkoreanischer Einsatz von Atomwaffen das Ende des Regimes bedeuten würde.
Südkoreas Wiedervereinigungsminister Kim Yung-ho sieht einen Wandel in der nordkoreanischen Gesellschaft. Im F.A.Z.-Interview warnt er vor Russlands Zusammenarbeit mit Nordkorea und lobt die USA.