Abgehängt in der Pandemie
Viele Südafrikaner trauen Gebeten mehr als Impfstoffen. Impfappelle erreichen so allenfalls die dünne Mittel- und Oberschicht. Das schadet auch der wirtschaftlichen Erholung des Landes.
Viele Südafrikaner trauen Gebeten mehr als Impfstoffen. Impfappelle erreichen so allenfalls die dünne Mittel- und Oberschicht. Das schadet auch der wirtschaftlichen Erholung des Landes.
Die offensichtlichen Verführer: Hautaufheller markieren die künstlichen Unterscheidungen des alltäglichen Rassismus. Lynn M. Thomas hat ihre Geschichte erforscht.
Schlüsselministerien werden neu besetzt, das Ressort Staatssicherheit bei der Präsidentschaft angesiedelt. Die Ausschreitungen hatten nach der Inhaftierung des früheren Präsidenten Jacob Zuma begonnen.
Der Kampf gegen Nashornwilderer ist teuer, aufwändig und gefährlich. Forscher versuchen nun in einem Pilotprojekt, die Tiere mit einem neuen Verfahren zu schützen.
Innerhalb des ersten Halbjahrs wurden knapp 250 Tiere in dem Land gewildert. Ranger nahmen zahlreiche Personen fest, einige wurden verhaftet.
Aufatmen in den Tourismusregionen: Die Bundesregierung stuft nach F.A.Z.-Informationen kein afrikanisches Land mehr als besonders heiklen Herkunftsstaat ein. Zwei Länder in Lateinamerika bleiben aber auf der Liste.
Die deutschen Hockey-Herren gewinnen eindrucksvoll gegen die Niederlande. Für das Olympia-Viertelfinale hatte sich die Mannschaft trotz „Höhen und Tiefen“ in der Gruppenphase schon zuvor qualifiziert.
Der Deutschland-Achter rudert zu Silber, die deutschen Hockey-Damen jubeln, bei der Leichtathletik geht es los und im Schwimmen gibt es einen Weltrekord. Doch die Corona-Zahlen steigen weiter.
Auch gegen den krassen Außenseiter Südafrika verliert die deutsche Herrenhockey-Mannschaft. Trainer Kaïs al Saadi redet danach Tacheles, glaubt aber weiter an den Teamgeist. Gegen Oranje braucht es nun ein Remis.
Auf dem afrikanischen Kontinent regt sich Kritik an der Einstufung von neun Ländern als Virusvariantengebiete: Nur zwei nichtafrikanische Länder stehen auf der Liste. Nun fühlen sie sich unfair behandelt.
In Südafrika kämpfen Unternehmen um Taxi-Routen. Dutzende Personen werden in den Konflikten getötet: Passagiere, Fahrer und unbeteiligte Passanten. Für viele Pendler gibt es keine Alternative zu den Taxis.
Mehr als 200 Menschen kamen bei den tagelangen Protesten und Krawallen in Südafrika ums Leben. Nun fragt sich das Land, wer hinter den Unruhen steckt, die nach der Inhaftierung des früheren Präsidenten Zuma ausbrachen.
Ein unverzeihlicher Vorgang, der rückgängig zu machen sei: Als mit den Stimmen der AfD in Thüringen ein Ministerpräsident gewählt wurde, war die Kritik der Kanzlerin scharf. Jetzt verhandelt Karlsruhe darüber.
Die Randalierer sind oft keine Anhänger des inhaftierten früheren Präsidenten Jacob Zuma. Die Ursachen für ihre Frustration liegen woanders.
Die Regierung hatte 25.000 Soldaten mobilisiert, um Unruhen in zwei Provinzen des Landes zu beenden. Insgesamt wurden 2500 Menschen festgenommen. Nun wird die Armee auch in anderen Landesteilen eingesetzt.
Er werde keine Anarchie in seinem Land dulden, sagt Südafrikas Präsident. Einige Hintermänner der tagelangen Proteste seien identifiziert worden, so Cyril Ramaphosa. In einigen Landesteilen drohen Versorgungsprobleme.
Bei den seit Tagen andauernden Ausschreitungen in Teilen Südafrikas sind nach Regierungsangaben bisher 117 Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung hat weitere 25.000 Soldaten mobilisiert, um der Lage Herr zu werden.
Bei den tagelangen Ausschreitungen in Südafrika sind nach Angaben der nationalen Sicherheitskräfte bislang mehr als 70 Menschen getötet worden.
In einigen Provinzen Südafrikas herrscht nach der Inhaftierung des früheren Präsidenten Jacob Zuma Ausnahmezustand. Präsident Cyril Ramaphosa hat angekündigt, das Militär einzusetzen. Das könnte die Lage weiter eskalieren.
Nach tagelangen Ausschreitungen und Plünderungen in Südafrika sind jetzt Soldaten in zwei Unruheprovinzen im Einsatz, um die Polizei zu unterstützen. Die Zahl der Toten stieg auf 32.
Es fehlt an fast allem: medizinischem Sauerstoff, Schutzkleidung, Masken und Impfstoffen. In Namibia verschärft sich die Corona-Lage dramatisch – auch Deutschland hilft.
Angesichts anhaltender gewaltsamer Proteste in Südafrika setzt die Regierung Soldaten in den zwei Betroffenen Provinzen Gauteng und Kwazulu-Natal ein. Die Unruhen stehen in Zusammenhang mit der Inhaftierung des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma.
Die Demonstrationen gegen die Inhaftierung des früheren Präsidenten Jacob Zuma weiten sich aus. Ein großes Einkaufszentrum wurde in Brand gesteckt. Nun wird die Armee in Marsch gesetzt.
Kurz vor dem Ablauf der Frist hat sich Jacob Zuma den Behörden gestellt. In Südafrika wurde seine Verhaftung weithin mit Begeisterung kommentiert. Seine Anhänger hingegen wollen weiterkämpfen.
Nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds erlebe Afrika derzeit den stärksten Anstieg an Neuinfektionen weltweit. Eine dritte Welle könnten die wenigen Impfungen nicht aufhalten.
Wer bestimmt, welche Gegenden zu Virusvariantengebieten erklärt werden und nach welchen Kriterien? Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Umgang mit den Mutanten.
Der König soll geflohen, das mobile Internet abgestellt sein: In Eswatini, das bis 2018 Swasiland hieß, fordern Demonstranten eine Abkehr von der absoluten Monarchie.
Seit zwei Jahren weigert sich Jacob Zuma, vor einer Untersuchungskommission zu Korruptionsaffären während seiner Amtszeit auszusagen. Jetzt ist der frühere südafrikanische Staatspräsident zu 15 Monaten Haft verurteilt worden.
Bestehende Impfstoffe sollen gegen die Mutation aus Südafrika weniger wirksam sein. AstraZeneca und die Universität Oxford wollen die Wirksamkeit eines leicht veränderten Impfstoffs prüfen.
Der Merck-Konzern aus Darmstadt streitet sich seit einem Jahrzehnt mit seinem amerikanischen Namensvetter Merck&Co um die Verwendung des Firmennamens im Internet. Inzwischen haben sie eine Lösung gefunden.
Der Rand hat sich besser entwickelt als Währungen anderer Schwellenländer. Auch die Börse in Johannesburg floriert. Mit dem Land hat beides aber kaum zu tun.
Vor gut einer Woche sorgte eine Nachricht aus Südafrika für Wirbel: Dort soll eine Frau Zehnlinge zur Welt gebracht haben. Bestätigen ließ sich das bisher nicht, von der Mutter fehlt jede Spur. Nun entschuldigte sich die Familie.