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Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in einer Woche geht es um die Wahl zwischen zwei Gesellschaftsentwürfen. Die einen fürchten die Scharia, die anderen eine gottlose Gesellschaft.
Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in einer Woche geht es um die Wahl zwischen zwei Gesellschaftsentwürfen. Die einen fürchten die Scharia, die anderen eine gottlose Gesellschaft.
Eine türkische Zeitung steht im Verdacht, zur Hatz auf regierungskritische Journalisten aufzurufen. Nun wurden Journalisten von „Sabah“ durchsucht. Ankara sieht darin einen Komplott.
Die türkische Opposition unterlag im ersten Wahlgang. Nun fischt Kemal Kilidaroglu am rechten Rand. Er positioniert die CHP als Anti-Flüchtlings-Partei.
In der Türkei bleibt Erdogan im Vorteil und sein Herausforderer sucht nach unausgeschöpftem Potential. Für Irritationen sorgt eine Entscheidung des Wahlrats über die Auslandswahl.
Dem Präsidenten fehlte nicht viel für einen Sieg in Runde eins. Sein Herausforderer Kilicdaroglu gibt sich vor der Stichwahl am 28. Mai selbstgewiss.
Die Präsidentenwahl in der Türkei geht in die zweite Runde. Im Parlament hat Erdogans AKP die absolute Mehrheit geholt. Das ist ein Pfund, mit dem der Amtsinhaber wuchern kann.
Der amtierende Präsident geht als Favorit in die Stichwahl, was einiges über die Präferenzen türkischer Wähler sagt. Der Westen sollte sich Wahlempfehlungen verkneifen.
Am 28. Mai werden die Wähler in der Türkei und im Ausland wie erwartet in einer Stichwahl über den neuen Präsidenten abstimmen. Eine Wählerin sagt: „Im Moment steuern wir auf Dunkelheit und Untergang zu.“.
Viele Türken in Deutschland haben wieder für Erdogan gestimmt. Die Stichwahl kann ihm nutzen. Deutsche Politiker sind angesichts des Ergebnisses ernüchtert.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verfehlt in der ersten Runde der Wahl die absolute Mehrheit. Nun wird er sich seinem Herausforderer Kemal Kilicdaroglu in einer Stichwahl stellen müssen.
Die Wirtschaftslage in der Türkei ist so schlecht wie seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr. Der Demoskop Özer Sencar erklärt im F.A.Z.-Interview, warum die AKP-Wähler Präsident Erdogan trotzdem die Treue halten.
Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt. Vieles deutet darauf hin, dass weder Erdogan noch Kilicdaroglu über die 50-Prozent-Marke kommen. Der Präsident könnte einen Startvorteil haben: eine absolute Mehrheit im Parlament.
In der Türkei steuern Amtsinhaber Erdogan und Herausforderer auf eine Stichwahl zu, die SPD gewinnt in Bremen und die Grünen erleiden eine weitere Niederlage. Alles Wichtige vom Tag lesen Sie im F.A.Z.-Newsletter.
Selbst die Staatsagentur Anadolu sieht Erdogan inzwischen unterhalb der 50-Prozent-Schwelle. Eine Stichwahl in der Türkei erscheint damit immer wahrscheinlicher.
Im Landkreis Oder-Spree hätte erstmals ein AfD-Kandidat in einer Stichwahl Landrat werden können. Im Endspurt setzte sich dann aber der SPD-Politiker Frank Steffen durch.
An diesem Donnerstag wird Mike Josef als neuer Frankfurter Oberbürgermeister vereidigt. Am Wahlabend im März entstand ein starkes Foto. Es zeigt pure Freude. Wer sind die Menschen darauf? Und warum unterstützen sie ihn? Eine Bildbeschreibung.
Der neue Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef leistet im Stadtparlament seinen Amtseid und hält eine Antrittsrede. Das Interesse daran ist beachtlich, aber die große Party steigt erst einen Tag später.
Die SPD in Darmstadt wirft Grünen-Politiker Jochen Partsch vor, seinem Nachfolger im Oberbürgermeisteramt die Arbeit erschweren zu wollen. Er habe Posten vorzeitig neu besetzt.
Der hessische Ministerpräsident wirft der Bundesregierung vor, in der Flüchtlingspolitik den Kopf in den Sand zu stecken. In der Klimapolitik fordert der CDU-Politiker eine gründliche Kehrtwende.
Ein halbes Jahr vor der Landtagswahl geben die Abstimmungen in Frankfurt, Kassel und Darmstadt den hessischen Grünen zu denken. Die Sozialdemokraten wittern Morgenluft. Was die Resultate bedeuten und was nicht.
Der SPD und der Linken gehen in Frankfurt die Stammwähler verloren. Die Parteien haben das Problem erkannt, aber sie wissen keinen Rat. Kann Optimismus nach Art des „Bahnbabo“ ihnen helfen?
Ausgerechnet in der Universitätsstadt und Grünen-Hochburg Darmstadt verlieren die Grünen die OB-Wahl – obwohl sie bis dato den Amtsinhaber stellten. Gewonnen hat ein für Darmstädter altbekannter Name.
Hanno Benz gewinnt mit 55 Prozent +++ Wahlsieger kündigt „andere Politik“ für die Stadt an +++ Grünen-Kandidat verliert auch Stichwahl in Linden +++ Die Ergebnisse, Ereignisse und Reaktionen im Liveblog.
Nur jeder dritte Wahlberechtigte hat an der Kür des künftigen Frankfurter Oberbürgermeisters mitgewirkt. Sich zu enthalten ist ein gutes demokratisches Recht. Klar ist aber auch: Wer nicht wählt, wird ignoriert.
In der Darmstädter OB-Stichwahl stehen sich mit Michael Kolmer und Hanno Benz ein Grüner und ein Sozialdemokrat gegenüber. Zentrale Streitpunkte sind die Stadtfinanzen, die Klimapolitik und der Umgang mit dem Verkehr.
1991 wurde er Regierungschef – damals war in Deutschland noch Helmut Kohl Kanzler. Seitdem hat Milo Djukanović an der Macht festgehalten. Doch mit der Stichwahl am Sonntag könnte damit Schluss sein.
Am Ende waren es zehn Wähler weniger, aber am Vorsprung ändert sich nichts: Der Wahlausschuss hat das offizielle Ergebnis der Stichwahl festgestellt.
Als Dezernent hat der grüne OB-Kandidat Michael Kolmer Popularitätsvorteile. Haushoher Favorit, wie einst sein Parteifreund Jochen Partsch, ist er nicht.
Grüner Kolmer sieht Erfolg durch Kooperation
Weil mehrere hundert Stimmen offenbar doppelt gezählt worden sind, schafft es der neue Kasseler Oberbürgermeister Sven Schoeller nur mit Mühe über die 50-Prozent-Hürde.
Dreimal verliert die CDU in hessischen Großstädten, auch in Frankfurt. Dort hat der Sozialdemokrat Josef vor allem Grüne an sich gebunden.
Mit knapper Mehrheit siegt Lisa Gößwein im südhessischen Bischofsheim in der Stichwahl gegen den CDU-Amtsinhaber.
Uwe Becker hat von CDU-Stammwählern und den Älteren profitiert, Mike Josef von Innenstädtern und den Grünen. Das Wahlverhalten in der Stichwahl zeigt, wo die Kandidaten ihr Potential genutzt haben.
Die Bürger bestimmen das neue Stadtoberhaupt – tagsüber merkt man das Frankfurt aber gar nicht so stark an, denn die Wahlbeteiligung ist niedrig.
Mit 51,9 Prozent der abgegebenen Stimmen hat sich in der Stichwahl der SPD-Politiker Mike Josef gegen den CDU-Mann Uwe Becker durchgesetzt.