Prinzenrolle
Katholische Fundamentalisten manipulieren muslimische Eltern: Sie schicken ihnen SMS-Nachrichten, in denen vor Genderexperimenten in französischen Schulen gewarnt wird. Diese leeren sich.
Katholische Fundamentalisten manipulieren muslimische Eltern: Sie schicken ihnen SMS-Nachrichten, in denen vor Genderexperimenten in französischen Schulen gewarnt wird. Diese leeren sich.
Günter Jauchs Talkrunde über das Recht auf selbstbestimmtes Sterben wurde nicht zur Show, sondern zeigte einen bemerkenswerten christlich-sozialdemokratischen Schulterschluss. Nur über den Zusammenhang von Sterben und Pflege wurde leider geschwiegen.
Zuwendung und bestmögliche Pflege statt organisierte Selbsttötungshilfe - das fordert Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) im F.A.Z.-Interview.
Noch in diesem Jahr könnte es ein neues Gesetz zur Sterbehilfe geben. Gesundheitsminister Gröhe (CDU) sprach sich in der F.A.Z. für ein Verbot sowohl der erwerbsmäßigen als auch der nichtkommerziellen Suizidhilfe aus.
Der neue Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will geschäftsmäßige Suizidbeihilfe als neuen Straftatbestand schaffen. Das Thema ist politisch und juristisch heikel.
Gesundheitsminister Gröhe hat sich für ein klares Verbot von Sterbehilfe-Organisationen ausgesprochen. Führende Politiker von Union und SPD fordern, über Fraktionsgrenzen hinweg eine neue Regelung zu finden.
In Belgien soll ein Gesetz beschlossen werden, das schwerkranken Kindern und Jugendlichen die Tötung auf Verlangen ermöglicht - ein Akt der Selbstbestimmung oder unzumutbare Belastung?
Chipvieh macht auch Mist: Paul Brandenburg führt durch den Dschungel des deutschen Krankenhauswesens. Ein Trostbuch sieht anders aus.
In Riedstadt wird der 596 im Nationalsozialismus ermordeten Patienten aus der dortigen Psychiatrie gedacht. Angst und Vorurteile gebe es noch immer, sagen die Ärzte.
Zu „Berlin, Tiergartenstraße 4“ (F.A.Z. vom 9. Juli): Dass die Errichtung eines Mahnmals für die Opfer der Euthanasie am zentralen Ort in der Bundeshauptstadt ...
Vor zwanzig Jahren hätte Götz Alys neuestes Buch über „Euthanasie“ im „Dritten Reich“ als anregende Zusammenschau und Inspirationsquelle gewirkt.
Von Axel W. BauerVielleicht noch in dieser Legislaturperiode könnte der Deutsche Bundestag ein Gesetz beschließen, durch das die - in Deutschland derzeit gar ...
Wo möchte man sein, wenn es zu Ende gehen muss: zu Hause, werden die meisten sagen. Gesetze, die das möglich machen, gibt es. Dennoch bleiben Hürden für die Pflege derer, die dem Tode nahe sind. Eine Geschichte von Liebe und der Sterbebegleitung als Beruf.
Er sei „lebendig in einem Albtraum gefangen“, hatte der gelähmte Brite Tony Nicklinson gesagt. Er litt an dem Locked-In-Syndrom. Seinen Kampf um Sterbehilfe verlor er vergangene Woche vor Gericht. Nun ist er gestorben.
Der Kölner Erzbischof, Kardinal Meisner, kritisiert den FDP-Gesetzentwurf zur Sterbehilfe heftig: Deutschland sei an einem Punkt angelangt, wo man „mit vollem Ernst meint, an einen lebenden, wenn auch kranken Menschen Hand anlegen zu können“.
Bundesärztekammerpräsident Montgomery kritisiert die Justizministerin scharf für den Gesetzentwurf zum Verbot kommerzieller Sterbehilfe: Er sei nicht sicher, ob man im Ministerium „den eigenen Gesetzentwurf und die Begründung ausreichend gelesen und verstanden hat“, sagt er im F.A.S.-Interview.
Nachttalker Domian und Theologin Käßmann streiten darüber, wie frei ein selbstbestimmter Tod sein kann – und Moderator Frank Plasberg will viel zu wenig genau wissen. Eine „faire“ Debatte, aber ohne „harte“ Tabubrüche.
Verdächtige waren schnell gefunden. Dignitas zum Beispiel, die Sterbehilfeorganisation aus Zürich. Sie hat mit dem spurlosen Entsorgen von Urnen im See auch in der Realität schon Schlagzeilen gemacht.