BGH bestätigt Haftstrafe für „Freitodbegleiter“
Für die Sterbehilfe in Deutschland mangelt es an rechtlich verbindlichen Regelungen. Nun muss ein Arzt, der als „Freitodbegleiter“ tätig war, in Haft.
EU in Davos +++ Gastbeitrag von Thomas Deelmann +++ Umweltprüfungen bei Verkehrsprojekten +++ Suizidassistenz
Für die Sterbehilfe in Deutschland mangelt es an rechtlich verbindlichen Regelungen. Nun muss ein Arzt, der als „Freitodbegleiter“ tätig war, in Haft.
Seit fast sechs Jahren ist Suizidassistenz in Deutschland legal. Das eröffnet Organisationen Freiräume, die ethisch mindestens fragwürdig sind. Was ist zu tun?
Deutsch-polnische Beziehungen +++ Sterbehilfe +++ F.A.Z.-Magazin +++ Trumps Amerika +++ Amerikanische Zensur
Weil er einen Mann, der unter akuter Schizophrenie litt, in den Tod begleitet hat, muss ein Arzt seine Haftstrafe von drei Jahren antreten. In einem ähnlichen Fall wird die Entscheidung des BGH erwartet.
Mit einer umstrittenen Suizidkapsel geriet Florian Willet in die Schlagzeilen. Die Schweizer Behörden gingen gegen den Deutschen vor. Nun hat er sich selbst getötet.
In der französischen Nationalversammlung wird über das „Recht auf selbstbestimmtes Sterben“ abgestimmt. Katholische Bischöfe äußern scharfe Kritik an dem Vorhaben.
In Spanien haben Schwerkranke das Recht auf aktive Sterbehilfe. Zwei Väter wollen dennoch vor Gericht zu verhindern, dass ihre erwachsenen Kinder ihrem Leiden ein Ende setzen.
Assistierter Suizid ist in Deutschland erlaubt. Doch der Markt ist kaum reguliert. Es herrscht keine Transparenz und es gibt Interessenvorwürfe.
Das gab die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben bekannt. Eine von ihr beauftragte repräsentative Studie zeigt zudem, dass die Deutschen einer Suizidassistenz mehrheitlich positiv gegenüberstehen.
Ökonomin Hélène Rey +++ Tod in der Suizidkabine +++ Albrecht Mendelssohn Bartholdy +++ Deutsche Energiepolitik
Das Recht auf Hilfe zur Selbstötung hat viele Fürsprecher. Wo bleibt die Suizidprävention? Österreich macht es vor. Doch in Deutschland fehlt der politische Wille.
Gedanken zur Einlassung der britischen Philosophin Kathleen Stock zur Rhetorik der Sterbehilfe.
Der Arzt Werner Catel führte zur Zeit des Nationalsozialismus Versuche an kranken Kindern durch. An der gerade fertiggestellten Studie zu diesem Fall zeigt sich, wie dringend Gesellschaften Historiker brauchen.
Ärzte zögern oft bei der Sterbehilfe – auch weil es keine fachlichen Leitlinien dazu gibt. Das könnte sich bald ändern.
Seit drei Jahren ist der assistierte Suizid in Deutschland erlaubt. In München wurde nun die Praxis untersucht. Die Studienautoren sehen bemerkenswerte Schwachstellen.
Im hessischen Idstein wurden Hunderte Kinder aus ganz Deutschland getötet, weil sie nicht dem Idealbild der Nationalsozialisten entsprachen. Jetzt finanzieren Land und Bund die Restauration von Akten, die das Grauen im Kalmenhof dokumentieren.
Ein erfolgreicher Sechsunddreißigjähriger glaubt, seine Existenz sei untrennbar mit der Gründung einer klassischen Familie und leiblichen Kindern verbunden. Doch er liebt Männer – und beendet sein Leben.
Otfried Höffe philosophiert über die hohe Kunst des Verzichts, des Alterns, der Suizidhilfe, des Tierschutzes. Zum Achtzigsten eines dringlichen Denkers.
Die Abgeordneten sind mit keinem Gesetzentwurf zufrieden und stimmen nur einem Antrag zu, der sich für mehr Prävention ausspricht. Unsicherheiten bei der Suizidassistenz bleiben bestehen.
Zwei Gesetzentwürfe zur Regelung der Suizidassistenz sind gescheitert. Dafür wird die Suizidprävention gestärkt. Das ist ein gutes Zeichen. Denn ein Hauruckverfahren hat dieses Thema nicht verdient.
Nach drei Jahren intensiver Debatten konnte sich der Bundestag nicht auf eine Regelung zur Suizidbeihilfe einigen. Beide Gesetzentwürfe scheitern. Angenommen wird ein fraktionsübergreifender Antrag zur Suizidprävention.
Zwei Gesetzentwürfe zur Regelung der Suizidassistenz sind gescheitert. Dafür wird die Suizidprävention gestärkt. Das ist ein gutes Zeichen. Denn ein Hauruckverfahren hat dieses Thema nicht verdient.
Sterbewillige sollten es einfacher haben, wenn sie sich beim Suizid helfen lassen wollen. Dem Bundestag lagen zwei Gesetzentwürfe für eine Neuregelung der Suizidbeihilfe vor – beide fielen bei den Abgeordneten durch.
Die Vorgaben zum selbstbestimmten Sterben müssen neu geregelt werden. Zwei Gesetzentwürfe stehen heute im Bundestag zur Abstimmung. Die wichtigsten Antworten.
Im Streit um den NATO-Beitritt Schwedens versucht Jens Stoltenberg zu vermitteln, der Bundestag stimmt über eine Neuregelung der Sterbehilfe ab und Zuckerbergs Meta-Konzern bläst zum Angriff auf Twitter. Der F.A.Z. Newsletter
Wie wird die Suizidhilfe künftig geregelt? Am Donnerstag stimmt der Bundestag über zwei Gesetzentwürfe ab. Hier sagt ein Psychiater, warum er sich für die restriktivere Lösung entscheiden würde – und welche Sorgen ihn umtreiben.
Wie wird die Suizidhilfe künftig geregelt? Hier spricht sich ein Internist für einen einfacheren Zugang zur Assistenz aus – und sagt, warum er Menschen am Lebensende begleitet.
Mehr als drei Jahre nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts will der Bundestag die Suizidassistenz aufs Neue regeln. Kann das gut gehen?
Kommende Woche entscheidet der Bundestag über eine Neuregelung der Suizidbeihilfe. Zwei Gesetzentwürfe stehen zur Abstimmung. Sie unterscheiden sich erheblich. Nur einer der beiden Vorschläge sieht vor, Suizidwerbung strafrechtlich zu untersagen.
Wird Suizidhilfe geregelt? Der Bundestag muss für Klarheit sorgen. Denn heute müssen Ärzte als Suizidhelfer Helden sein, und Schwerstkranken wird der Weg, freiverantwortlich „zu gehen“, vielfach versperrt. Ein Gastkommentar.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen muss Donald Trump vor Gericht erscheinen. Dieses Mal aber wird ihm nach Bundesrecht der Prozess gemacht.
Das freiwillige Lebensende darf nicht zum Normalfall werden. Sonst wäre das Gegenteil von Selbstbestimmung erreicht.
Parlamentarier um Renate Künast von den Grünen und Katrin Helling-Plahr von der FDP legen einen neuen Gesetzentwurf zur Sterbehilfe vor. Der ist deutlich liberaler als der bisherige Vorschlag.
Der VW-Aufsichtsrat berät über neue Ziele und notwendige Einsparungen. Donald Trump muss wieder vor den Haftrichter. Und der Prozess nach dem Mord an der 14 Jahre alten Ayleen startet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Grundsätzliche Straflosigkeit der Suizidassistenz +++ Differenzierte Wertung des Suizidwunsches +++ Wiedergutmachung und Versöhnung +++ Gewissensentscheidung
Die Regelung der assistierten Selbsttötung bedarf keiner weiteren gesetzlichen Interventionen. Die Verbesserung der Suizidprävention sowie der Palliativ- und Hospizversorgung sehr wohl. Ein Gastbeitrag.