Recht auf Leben, Rechte im Sterben
Die Regelung der assistierten Selbsttötung bedarf keiner weiteren gesetzlichen Interventionen. Die Verbesserung der Suizidprävention sowie der Palliativ- und Hospizversorgung sehr wohl. Ein Gastbeitrag.
Die Regelung der assistierten Selbsttötung bedarf keiner weiteren gesetzlichen Interventionen. Die Verbesserung der Suizidprävention sowie der Palliativ- und Hospizversorgung sehr wohl. Ein Gastbeitrag.
In die Debatte über eine Neuregelung der Sterbehilfe zeichnete sich bislang für keinen der drei Anträge eine Mehrheit im Bundestag ab. Das könnte sich jetzt ändern.
Das Bundesverfassungsgericht hat sich mit dem Thema schon befasst. Jetzt ist der Bundestag an der Reihe. Ein Sammelband liefert wertvolle Denkanstöße.
Eine moralische Messlatte für Ärzte und den eigenen Suizid? Einige Anmerkungen zur jüngsten Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zu einem heiklen Thema.
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen ebnet den Weg für die Umgestaltung des Idsteiner Kalmenhof-Krankenhauses zu einem Gedenk- und Lernort.
Der Bundestag diskutiert drei Gesetzentwürfe zur Reform der Sterbehilfe. Wie kann man das Recht auf selbstbestimmtes Sterben und den Lebensschutz in ein sinnvolles Verhältnis bringen?
Eine Skulptur aus dem Atelier Goldstein erinnert künftig vor dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt an Euthanasie-Opfer. Wissenschaftler des Vorgängerinstituts waren verstrickt in diese Verbrechen.
Mehr als zwei Jahre nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts debattiert der Bundestag über die rechtliche Zukunft der Sterbehilfe – konzentriert und teils emotional. Drei Gruppenanträge für eine Neuregelung liegen vor.
Sie war das Mädchen aus „La Boum“, ein Bond-Girl und Anna Karenina: Sophie Marceau über die Lust am Beruf, Sterbehilfe und kleine Fluchten aus dem Alltag.
Vor achtzig Jahren begann die „Aktion Reinhardt“: Innerhalb von nicht einmal zwei Jahren wurden alle Juden und Roma des Generalgouvernements im deutsch besetzten Polen ermordet. Ein Gastbeitrag.
Anders als die bereits im vergangenen Jahr vorgestellten Gesetzentwürfe zum assistierten Suizid setzt ein neuer Entwurf von Abgeordneten aus sechs Parteien auch auf das Strafrecht, um eine freie Entscheidung zu ermöglichen. Warum ist das notwendig?
Die Gesundheitspolitikerin der Grünen spricht im F.A.Z.-Interview über ihren Gruppenantrag zur Suizidbeihilfe – und warum ein neues Gesetz schnell kommen sollte.
Vor bald zwei Jahren hat das Bundesverfassungsgericht das Recht auf selbstbestimmtes Sterben anerkannt und den Gesetzgeber zu einer Regelung der Sterbehilfe angehalten. Die Regelung drängt. Die geschäftsmäßige Sterbehilfe, die der Gesetzgeber verboten hatte, die er, so das Bundesverfassungsgericht, nicht verbieten durfte, deren Gefahren er aber durch eine Regelung vorbeugen soll, findet weiter statt; der Verein Sterbehilfe hat in einer Pressemitteilung für das letzte Jahr 139 Sterbehilfen gemeldet.
Seit Jahren kämpft die Grünen-Politikerin Renate Künast vor Gericht darum, von Facebook die Namen der Nutzer zu erfahren, die gegen sie gehetzt hatten. Nun ist sie am Ziel.
Die maßgeblichen Innen- und Rechtspolitikern aller demokratischen Parteien wollen den Paragraphen 217 StGB zur Sterbehilfe retten. Sie kämpfen dabei nicht nur gegen Sterbehilfevereine, sondern womöglich auch gegen das Bundesverfassungsgericht.
Abgeordnete aller Fraktionen außer der AfD haben sich für eine Neuregelung der Sterbehilfe zusammengetan. Es ist der bislang strengste Entwurf.
Das Bundesverfassungsgericht kann sich bestätigt sehen. Der Verein Sterbehilfe ist so aktiv wie nie zuvor. Mit 18 Jahren kann es losgehen.
Das Triage-Urteil des Bundesverfassungsgerichts macht unmissverständlich klar: Recht kann Bestimmtheit nur dann herstellen, wenn es mit dem Moment des Unbestimmbaren rechnet.
Der Arzt Michael de Ridder begleitet Schwerkranke beim Suizid. Er meint: Nicht von jedem kann man eine Entscheidung fürs Weiterleben erwarten.
Das Kasseler Museum für Sepulkralkultur zeigt eine behutsame Kunstausstellung zum Suizid. Sie räumt mit Mythen auf und fragt nach dem Schicksal der Hinterbliebenen.
Über Jahre hat die italienische Regierung Initiativen ausgesessen, das überholte Sterbehilfe-Gesetz zu reformieren. Jetzt könnte sie durch ein Referendum dazu gezwungen werden.
Palliative Sedierung, also die kontrollierte Ausschaltung des Bewusstseins durch Medikamente, verkürzt nicht das Leben, sondern dient der Linderung der Leiden. Eine medizinethische Klarstellung.
Demonstrationen in Frankreich +++ Euthanasie-Programm +++ Reform der öffentlich-rechtlichen Sender +++ Auswüchse von Cancel Culture
Die Politik sucht nach Wegen durch ein Spannungsfeld: Ein Recht auf Suizid soll es geben, nur wie? Die Nationalakademie spricht sich nun ausdrücklich gegen kommerzielle Angebote aus.
Amerikanische Bischöfe wollen Präsident Joe Biden die Kommunion verweigern, weil er politisch nichts gegen Abtreibung unternimmt. Jetzt greift der Vatikan ein – jedenfalls ein bisschen.
In den vergangenen zehn Jahren hat sich die zuvor oft hitzig geführte Diskussion über organisierte Suizidhilfe merklich beruhigt. Heute ist sie überall in der Schweiz breit akzeptiert. Ein Gastbeitrag.
Der Zugang zu lebensbeendenden Medikamenten und die Sterbebegleitung durch private Vereine oder staatliche Stellen bedarf einer Reform. Zwei Vorschläge aus der Mitte des Bundestags liefern dafür Impulse. Ein Gastbeitrag.
Sterbehilfeurteil +++ Wahlen Bulgarien +++ Corona-App +++ Kulturradiolandschaft +++ Umbau Kulturradioprogramme
Pro Jahr sterben in Deutschland fast 10.000 Personen durch Suizid. Trotzdem gibt es keine bundesweite Hilfe in Lebenskrisen. Stattdessen vielleicht bald staatliche Suizidberatung. Ein Gastbeitrag.
Für das Bundesverfassungsgericht ist Suizid ein Akt der Selbstbestimmung. Gilt das auch für Kinder und Jugendliche? Ein Gastbeitrag.
Jeder hat das Recht auf Hilfe beim Suizid. Das entschied das Bundesverfassungsgericht, nun soll ein Gesetz folgen. Doch wie soll die Selbsttötungen reguliert werden? Ein Gespräch mit der Psychiaterin Ute Lewitzka,
Protestant bleiben statt den Suizid evangelisch-kirchlich abzusichern. Ein Gastbeitrag.
Kryptowährungen +++ Bafin-Chef Hufeld +++ Suizidbeihilfe +++ Nord Stream 2 +++ Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte
Die von evangelischen Theologen geforderte Professionalisierung der Suizidhilfe erschafft erst genau die Normalität, die sie zu vermeiden beabsichtigt. Ein Gastbeitrag.
Das Bundesverfassungsgericht hat es der Politik mit dem Urteil über die Sterbehilfe nicht einfach gemacht, dafür ist es jetzt umso nachsichtiger. In der aktuellen Folge des F.A.Z. Einspruch-Podcast sprechen wir über die brisanten Entscheidungen der Woche.
Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung zu Paragraph 217 StGB das Selbstbestimmungsrecht in Bezug auf den eigenen Tod gestärkt. Nun muss auch das Verbot der Tötung auf Verlangen überdacht werden. Ein Gastbeitrag