Der russische Staatssender RT und Spionage
Die „Bild“-Zeitung darf zu Spionageaktivitäten des russischen Staatssenders RT in Deutschland berichten. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt entschieden.
Die „Bild“-Zeitung darf zu Spionageaktivitäten des russischen Staatssenders RT in Deutschland berichten. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt entschieden.
Russland hat über die Ausweisung von 40 deutschen Diplomaten verfügt. Dem deutschen Botschafter in Moskau sei ein Protestschreiben gegen die unfreundliche Politik Berlins übergeben worden, teilte das Außenministerium in Moskau mit.
Nach Erkenntnissen der Organisation „Citizen Lab“ sollen die Mobiltelefone von 63 katalanischen Separatisten mit der Software angegriffen worden sein.
Laut einer Forschergruppe für Cybersicherheit sollen mehr als 60 katalanische Separatisten mit der Spionagesoftware „Pegasus“ ausgespäht worden sein. Hinweise gibt es auch auf eine Attacke auf Boris Johnson.
Es sei nicht sinnvoll, jeden enttarnten russischen Spion auch auszuweisen, sagt Gerhard Schindler. Dann würde doch nur ein neuer seinen Platz einnehmen.
Ein ehemaliger Mitarbeiter der Uni Augsburg wurde am Mittwoch vom Oberlandesgericht München wegen Spionage zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt. Er hat öffentlich einsehbare Informationen an einen russischen Agenten weitergegeben.
Oft sind ausländische Spione als Diplomaten getarnt. Berlin hat nun 40 mutmaßliche russische Agenten ausgewiesen – und argumentiert, deren Tätigkeit könne eine Gefahr für ukrainische Flüchtlinge sein.
Die umstrittene Spionagesoftware soll nach dem Willen der Kommission nicht weiter in der EU zum Einsatz kommen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser will eine Grundgesetzänderung, um Deutschland besser vor Cyberangriffen zu schützen.
Der ungarische Außenminister steht wegen Berichten über Cyberattacken unter Druck, die dem Anschein nach aus Russland kommen. Auch in anderen Ländern rücken mutmaßliche Spionagetätigkeiten Moskaus in den Blick.
Die Entscheidung sei allein aus Gründen der nationalen Sicherheit erfolgt, heißt es in Brüssel und Den Haag. Doch steht sie im Zusammenhang mit dem russischen Überfall auf die Ukraine.
Zwischen 1950 und 1952 wurden allein in Dresden mehr als 100 Zivilisten durch sowjetische Militärtribunale zum Tode verurteilt. Sie wurden in Stalins Moskau hingerichtet. Ein Gastbeitrag.
Ein Gericht in Istanbul hat jetzt entschieden, dass der türkische Kulturförderer Osman Kavala weiter in Haft bleibt. Trotz drohender Sanktionen.
Im Machtkampf zwischen dem Vorsitzenden der spanischen PP, Pablo Casado, und der Madrider Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso haben beide Seiten schwere Geschütze aufgefahren. Die Partei steht vor der Zerreißprobe.
Ilnur N. bestreitet nicht, dass er Informationen zur Raketenforschung an einen Mitarbeiter des russischen Konsulats weitergegeben hat – wohl aber, dass es sich dabei um Spionage gehandelt habe.
Die Spionagesoftware wurde offenbar nicht nur im Ausland eingesetzt, sondern auch in Israel selbst. Die Enthüllungen könnten sich auch auf den Korruptionsprozess gegen Benjamin Netanjahu auswirken.
Yitzhak Herzog besucht als erster israelischer Präsident die Vereinigten Arabischen Emirate. Nutzte Israel die Spionage-Software Pegasus als Lockmittel zur Annäherung?
Der DOSB rät seiner Olympia-Mannschaft, eigens für die Winterspiele zur Verfügung gestellte Handys zu nutzen. Briten und Niederländer gehen sogar noch weiter und warnen vor digitaler Spionage in Peking.
Der Chef der polnischen Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski, bestätigt in einem Interview den Erwerb der Spionage-Software Pegasus. Die Überwachung von oppositionellen Politikern streitet er ab.
In Berlin wurde der leblose Körper eines russischen Diplomaten entdeckt. Den deutschen Sicherheitsbehörden soll er als getarnter Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB gegolten haben.
Die US-Justiz will dem 50-jährigen Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen Spionagevorwürfen den Prozess machen. Ein Londoner Gericht lehnt die Auslieferung des Australiers ab.
In Herat haben die Taliban den jungen Journalisten Morteza Samadi festgenommen. Er hat über eine Demonstration berichtet. Droht ihm die Todesstrafe?
Mit der Spionage-Software Pegasus lässt sich fast jedes Smartphone ausforschen, auch das iPhone. Wie kann man sich schützen?
iPhones und andere Geräte konnten mit der Spionagesoftware Pegasus infiziert werden – ohne jedes ein Warnsignal. Nach Angaben der Forschergruppe Citizen Lab existierte die Schwachstelle mindestens seit Februar dieses Jahres.
Im Jahr 2019 soll das BKA das Spionageprogramm beschafft haben – in einer abgespeckten Version. In „wenigen Fällen“ soll es auch eingesetzt worden sein. Kritik kommt von Journalisten und Menschenrechtlern.
In China sitzt der Kanadier Michael Spavor wegen angeblicher Spionage in Haft. Ein anderer Michael wartet noch auf sein Urteil. In beiden Fällen geht es aber eigentlich um den Elektronikkonzern Huawei.
Offiziell geht es bei der Verurteilung des Unternehmers Michael Spavor um Spionage. Doch kaum jemand bezweifelt, dass China versucht, damit eine Auslieferung der Huawei-Managerin Meng Wanzhou an die USA zu verhindern.
Spavors Fall gilt als eines von mehreren Beispielen für Chinas „Geiseldiplomatie“ im Zusammenhang mit der in Kanada festgehaltenen Tochter des Huawei-Gründers. Fast drei Jahre nach seiner Festnahme erhält der Geschäftsmann jetzt seine Strafe.
Bei den Enthüllungen über die Spionagesoftware Pegasus wurden auch Vorwürfe gegen die ungarische Regierung erhoben. Die weist alles wütend zurück – und sieht wieder einmal ihren Lieblingsfeind Soros am Werk.
Durch Diebstahl, Spionage und Sabotage entstehe der deutschen Wirtschaft jährlich ein Gesamtschaden von 223 Milliarden Euro.
Die französische Verteidigungsministerin fordert von Israel schnelle Aufklärung über Spionage-Vorwürfe mit der Software Pegasus. Präsident Macron soll sogar mit der Revision der Sicherheitszusammenarbeit gedroht haben.
Der Pegasus-Hersteller NSO bestreitet, den französischen Präsidenten Macron belauscht zu haben. In Israel scheint man die jüngsten Enthüllungen dennoch sehr ernst zu nehmen und hat bereits eine interne Untersuchung eingeleitet.
Frankreich sorgt sich wegen eines früheren Botschafters um die nationale Sicherheit. Der Diplomat hatte sich 2019 als „Chefberater“ der NSO Group anwerben lassen. Präsident Macron hat einen außergewöhnlichen Verteidigungsrat einberufen.
Recherchen der französischen Zeitung „Le Monde“ zufolge betreffe die Spionage-Affäre um die Spähsoftware Pegasus auch den Präsidenten.
Nach Berichten eines globalen Recherche-Projekts haben Regierungen mit Hilfe der hochwirksamen Spionagesoftware Pegasus neben Kriminellen auch Journalisten, Aktivisten und Politiker ausgeforscht.