Erdogan erhebt Spionagevorwürfe gegen Berlin
In der Türkei geht die Stimmungsmache gegen Deutschland weiter. Merkel wird mit Hitler verglichen und der Menschenrechtler Peter Steudtner in die Nähe von Spionen gerückt.
In der Türkei geht die Stimmungsmache gegen Deutschland weiter. Merkel wird mit Hitler verglichen und der Menschenrechtler Peter Steudtner in die Nähe von Spionen gerückt.
Der Deutsche-Welle-Korrespondent Antéditeste Niragira wollte über die Zustände in einem Flüchtlingslager in Kongo berichten. Jetzt sitzt er im Gefängnis. Der deutsche Auslandssender bemüht sich um die Freilassung.
Der Schweizer Geheimdienst soll versucht haben, die Finanzverwaltung in NRW auszuspionieren. Der Finanzminister der Eidgenossen gibt zu, vom Engagement des gerade in Frankfurt festgenommenen Mannes gewusst zu haben.
Union und SPD fordern politische Konsequenzen aus den Spionagevorwürfen gegen die Schweiz. Zu der Affäre werden neue Details bekannt: Ein aufgebrochenes Auto könnte mit dem Skandal in Verbindung stehen.
Polizisten haben offenbar einen Agenten des Schweizer Geheimdienstes festgenommen. Er sollte wohl deutsche Fahnder identifizieren, die am Ankauf von Steuer-CDs beteiligt waren.
Kopfhörer-Hersteller Bose soll Daten über abgespielte Musik an Dritte weitergegeben haben. Das will sich ein amerikanischer Kunde nicht gefallen lassen.
Agieren türkische Agenten in Deutschland? Die Bundesanwaltschaft sieht dafür offenbar klare Anzeichen. Demnach laufen derzeit Ermittlungsverfahren gegen 20 mutmaßliche türkische Spione.
Ausländische Spione observieren Cafés, Kindergärten und Oppositionelle. Das ist kriminell und wahnhaft – aber Alltag in Deutschland.
Tagelang wird die Liste des türkischen Geheimdienstes MIT nicht gründlich ausgewertet. Die Regierung bleibt hinsichtlich der Bespitzelung einer Bundestagsabgeordneten völlig ahnungslos und ärgert sich über den BND-Chef.
War die türkische Regierung naiv, als sie eine Liste von Spionagezielen in Deutschland mit der Bitte um Hilfe an den Bundesnachrichtendienst übergab? Innenminister Thomas de Maizière vermutet etwas anderes.
Der türkische Geheimdienst MIT führte auch deutsche Politiker auf seiner Liste von Spionagezielen. Unter ihnen ist laut Medienberichten die SPD-Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering.
In der Spionage-Affäre um den türkischen Auslandsgeheimdienst MIT wächst auch die Kritik an den deutschen Nachrichtendiensten. Beim Schutz der Bürger sei „wahrscheinlich einiges versäumt“ worden, kritisiert SPD-Fraktionschef Oppermann.
Die Ausspionierung von Gülen-Anhängern durch den türkischen Geheimdienst lässt den Streit mit Ankara weiter eskalieren. Innenminister de Maizière warnt die Türkei, sein niedersächsischer Amtskollege bescheinigt Erdogan „Verschwörungsangst“
Deutsche Behörden wollten offenbar deutlich härter gegen die Imame vorgehen, denen Spionage für die Türkei vorgeworfen wird. Das zeigen Dokumente, die FAZ.NET vorliegen. Doch weil der Bundesgerichtshof die Festnahmen stoppte, konnten zwei Imame aus Deutschland fliehen.
Die Wikileaks-Enthüllungen zeigen: Die Fundamente der Informationsgesellschaft sind auf Sand gebaut. Hersteller und Politik müssen sich entscheiden, wie sie dieser Unsicherheit begegnen wollen. Ein Gastbeitrag.
Wundert es uns, dass die CIA digital spioniert? Nicht wirklich. Das ist die Kehrseite von Big Data. Die Risiken werden leider verdrängt. Daran wird auch der Wikileaks-Hack nichts ändern.
Er soll für den Iran in Deutschland und Frankreich spioniert haben. Dabei hatte er mögliche Anschlagsziele im Blick. Vor dem Berliner Gericht verweigert er ein Geständnis – „aus Angst“.
Die Wikileaks-Enthüllung zeigt: Praktisch jedes digitale Gerät kann zum Überwachungstool werden. Und es besteht die Gefahr, dass Hacker die CIA-Programme missbrauchen. Angeblich ist die Spionagesoftware schon im Umlauf.
Das neue CIA-Datenleck offenbart eine neue Dimension der Überwachung: Die Geheimdienste sind dabei, sich das Internet der Dinge untertan zu machen. Wo liegen künftig ihre Grenzen?
Smartphones, Fernseher, Bordcomputer: Die jüngsten Wikileaks-Enthüllungen zeigen, dass der amerikanische Geheimdienst CIA Menschen offenbar nach Belieben ausspähen kann. Für die Hacker scheint es keine Grenzen mehr zu geben.
Urkomisch und prächtig melancholisch: Mit der nahezu perfekten Agentengroteske „Patriot“ zeigt Amazon, was sich Produzenten dort alles herausnehmen können.
Neuer Spionagevorwurf in Nordrhein-Westfalen: Angeblich soll das türkische Konsulat dazu aufgerufen haben, türkeikritische Lehrer auszuhorchen – sogar mit Videomaterial. Und es gibt noch einen weiteren Vorwurf.
Der Streit um die Spionagevorwürfe gegen Ditib geht in die nächste Runde. Kritik an den Ermittlungen kommt aus der Türkei: Deutsche Behörden unter dem Einfluss der Gülen-Bewegung handeln.
Der religionspolitische Sprecher der Grünen Beck äußert in der F.A.Z.-Woche Zweifel daran, dass sich Ditib von der türkischen Regierung lösen kann – und kritisiert den Pragmatismus deutscher Politik.
Sie sollen Gülen-Anhänger ausspioniert haben: Am Morgen sind die Wohnungen von Ditib-Geistlichen durchsucht worden. Justizminister Maas wiederholt seine Forderung – und gerät damit selbst in die Kritik.
Der frühere Kanzleramtsminister Ronald Pofalla hat im NSA-Untersuchungsausschuss ausgesagt. Was er berichtete, belastet vor allem ihn selbst – und nicht seine frühere Chefin.
Als Nationaler Sicherheitsberater ist Michael Flynn einer der wichtigsten Berater für Donald Trump. Nun heißt es, der frühere General sei wegen seiner Russland-Kontakte von der eigenen Spionageabwehr überprüft worden.
Erst gibt die Ditib zu, dass einige Imame Anhänger von Fetullah Gülen ausspähten, dann folgt aber kurz darauf das Dementi. Dabei ist der Fall eigentlich relativ klar.
Christopher Steele bringt mit seinen Geheimdokumenten Donald Trump in Schwierigkeiten. Denn der ehemalige MI6-Agent gilt als seriös und angesehen. Das könnte auch ihn selbst in Gefahr bringen.
Überraschend deutliche Worte gegen Russland: Der britische MI5 sieht eine wachsende Aggression Russlands und einen Anstieg von Cyber-Attacken. Der Kreml reagiert mit Spott.
In seinen Memoiren „Der Dienst“ gab Reinhard Gehlen 1971 vor, dass er sich stets auf Gefahren aus der großen weiten Welt konzentriert habe, was ihm Eingeweihte und halbwegs Informierte nie glaubten.
Die Kommission zur Überwachung der Geheimdienste will Einsicht in die Spionage-Ziele der NSA nehmen, doch die Bundesregierung weigert sich. Auch der Gang vors Gericht hilft nicht.
Ein Ausspäh-Programm hat sich weitreichenden Zugang zu iPhones verschafft. Wie konnte das passieren? Hier kommt die Erklärung.
Ein Spionage-Programm konnte sich weitreichenden Zugang zu iPhones verschaffen, bis ein Menschenrechtler darauf aufmerksam wurde. Die Sicherheitslücke ist für den Hersteller Apple ein schmerzhafter Dämpfer.
Hacker haben offenbar Spionageprogramme der NSA erbeutet. Jetzt bieten sie die Daten zum Verkauf an. Und Wikileaks hat auch schon etwas damit vor. Amerika ist alarmiert.
In einem TV-Interview macht Hillary Clinton deutlich, wer die E-Mail-Konten der demokratischen Parteiführung gehackt hat. Für die amerikanische Präsidentschaftskandidatin ist damit die nationale Sicherheit gefährdet.