Wien fordert umfassende Aufklärung von Berlin
Der deutsche Bundesnachrichtendienst soll viele Jahre systematisch in Österreich spioniert haben. Betroffen waren zentrale Einrichtungen – Kanzler Kurz stellt nun Forderungen an Deutschland.
Der deutsche Bundesnachrichtendienst soll viele Jahre systematisch in Österreich spioniert haben. Betroffen waren zentrale Einrichtungen – Kanzler Kurz stellt nun Forderungen an Deutschland.
Sprachassistenten sollen uns bald in nahezu allen Lebensbereichen helfen. Aber wollen wir das überhaupt? Wie Alexa, Siri und Co. schon jetzt um die Hoheit in deutschen Wohnzimmern kämpfen.
Nach amerikanischen Behörden verbannt auch die Niederlande Software von Kaspersky. Der Grund: „Risiken für die nationale Sicherheit“. Das Unternehmen zieht jetzt Konsequenzen.
Sicher verschlüsselt, nicht zu hacken: So arbeiten Geheimdienste und Codeknacker, um trotzdem an Daten zu gelangen, die kryptologisch nicht angreifbar sind.
Intensiv haben die Ermittler nach weiteren Spuren in Salisbury gesucht. Nun stellt sich heraus: Der ehemalige Doppelagent kam wohl schon an seinem eigenen Haus in Kontakt mit dem Nervengift Nowitschok.
Mit widersprüchlichen Versionen versucht Russland, den Verdacht für den Anschlag von Salisbury von sich zu weisen. Dabei führt die Spur des chemischen Kampfstoffes weit zurück – bis in die Sowjetunion.
Auch Berlin, Paris und Washington vermuten Russland hinter dem Giftanschlag auf den früheren Spion Skripal. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie Moskau auf, zu dem Anschlag Stellung zu nehmen. Russland trage mit „hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung“.
Großbritannien verschärft den Kurs gegenüber Russland. Premierministerin May erwägt härtere Maßnahmen – und erhält Rückendeckung aus Washington.
Nach dem Nervengift-Anschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal will die britische Regierung nicht in den Verdacht der Zaghaftigkeit geraten. Entsprechend deutlich fallen die Worte der Premierministerin aus.
Premierministerin Theresa May schiebt Russland die Schuld für den Anschlag auf Sergej Skripal zu. Doch die Russen wissen, wie man aus einem solchen Streit herauskommt. Ein Kommentar.
Laut der britischen Premierministerin Theresa May ist Russland „höchstwahrscheinlich“ für das Attentat mit einem Nervengift auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal verantwortlich. Der russische Botschafter in London wurde einbestellt.
Im Mai 2016 wurde der Chefredakteur der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Nun fordert ein Revisionsgericht eine deutlich längere Strafe. Zwei Kollegen kommen vorerst frei.
Nach dem Angriff mit Nervengift auf den früheren russischen Agenten Sergej Skripal in London ist der Verdacht schnell auf Russland gefallen. Welches Interesse hätte Moskau daran, einen Anschlag in Großbritannien zu verüben?
Der Zustand des vergifteten Doppelagenten Sergei Skripal und seiner Tochter ist weiterhin kritisch. Nun will Russland bei der Lösung des Falls helfen.
Auf Dating-Portalen im Netz sammeln Programme massenhaft Daten. Die Verliebten erfahren davon nichts.
Im Bundesliga-Nordderby zwischen Bremen und Hamburg geht es um viel. Werder wollte sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorbereiten. Doch plötzlich entdeckten die Bremer etwas Komisches.
Der chinesische Handy-Riese Huawei will auch auf dem amerikanischen Markt Fuß fassen. Doch die amerikanischen Geheimdienste haben etwas dagegen.
Zwei Ungarn stehen vor Gericht, weil sie Militärgeheimnisse an Amerika verraten haben sollen – doch die Vorwürfe wirken seltsam.
Spionage-Spezialisten haben im Büro des FPÖ-Vorsitzenden eine gut getarnte Abhöranlage entdeckt. Ein angeblicher Einbruch sorgt für zusätzliche Verwirrung. Wurde Heinz-Christian Strache abgehört?
Vielseitig einsetzbar, aber nachlässig programmiert: Die neuartige Schadsoftware „Skygofree“ spioniert Android-Geräte aus. Erste Spuren führen nach Italien.
Die Bundesregierung sorgt sich: Sensible Informationen könnten an Moskau weitergegeben werden. Wien erwidert, die Kontrolle bleibe gewährleistet.
In Washington erregt die Aussage des Mannes Aufsehen, der das berüchtigte Steele-Dossier über Donald Trumps Russland-Kontakte in Auftrag gab. Es wird deutlich, wie der spätere Präsident gezielt ausspioniert wurde.
Systeme gehackt, Telefonate mitgeschnitten, Fahrer bei der Konkurrenz eingeschleust: Die Liste an Vorwürfen gegen den Fahrdienst Uber ist beachtlich. Das 37-Seiten-Dokument ist nun in einem Prozess publik geworden.
Vom staatlich anerkannten Geschäftsmann zum Spion – das geht in der Türkei ganz schnell. Der jetzt in Amerika vor Gericht stehende Reza Zarrab wurde Präsident Erdogan offenbar zu gefährlich.
Ditib-Imame standen unter Verdacht, Gülen-Anhänger ausgespäht zu haben. Gegen sie wird nicht weiter ermittelt – ein anderer Spionage-Verdacht besteht aber nach wie vor. Außerdem beklagt die Bundesregierung zunehmenden Einfluss der Türkei auf die Deutschtürken.
Vorwürfe aus Honduras vor dem Rückspiel im Play-off zur WM-Qualifikation: Beim Training in Sydney wird eine Drohne über dem Platz entdeckt. Die Australier wiegeln ab.
Er soll für den Schweizer Geheimdienst die persönlichen Daten nordrhein-westfälischer Steuerfahnder beschafft haben. Jetzt wurde der 54 Jahre alte Daniel M. verurteilt – nach einem Deal zwischen den Prozessbeteiligten.
Russische Hacker sollen mit Hilfe der Virensoftware Kaspersky Daten der NSA erbeutet haben. Dem Unternehmen werden Verbindungen zur russischen Regierung nachgesagt. Nun kämpft Kaspersky um das Vertrauen seiner Kunden.
Es gehört zum Selbstverständnis von Geheimdiensten, sich mit eigenen Mitteln Informationen aus den Regierungskanzleien und der Wirtschaft befreundeter Staaten zu beschaffen, anstatt sich auf den Wissensstand der Medien und der diplomatischen Vertretungen zu verlassen. Ungeachtet aller Bündnisverflechtungen hat das nationalstaatliche Interesse jedes einzelnen Landes bis heute den Vorrang behalten vor den anderen Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit.
Ein Deal kann den mutmaßliche Schweizer Spion vor dem Gang ins Gefängnis bewahren. Er soll glaubhaft schildern, was mit den zehntausend Euro geschah, die er für seine Spionagetätigkeit bekam.
Vor 100 Jahren wurde Mata Hari hingerichtet. In ihren letzten Stunden erkannte sie die Rolle ihres Lebens. Über Spionage als Fortsetzung des Kurtisanentums mit anderen Mitteln.
Wegen der möglichen massenhaften Erhebung von Telekommunikationsdaten durch britische und amerikanische Geheimdienste ermittelte bislang die Bundesanwaltschaft. Doch die Ermittler fanden keine belastbaren Spuren.
Der russische Unternehmer Eugene Kaspersky schützt Millionen von Computern vor Viren. Jetzt gibt es einen bösen Verdacht. Zeit, Alternativen zu prüfen.
John le Carré hat es noch einmal getan: Sein neuer Agententhriller „A Legacy of Spies“ belebt die berühmtesten Figuren des Autors neu, auch den legendären George Smiley.
Schon im Herbst 2015 soll ein Agent des türkischen Geheimdienstes den Auftrag erhalten haben, die kurdische Szene in Deutschland auszuspionieren. Dabei geriet auch der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir ins Visier.
In Polen wird Mateusz Piskorski der Spionage im Auftrag Russlands verdächtigt. Mit AfD-Politikern soll er einen Verein gegründet haben. Doch auch zu einer anderen deutschen Partei suchte er offenbar Kontakt.