Mehrheit will eine Berufung
Die Stadt Taunusstein wird das Urteil für den geplanten Windpark Taunuswind anfechten. Sie sieht eine Gefahr für die Trinkwasserversorgung.
Die Stadt Taunusstein wird das Urteil für den geplanten Windpark Taunuswind anfechten. Sie sieht eine Gefahr für die Trinkwasserversorgung.
Wenn Chinas Außenminister Wang Yi nach Berlin kommt, dann soll Heiko Maas auch Themen ansprechen, die Peking unangenehm sind – das fordern parteiübergreifend Abgeordnete. Anlässe gäbe es genug.
Deutschland fördert nun die Entwicklung digitaler Spiele. Andere Länder tun das längst. Doch ist es ökonomisch sinnvoll?
Das Berliner Verwaltungsgericht hat das Verbot der Demonstration gegen die Corona-Politik aufgehoben. Dagegen hat nun die Polizeibehörde Beschwerde eingelegt. Berlins Innensenator sieht ein „erhebliches Aggressionspotential“ der Demonstranten.
Im Bundestag wurde die dänische Minderheit bisher vor allem von der SPD vertreten. Das will der Südschleswigsche Wählerverband jetzt ändern. Auf vier Regionalversammlungen diskutieren die Mitglieder, ob die Partei zur Bundestagswahl antreten soll.
Die Sozialdemokraten befinden sich nach der Nominierung des Bundesfinanzministers zum Kanzlerkandidaten im Aufwind. Als Koalition erhält ein Bündnis aus Union und Grünen die größte Zustimmung.
Die Berliner Polizei hat eine Demonstration gegen Corona-Auflagen untersagt. Berlins Regierender Bürgermeister Müller hat die Maßnahme nun verteidigt. Gewaltdrohungen hätten zudem für Entsetzen gesorgt.
Eine Umfrage zeigt: Mehr als die Hälfte der Frankfurter wollen den nördlichen Mainkai nicht wieder für Autos öffnen. Der Verkehrsdezernent sieht darin den eindeutigen Wunsch nach einer neuen Verkehrspolitik.
Armin Laschet kandidiert für den Vorsitz der CDU – „im Team“ mit Jens Spahn. Im F.A.Z.-Interview erklären sie, worauf es beim Kampf gegen Corona ankommt und beantworten die Frage: Hat das Virus alles verändert?
Der Frankfurter Awo-Skandal hat die SPD bei weitem am stärksten erfasst. Aber in Wiesbaden müssen sich inzwischen auch Politiker der CDU und der Grünen rechtfertigen. Also halten sich alle zurück. Diese Entwicklung ist fatal.
Nach dreißig Jahren in der Landes- und Bundespolitik will Thomas Oppermann nicht wieder für den Bundestag kandidieren. Sein Wunsch, einmal Innenminister zu werden, blieb unerfüllt.
In der Affäre um die Arbeiterwohlfahrt betont der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann, dass er nie im Sinne der Awo Einfluss genommen habe. Das widerspricht Erfahrungen, von denen nun Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld zu berichten weiß.
Nach langem Streit haben sich die Koalitionspartner Union und SPD auf eine Wahlrechtsreform für den Bundestag verständigt. Damit soll unter anderem ein weiteres Aufblähen des Parlaments verhindert werden. Die wichtigsten Punkte im Überblick.
Noch ist der nördliche Mainkai in Frankfurt Fußgängern und Radlern vorbehalten. Vom nächsten Dienstag an rollen dort aber wieder Autos – gegen den Willen von SPD und Grünen in der Römer-Koalition.
In Berlin sind mehrere geplante Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen verboten worden. Der Staat lasse sich nicht an der Nase herumführen, sagt Innensenator Geisel und erklärt: „Wir werden das bis in die letzte Instanz durchfechten“.
Union und SPD wollen das Kurzarbeitergeld bis Ende nächsten Jahres verlängern. Das bedeutet nicht gleich den Aufbruch in den Sozialismus. Trotzdem liegt der Verdacht nahe, dass wahltaktische Kalküle eine große Rolle spielen.
218,5 Milliarden Euro – mit dieser Rekordsumme an neuen Schulden plant Finanzminister Scholz für das laufende Jahr. Auch im Jahr 2021 wird die Schuldenbremse wohl gerissen, die Union fordert nun einen Plan für 2022.
Um einen Anstieg der Corona-Infektionen einzudämmen, gilt seit Montag an weiterführenden Schulen in Hessen eine Maskenpflicht. Nicht alle Lehrer und Schüler finden diese Vorgabe sinnvoll.
Die SPD Frankfurt stellt den Listenvorschlag für die Kommunal vor. Ganz an der Spitze steht der Parteichef selbst. Will er sich absichern?
Die Koalition hat sich auf eine Wahlrechtsreform geeinigt, um eine Blamage zu verhindern. Aber schon am Tag danach gerät sie in Erklärungsnot.
Mit ihrem Plan werde der Bundestag nach der nächsten Wahl sicher schrumpfen, zumindest nicht mehr wachsen, sagen die Koalitionäre. Die notwendige große Reform überlassen sie einer Kommission.
Der frühere Verdi-Chef Frank Bsirske will bei der Bundestagswahl in der Autostadt Wolfsburg für die Grünen antreten. Für die SPD ist das eine Kampfansage.
Diesmal weniger „Wumms“: Die Koalition vereinbarte vor allem die Verlängerung wichtiger Maßnahmen für Arbeitnehmer und Unternehmen in der Coronakrise. Trotz „Rumms“ einigten sich die Spitzen von Union und SPD auch auf einen Kompromiss zum Wahlrecht.
Wegen der Pandemie war die Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern für einen Tagesausflug nicht erlaubt. Wieso die Landesregierung solange an dem Verbot festhielt – und es gerade jetzt kippt.
Außenminister Maas will in Athen und Ankara eine weitere Eskalation des griechisch-türkischen Territorialstreits im Mittelmeer verhindern. Er mahnt ein Ende aller Provokationen an.
Ohne Wahlrechtsreform könnte die Zahl der Bundestagsabgeordneten 2021 auf mehr als 800 steigen. Findet die große Koalition doch noch einen Kompromiss? Ein Überblick über die Streitfragen.
Vorspielen beim Diktator? Nicht nur der lettische Ministerpräsident Karinš will Lukaschenka nicht mehr den Hof machen. Er fordert einen neuen Ko-Gastgeber für die Eishockey-WM. Auch belarussische Athleten äußern sich kritisch.
Vor der Kommunalwahl in Frankfurt hat sich Oberbürgermeister Peter Feldmann von der SPD in eine strategisch schwache und moralisch angreifbare Position manövriert. Die CDU wird keine Gelegenheit auslassen, ihn zu attackieren.
Am Samstag sollen 333 Delegierte im Stadion am Bornheimer Hang in Frankfurt die Kandidaten der SPD für die Kommunalwahl küren. Rein dürfen aber nur 250 – eigentlich.
Friedrich Merz hat im Ringen um den CDU-Vorsitz wieder mit dem Wahlkampf begonnen – unter strengen Corona-Bedingungen trat er in der Düsseldorfer Fußballarena auf. Doch seine bisherige Verve scheint dahin.
Die Gesundheitsminister der Länder wollen die Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten abschaffen und sie in Quarantäne schicken. Als Grund nennen sie auch fehlende Reagenzien. Doch Bayern schießt quer und hält die Diskussion für „verfrüht“.
Das Wahlrecht des Bundestages soll geändert werden, damit die Zahl der Abgeordneten nicht ansteigt. Am Dienstagnachmittag findet die entscheidende Sitzung der Koalition statt.
Die Metallarbeitgeber fordern mehr Entlastungen für Krisenbetriebe. Würde die Regierung die Erstattung der Sozialabgaben voreilig beenden, wirke das „wie Maskenverweigerung trotz steigender Infektionszahlen“.
Noch hat Frankfurt kein ganz beunruhigenden Corona-Zahlen: Dennoch arbeitet die Stadt bereits mit Stadt und Kreis Offenbach zusammen. Oberbürgermeister Feldmann will von den Nachbarn und dessen Umgang mit der Krise lernen.
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko aufgerufen, sich der Realität in seinem Land zu stellen.
Für Finanzminister Scholz ist die Schuldenaufnahme der EU ein „echter Fortschritt, der sich nicht mehr zurückdrehen lässt“. Merkel scheint das anders zu sehen, ihr Sprecher kontert die Aussagen von Scholz.