Neue Unruhe an den Anleihemärkten
Die Ratingherabstufungen von S&P sorgen für Kopfzerbrechen. Zudem stocken die Gespräche zur Umschuldung Griechenlands. Die Lage am internationalen Finanzmarkt könnte besser sein.
Die Ratingherabstufungen von S&P sorgen für Kopfzerbrechen. Zudem stocken die Gespräche zur Umschuldung Griechenlands. Die Lage am internationalen Finanzmarkt könnte besser sein.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von neun Euro-Ländern herabgestuft. Deutschland behält aber seine Top-Bewertung.
China verfügt über einen riesigen Devisenschatz: Über die Jahre haben sich fast 3,2 Billionen Dollar angehäuft, die das Land zum Großteil in amerikanischen Staatsanleihen angelegt hat. Nun ist der Bestand zum ersten Mal seit 13 Jahren leicht gesunken.
Der koreanische Hersteller ist GM, VW und Toyota auf den Fersen. In diesem Jahr ist Hyundai zum viertgrößten Autobauer weltweit aufgestiegen. Die Autos für den europäischen Markt werden in Rüsselsheim entwickelt.
Mit der überraschenden Ankündigung von Abschreibungen schreibt Eon ein weiteres Kapitel in der zuletzt schlechten Nachrichtenlage um die deutschen Versorger. Die Aktie macht das nicht attraktiver.
Der Regierungswechsel in Italien gibt den Aktienkursen Auftrieb. Anleger hoffen, dass der Wirtschaftsexperte Mario Monti den Reformstau in Italien beenden wird.
Beim Deutschland-Cup kann das Team des neuen Eishockey-Bundestrainers Jakob Kölliker nur phasenweise überzeugen. Der Mut zur Offensive macht die Abwehr anfällig.
Nicht nur Großbritannien und Schweden sprechen sich dagegen aus, eine Abgabe auf Finanzgeschäfte einzuführen. Auch unter den Euro-Staaten mehren sich die Gegner.
Heute entscheidet sich das politische Schicksal von Griechenlands Ministerpräsident Papandreou bei einer Vertrauensabstimmung im Parlament. Oppositionsführer Samaras forderte abermals Papandreous Rücktritt.
Eine Versicherungslösung verwendet in der Schuldenkrise nur die 780 Milliarden Euro, die für die EFSF bewilligt sind. Weiteres Geld soll von Privatinvestoren kommen und nicht vom Steuerzahler.
Oppositionsführer Robert Fico war schon einmal slowakischer Ministerpräsident und will es wieder werden. Er könnte von der Zustimmung zum Rettungsfonds EFSF profitieren.
Die EU ist zuversichtlich, dass auch noch die Slowaken zur „europäischen Vernunft“ gebracht werden können. Der Krise fallen nun auch Helmut Kohls Grundsätze für den Umgang mit kleineren Ländern zum Opfer.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) bescheinigt dem Land, rascher und besser der tiefen Rezession von 2009 entkommen zu sein als die Nachbarländer.
Die scheidende Ministerpräsidentin Radiová hat sich mit dem sozialdemokratischen Oppositionsführer Fico darauf geeinigt, in einer zweiten Abstimmung im Parlament die Erweiterung des Euro-Hilfsfonds EFSF zu billigen. Die Abstimmung soll möglichst rasch stattfinden.
Die Slowakei stimmt der Ausweitung des Euro-Krisenfonds wohl zu. Insgesamt stehen ohnehin längst viel größere Summen zur Hilfe für die hochverschuldeten Euroländer bereit. Ein Überblick.
Die oppositionellen Sozialdemokraten sind bereit, dem EFSF zuzustimmen. Das slowakische Parlament soll am Freitag abermals über den Rettungsfonds abstimmen.
Das slowakische Parlament stimmt gegen eine Erweiterung des Euro-Hilfsfonds EFSF. Die Niederlage bedeutet aber noch kein endgültiges Nein. Bundeskanzlerin Merkel rechnet mit einem Ja des Landes bei einer zweiten Abstimmung, die noch in dieser Woche stattfinden könnte.
Kleines Land mit großer Wirkung: Die Slowakei, eines der ärmsten Euro-Länder, steht wegen der Erweiterung des Euro-Rettungsschirms plötzlich im Rampenlicht. Aber was für ein Land ist die Slowakei eigentlich? Hier einige Fragen und Antworten.
Die Slowakei stimmt heute als letztes Land über die Erweiterung des Euro-Rettungsschirm ab. Die eurokritische Regierungspartei SAS wird der Abstimmung fernbleiben.
Die Troika aus EU, EZB und IWF bescheinigt Griechenland Fortschritte bei der Haushaltskonsolidierung. Im November kann Athen wohl mit neuem Geld rechnen.
Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam Europas Banken in der Euro-Schuldenkrise verteidigen. Das kündigten Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy in Berlin an.
Am diesem Dienstag wird in Preßburg über die EFSF-Erweiterung abgestimmt. Ein Nein der Slowakei könnte den Euro-Rettungsfonds scheitern lassen. Parlamentspräsident Richard Sulik wehrt sich vehement gegen die weitere Erhöhung der Finanzmittel für Griechenland.
Die neoliberale Regierungspartei Freiheit und Solidarität setzt hohe Hürden für ihr Ja zum Rettungsschirm. Ein Nein der Slowakei könnte den Schirm scheitern lassen.
Kanzlerin Merkel und EU-Kommissionspräsident Barroso haben die Slowakei und die Niederlande aufgefordert, dem Euro-Rettungssfonds EFSF zuzustimmen. „Das wird ein wichtiges Signal an die internationalen Finanzmärkte sein“, sagte Angela Merkel.
Große Spannung herrscht am Dienstag an den Märkten vor Abstimmung über den Euro-Rettungsschirm in der Slowakei. Derweil warnt Wirtschaftsminister Rösler vor einer Konjunkturabkühlung in Deutschland.
Die sozialdemokratische Opposition in der Slowakei will dem Euro-Rettungsfonds nun doch zustimmen: Bisher hatte sie ihre Zustimmung an den Rücktritt der Ministerpräsidentin Radicová gebunden.
Der slowakische Parlamentspräsident Sulík organisiert das Nein der Slowakei zum Rettungsschirm. Er klagt: Die EU marschiert geradewegs in den Sozialismus.
Die Aufstockung des Euro-Hilfsfonds EFSF stößt weiter auf Widerstand im slowakischen Parlament. „Wir werden gegen EFSF stimmen“, sagte der Vorsitzende der an der Regierung beteiligten Partei Freiheit und Solidarität Sulík der Sonntagszeitung.
Der Vergleich mit dem tschechischen Präsidenten liegt nahe: So wie Václav Klaus Monate lang damit zögerte, seine Unterschrift unter den Lissabon-Vertrag zu setzen, so nervt der slowakische Parlamentspräsident Richard Sulík EU, Euro-Gruppe, ...
Im Deutschen Bundestag wird heute auch von Solidarität die Rede sein. Aber interessieren sich die Deutschen überhaupt noch für ihre Nachbarn? Wer gestern Anne Will gesehen hat, muss seine Zweifel haben.
An einem Schuldenschnitt für Griechenland führt kein Weg vorbei, sagt Kenneth Rogoff. Im F.A.Z.-Gespräch redet der ehemalige IWF-Chefökonom über den Euro als „Ansteckungsmaschine“.
Die F.A.Z. hat nicht nur den tradierten FAZ-Index für Deutschland, sondern auch 11 Aktienindizes auf den Euroraum im Angebot. Sie haben ein hohes Maß an Eigenständigkeit.
Die nächste Kredittranche aus dem internationalen Hilfsprogramm in einer Höhe von acht Milliarden Euro wird wohl bis Mitte Oktober an Griechenland ausgezahlt.
Das deutsche Bildungssystem belegt im internationalen Vergleich einen der hinteren Plätze: In den vergangenen fünfzig Jahren hat die Zahl der Hochqualifizierten kaum zugenommen. Das geht aus einer Studie der OECD hervor. Auch die Bildungsausgaben sind in fast allen anderen Ländern höher.
Der Wirtschaftskrimi „Ein mörderisches Geschäft“ vereint einen Kriminalfall mit einer verhinderten Liebesgeschichte - brilliant besetzt und packend gespielt.
Das Wunder ist ausgeblieben. Die sogar mit Medaillen-Hoffnungen angetretenen deutschen Volleyballer müssen bei der EM schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten.