Schiffbruch mit Tiger
Mit der Kanzler-Nominierung von Martin Schulz ist der SPD eine Sensation gelungen. Mit einem Mal wirkt Kanzlerin Merkel durchaus bezwingbar. Vor allem Sigmar Gabriel profitiert von dieser Entwicklung.
Mit der Kanzler-Nominierung von Martin Schulz ist der SPD eine Sensation gelungen. Mit einem Mal wirkt Kanzlerin Merkel durchaus bezwingbar. Vor allem Sigmar Gabriel profitiert von dieser Entwicklung.
Während Sigmar Gabriel um erste verlässliche Kontakte zur neuen amerikanischen Regierung ringt, schafft Donald Trump neue Fakten. Dem deutschen Außenminister bleibt kaum mehr als Symbolpolitik.
Die Reise nach Washington war für Gabriel auch eine Reise ins Ungewisse. Die Minimalziele zumindest wurden erreicht. Im Mittelpunkt standen besonders die amerikanischen Werte.
Auf seiner ersten Reise nach Amerika ist Außenminister Gabriel bemüht, das Eis gegenüber der neuen Trump-Regierung zu brechen. Das versucht er mit einer Nachhilfestunde in amerikanischen Werten.
Der amerikanische Außenminister Rex Tillerson ist erst wenige Stunden im Amt, da stattet ihm Sigmar Gabriel schon den ersten Besuch ab. Doch die Hand zur Trump-Regierung streckt Gabriel nur halb aus.
Sigmar Gabriel hat Trump noch vor wenigen Wochen zur autoritären Bedrohung erklärt, jetzt besucht er ihn als neuer Außenminister. Wie klappt so ein Rollenwechsel?
Sigmar Gabriel ist erst wenige Tage Außenminister, schon reist er nach Amerika. Dort will er mehr über die Vorhaben der neuen amerikanischen Administration erfahren, aber auch offensiv eigene Standpunkte vertreten.
Politiker können sich auch neu erfinden. Manchmal müssen sie es sogar. Viele machen es dann wie SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel oder einst Joschka Fischer und nehmen ab. Wie Diäten das Image aufbessern sollen.
International hat der amerikanische Präsident Trump heftige Kritik für sein Einreiseverbot von Bürgern mehrerer muslimischer Länder eingefahren – nun melden sich ranghohe Republikaner zu Wort. Ihr Urteil fällt vernichtend aus.
Am Sonntag besiegelt es auch der Parteivorstand: Schulz wird Spitzenkandidat. Der versuchte sich danach sogleich als Motivator der SPD und seiner selbst.
Das Ende ihrer politischen Karriere war schon geplant. Doch das Stühlerücken bei der SPD hat Brigitte Zypries noch einmal zur Ministerin gemacht. In ihrer ersten Rede zeigt sie, welche Schwerpunkte sie setzen will.
Der künftige SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz könnte den Sozialdemokraten Aufwind bringen, glaubt der Historiker und Schröder-Biograf Gregor Schöllgen. Viel Zeit werde Schulz aber nicht bekommen.
Diesmal will Hannelore Kraft schon früh in die SPD-Pläne eingeweiht gewesen sein. Und hat Sigmar Gabriel womöglich einen entscheidenden Rat gegeben.
Verhalten sind die Kommentare von Unionspolitikern zum Wechsel an der SPD-Spitze. Gelassen, aber interessiert soll Merkel reagiert haben. Nur Seehofer warnt.
Die SPD weiß nicht mehr, für was sie eigentlich da ist. Und es spricht nichts dafür, dass mit Martin Schulz alles anders wird.
Tag eins nach dem Paukenschlag: In der SPD-Fraktion versucht man, das Chaos zu rationalisieren. Deren Chef sagt, Gabriels Rolle im Wahlkampf sei eine dienende.
Sigmar Gabriel beginnt am Freitag im Auswärtigen Amt. Dort wartet viel Arbeit auf ihn. Und das liegt nicht nur an Donald Trump und der tiefen Krise der EU. Ein Gastbeitrag.
Der künftige Kanzlerkandidat und Parteichef versprüht in der SPD-Fraktion lang vermisste Zuversicht. Den Abgeordneten verordnet Martin Schulz Selbstbewusstsein und Kampfgeist bis zur Schließung der Wahllokale.
Warum hat Sigmar Gabriel sich gegen die Kanzlerkandidatur und die Parteispitze entschieden? In einem Interview erklärt er sich – und übt heftige Kritik an Angela Merkel.
Überraschend deutliche Kritik: Nicht nur FDP, AfD und Linkspartei reden schlecht über den Wechsel an der SPD-Spitze. Auch der einstige Koalitionspartner gibt sich sehr distanziert.
Ihre Botschaften gehen an digitale Gespenster: Die Twitter-Gefolgschaft von Politikern besteht oft zum guten Teil aus Social-Bots und Fake-Profilen. Sigmar Gabriel und Sahra Wagenknecht sind offenbar Musterbeispiele.
Sigmar Gabriel zieht die Konsequenzen aus seinen miserablen Beliebtheitswerten. Er überlässt Martin Schulz die Kanzlerkandidatur und auch den Parteivorsitz. Er selbst wechselt ins Auswärtige Amt. Kann dieses Experiment gelingen?
SPD-Chef Sigmar Gabriel verzichtet auf die Kanzlerkandidatur und schlägt Martin Schulz als Herausforderer der Kanzlerin vor. Auf Twitter gibt es dafür vor allem Lob und Respekt, aber auch warnende Worte.
Sigmar Gabriel zieht die Notbremse. Martin Schulz soll die Wende für die SPD bringen. Für Merkel wird es schwieriger. Die AfD wird ihr Glück kaum fassen können.
Nach dem Verzicht Gabriels auf die Kanzlerkandidatur macht sich Martin Schulz bereit für die Auseinandersetzung mit der Amtsinhaberin Angela Merkel. Und geht gleich in die Offensive.
Alle Medien wissen vor der Parteibasis Bescheid und es läuft irgendwie anders als geplant. Das hat in der Partei schon fast Tradition. Aber für Gabriel geht es besser aus als für einen seiner Vorgänger.
Bilder einer Politikerkarriere: Vom Lokalpolitiker in Goslar wurde Sigmar Gabriel zum Ministerpräsienten von Niedersachsen und schließlich zum Vizekanzler.
Am Dienstagabend will SPD-Chef Gabriel womöglich parteiintern mitteilen, ob er für die SPD als Kanzlerkandidat antritt. Er hat so lange gezögert, dass die Stimmung in der Partei mehr als gereizt ist – und ein anderer Kandidat immer mehr Fürsprecher bekommt.
Deutsche Politiker werfen dem amerikanischen Präsidenten nach seiner Antrittsrede nationalistische Töne vor. Merkel wünscht sich von Trump ein „gemeinsames Agieren“. Die europäischen Rechtspopulisten erhoffen sich von ihm etwas ganz Anderes.
Auf ihrem Treffen wollen die rechten Europaparlamentarier ein Startsignal für die anstehenden Wahlkämpfe senden. Zahlreiche Menschen protestieren gegen den Kongress. Dabei wird ein deutscher Parteichef von linken Demonstranten bedrängt.
Mit seiner Rede hat Björn Höcke viele entsetzt. Auch die Bundesregierung kritisiert den AfD-Politiker nun scharf. Zu einer Forderung will sie sich aber nicht äußern.
Die Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl stehen so gut wie fest. An ihnen lässt sich eines klar ablesen: Ein großes Bedürfnis nach Polarisierung gibt es nicht.
Sigmar Gabriel will bei einem Spitzentreffen der Genossen nicht darüber reden, ob er Kanzlerkandidat der SPD sein will. Es soll nur um Strategie und Themen des Wahlkampfs gehen. Wie glaubwürdig ist das?
Trotz des Streits um die Rücknahme abgelehnter Asylbewerber sollen Maghreb-Staaten weiter Entwicklungshilfe erhalten, fordert CSU-Minister Müller. Aus der SPD kommt Widerspruch.
Der SPD-Chef startet in die PR-Offensive des Wahljahres. Mit dem wichtigsten Thema dieser Tage will er seine Partei ins Gespräch bringen. Einfach ist das nicht, obwohl er immerhin einen wichtigen Verbündeten hat.
Nachdem der Innenminister in der F.A.Z. seine Pläne für eine Reform der Sicherheitsarchitektur vorgestellt hat, antwortet SPD-Chef Gabriel mit einem eigenen Konzept. Er äußert scharfe Kritik an de Maizière.