Erleichtert und gedemütigt zugleich
Nach der Zustimmung Ungarns atmet Schweden auf. Doch der NATO-Beitrittsprozess brachte für das Land auch schmerzhafte Erkenntnisse.
Nach der Zustimmung Ungarns atmet Schweden auf. Doch der NATO-Beitrittsprozess brachte für das Land auch schmerzhafte Erkenntnisse.
Ungarn hat nun doch als letzter Verbündeter dem NATO-Beitritt Schwedens zugestimmt. Nicht mal mehr auf Zusagen aus Budapest können sich die Partner verlassen.
Das ungarische Parlament ratifiziert den Beitritt Schwedens zur NATO. Ungarn war das letzte NATO-Mitglied, das diesen Schritt noch vollziehen musste. Damit ist die Aufnahme des EU-Landes in die transatlantische Allianz als 32. Mitgliedstaat besiegelt.
Das ungarische Parlament hat den Beitritt Schwedens zur NATO ratifiziert. Damit ist die Aufnahme des nordischen EU-Landes in die transatlantische Allianz als 32. Mitgliedstaat besiegelt.
Der Bundestag entscheidet über die Legalisierung von Cannabis. Der Beginn des Ukrainekriegs jährt sich zum zweiten Mal. Und: Der Rundfunkbeitrag erhitzt wieder einmal die Gemüter. Der F.A.Z.-Frühdenker
Nach fast zwei Jahren nimmt Ungarns Parlament den schwedischen NATO-Beitritt auf die Tagesordnung. Vorher empfängt Ministerpräsident Orbán noch aus Stockholm Besuch.
Schwedens Regierung hat das bisher größte Hilfspaket für die Ukraine angekündigt. Das Land gehört neben den anderen nordischen Staaten zu den größten Unterstützern Kiews.
Unser Land hat 20 Jahre lang kaum an der Altersvorsorge reformiert. Dadurch blieb vieles liegen. Was machen Schweden und andere besser?
Nach Explosionen an zwei Ostseepipelines / Deutschland und Dänemark hingegen ermitteln weiter.
Nach dem Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee nahmen drei Länder Ermittlungen auf. Die Staatsanwaltschaft in Schweden stellt ihr Verfahren nun ein, die dänischen und die deutschen Behörden ermitteln weiter.
Ungarns Regierungspartei Fidesz lässt eine Parlamentsabstimmung zur Ratifizierung des schwedischen NATO-Beitritts platzen. Vor einem positiven Votum müsse der schwedische Ministerpräsident nach Budapest reisen.
Macron betont die europäische Dimension der nuklearen Abschreckung. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen will davon nichts wissen. „Die Europäisierung unserer Atomwaffen wäre Wahnsinn“, meint sie.
Ungarn ist derzeitig das einzige NATO-Mitgliedsland, welches Schwedens Beitritt nicht ratifiziert hat. Bedingungen für eine Ratifizierung teilte die ungarische Parlamentsfraktion nun mit.
Der türkische Präsident bekommt, was er wollte: Washington genehmigt die Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen an die Türkei. Doch der historische Rivale Griechenland bekommt die leistungsfähigeren F-35.
Zuerst stimmte die Türkei nach mehr als anderthalb Jahren einem schwedischen NATO-Beitritt zu. Nun macht die US-Regierung den entscheidenden Schritt für das Rüstungsgeschäft, das Erdogan unbedingt wollte.
Obwohl Ministerpräsident Orbán angeblich drängt, ist die Ratifizierung immer noch nicht auf der Tagesordnung des Parlaments. Die Opposition fordert, das „Trauerspiel“ schnell zu beenden.
Eine Diskussion mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Orban über eine NATO-Mitgliedschaft lehnt Schwedens Regierungschef Kristersson ab. Man könne darüber reden, wie man am besten zusammen arbeite, sagt er.
Warum die Türkei die NATO-Erweiterung so lange verzögert hat, ist klar: PKK, die F-16-Flugzeuge. Aber was hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán dazu getrieben?
Amerikanische Kampfflugzeuge für die Türkei: Diese Bedingung stellte Erdoğan für das türkische Ja zum NATO-Beitritt Schwedens. Nun drängt Biden offenbar den Kongress, dem Deal zuzustimmen.
Auch Schweden wollte einst seine Reaktoren abschalten. Jetzt stehen Neubauten auf dem Plan. Anders als Deutschland hat sich das Land aus guten Gründen für eine pragmatische Herangehensweise entschieden.
Eine Studie deckt sexualisierten Missbrauch in der evangelischen Kirche auf, die EZB berät über die Entwicklung der Zinsen im Euroraum und ein neuer Kinofilm erzählt eine heikle Geschichte aus dunkler Zeit. Der F.A.Z. Newsletter.
Europa muss sich gegen Nachahmer wappnen.
Nach der Zustimmung des türkischen Parlaments richten sich die Blicke jetzt auf Ungarn: Wann ratifiziert das letzte Mitgliedsland den NATO-Beitritt Schwedens?
Erdoğan hat vor Schwedens NATO-Beitritt sein Blatt mit aller Brachialität ausgereizt. Er ist nicht der erste, der diesem Muster folgt – und wird nicht der letzte sein. Darauf muss sich Europa einstellen.
Nach 20 Monaten Verhandlung zwischen Ankara und Stockholm hat das türkische Parlament mit deutlicher Mehrheit die Aufnahme Schwedens in die NATO bestätigt. Ungarn hat nun als einziges NATO-Mitglied noch keine Zustimmung gegeben.
Nach der Zustimmung des türkischen Parlaments zum NATO-Beitritt Schwedens fehlt nur noch die Unterschrift von Präsident Erdoğan. Die ist in der Regel eine Formsache. Aber er war nie verlegen darum, Gründe für eine Verzögerung zu finden.
Schweden kommt der Aufnahme in die NATO ein großes Stück näher, Donald Trump siegt in New Hampshire und die Handball-Nationalmannschaft spielt um den Einzug ins Halbfinale der Europameisterschaft. Der F.A.Z. Frühdenker
20 Monate lang haben Ankara und Stockholm verhandelt. Das türkische Parlament stimmt am Dienstag mit überwältigender Mehrheit für Schwedens Antrag auf seine Aufnahme in das westliche Verteidigungsbündnis.
Regierung und Militärs warnen vor einem russischen Angriff. Darauf wären Streitkräfte wie Bevölkerung sehr schlecht vorbereitet. Das Land kennt nur den Frieden.
An diesem Dienstag könnte Schwung in die Sache kommen: Das türkische Parlament beschäftigt sich mit Schwedens NATO-Beitritt und Ungarns Ministerpräsident Orbán lädt seinen schwedischen Gegenüber Kristersson ein.
Der schwedische Zivilschutzminister Carl-Oskar Bohlin warnt vor einem Krieg in Schweden – und wird dafür heftig kritisiert. Er will die Bevölkerung krisenfest machen.
Der Mann wird von den schwedischen Behörden mit internationalem Haftbefehl gesucht. Er soll Beihilfe zum Mord geleistet haben.
Die nordischen Staaten gehören zu den freiheitlichsten der Welt. Doch an der Monarchie rüttelt derzeit kaum einer. Das liegt auch am Geschick der Monarchen.
Der FC Bayern München braucht neue Spieler, um den Ansprüchen in der Champions League gerecht zu werden. Wie schwer das ist, zeigt sich nicht nur am Transfer des englischen Innenverteidiger Eric Dier.
Die vor den Nationalsozialisten nach Schweden geflohene Malerin Lotte Laserstein wird postum von ihrem Exilland mit einer großen Retrospektive geehrt.