Warum Erdoğan sich Saudi-Arabien wieder annähert
Erst Ägypten, dann die Vereinigten Arabischen Emirate, nun Saudi-Arabien: Die Türkei will ihre Beziehungen mit der arabischen Welt verbessern. Dahinter stecken auch wirtschaftliche Interessen.
Erst Ägypten, dann die Vereinigten Arabischen Emirate, nun Saudi-Arabien: Die Türkei will ihre Beziehungen mit der arabischen Welt verbessern. Dahinter stecken auch wirtschaftliche Interessen.
Die türkischen Hoffnungen auf großen Einfluss in der arabischen Welt haben sich zerschlagen. Die Wirtschaft liegt am Boden. Präsident Erdogan braucht Hilfe – auch von ehemaligen Feinden.
Bei Luftangriffen zwischen Saudi-Arabien und den Huthi-Rebellen im Jemen sind mehrere Menschen ums Leben gekommen, darunter auch eine Frau und ein Kind.
Die Vereinten Nationen bitten um Spenden für Verhungernde im Jemen. Die Helfer sollten einmal in Riad anrufen. Den Krieg lässt sich Saudi-Arabien schließlich auch viel Geld kosten.
Jürgen Schmidhuber zählt zu den führenden Fachleuten für Künstliche Intelligenz auf der ganzen Welt. Nun leitet er die KI-Initiative an der saudischen KAUST-Universität. Er erzählt, wie das kam, was er dort vorhat – und wohin sich die Technologie entwickelt.
Sie sollten den „gängigen Schönheitsstandards“ entsprechen: Zahlreiche Kamel-Besitzer in Saudi-Arabien haben vor einem Wettbewerb beim Aussehen ihrer Tiere nachgeholfen. Nun entgeht ihnen die Chance auf ein Millionen-Preisgeld.
Bislang waren in den Vereinigten Arabischen Emiraten Freitag und Samstag das Wochenende. Ab 2022 will sich das Land jedoch an seine wichtigsten Handelspartner anpassen. Zudem wird die 4,5 Tage Woche eingeführt.
Eine irrtümliche Festnahme in Paris erinnert Saudi-Arabien daran, dass der Mord an Jamal Khashoggi nicht so schnell vergessen sein wird – genau wie die Rolle, die das Königreich dabei spielte.
Was für ein Drama in der Formel 1! Nach einem verrückten Rennen in Saudi-Arabien sind Lewis Hamilton und Max Verstappen gleichauf im WM-Klassement. Die internationale Presse hyperventiliert.
Emmanuel Macron ist in die Golfregion gereist. Dort winken für Frankreichs Industrie Aufträge im mittleren zweistelligen Milliardenbereich. Airbus und Saudi-Arabien gründen ein Joint Venture.
Der französische Präsident Emmanuel Macron verteidigt auf seinem Besuch in Saudi-Arabien den Dialog mit den Golfstaaten – und schließt Rüstungsdeals etwa mit den Vereinigten Arabischen Emiraten ab.
Seit dem Mord am Journalisten Jamal Khashoggi hat kein wichtiger westlicher Staatschef Saudi-Arabien besucht. Der französische Präsident reist nun trotz Kritik in die Region – er hält Kontakt zu dem Land für unverzichtbar.
Das WM-Duell in der Formel 1 spitzt sich zu. Weltmeister und Verfolger Lewis Hamilton startet im vorletzten Rennen ganz vorne. Spitzenreiter Max Verstappen indes hat Probleme und baut einen Unfall.
Der spannende WM-Kampf in der Formel 1 steht vor der Entscheidung. Doch ausgerechnet jetzt wirkt Max Verstappens Rennstall wie gelähmt. Und der Kurs in Saudi-Arabien gilt als Silberpfeil-Piste.
Lewis Hamilton dominiert das zweite Training und fährt die schnellste Zeit. Max Verstappen folgt ihm – doch erst auf Rang vier. Nach einem Unfall von Charles Leclerc wird das Training abgebrochen.
Es sei nicht seine Entscheidung, hier zu sein, sagt Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton vor der Formel-1-Premiere in Saudi-Arabien: „Der Sport hat die Entscheidung getroffen.“
Länder wie Qatar behaupten, mit ihren Investitionen nicht von den Menschenrechtsverstößen abzulenken. Der Begriff des „Sportswashing“ reicht nicht mehr aus. Es geht ihnen um viel mehr.
Gary Hoffman stürzt als Chef der Premier League – auch wegen seiner Rolle beim Deal mit Newcastle United. Der Vorwurf lautet „Sportswashing“. Saudi-Arabien wolle sich ein sauberes Image verschaffen.
Frauen dürfen Auto fahren und allein reisen: Inzwischen ist die Trennung nach Geschlecht in der saudischen Öffentlichkeit fast gänzlich Geschichte. Kronprinz Bin Salman will so neue wirtschaftliche Potentiale erschließen.
Der weltweit größte Erdölexporteur plant einen regionalen Investitionsfonds für saubere Kraftstoff-Technologien. Kronzprinz Muhammad Bin Salman spricht vom Beginn einer grünen Ära.
Der deutsche Verbandspräsident Florian Sperl spricht im Interview über den Überlebenskampf seiner Sportart, seine Kandidatur im Weltverband und die Fallstricke der internationalen Sportpolitik.
Kronprinz Muhammad Bin Salman will das Königreich neu ausrichten. Das ist auch ohne Proteste schwierig. Womöglich kommt der Versuch einer Transformation zu spät.
Eine Fußball-WM im Zweijahresrhythmus? Der Plan der FIFA sorgt für einigen Wirbel. Bei genauerem Hinsehen erkennt man sogar, dass er gute Ansätze enthält. Aber er ist nur unzureichend durchdacht.
Der saudi-arabische Staatsfonds PIF übernimmt Newcastle United. Saudi-Arabien steht wegen Menschenrechtsverletzungen stark in der Kritik, doch das scheint einige Anhänger nicht zu interessieren.
Ein erstes Angebot wurde zurückgezogen, nun übernimmt die Investorengruppe den Klub doch. Beteiligt ist auch Kronprinz Mohammed bin Salman, dem schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.
Saudi-Arabiens Wirtschaft ist von fossilen Brennstoffen abhängig. Nun will Kronprinz Mohammed Bin Salman mit dem Tourismus ein weiteres Standbein aufbauen. In eine Region am Roten Meer soll viel Geld fließen.
Vor 2001 sah sich Iran von den Taliban so bedroht, dass es zu ihrem Sturz sogar mit den USA zusammenarbeitete. Nun reagiert Teheran überraschend pragmatisch auf deren abermalige Machtübernahme.
Immer mehr Geld, immer mehr Fußball: Wie, wann, wo und für wen die Stars in Zukunft spielen, ist noch unentschieden. Wer das bezahlt, scheint klar – aber wem wird der Appetit vergehen?
Aus der Haft entlassen, doch die Repression hält an: Wir haben mit der saudischen Aktivistin Loujain al-Hathloul über ihre Schwester Lina gesprochen. Die politischen Reformankündigungen ihres Landes hält sie für eine Farce.
Chinas Position im vielbeachteten „Doing Business“-Ranking wurde offenbar auf Anweisung der Weltbank-Führung nach oben gehievt. Ein Prüfbericht führt die Unregelmäßigkeiten auf die heutige Chefin des Internationalen Währungsfonds zurück.
In dem freigegebenen Dokument geht es um Kontakte zwischen den Entführern der Passagiermaschinen und einzelnen saudi-arabischen Beamten. Es gibt aber keinen Beweis dafür, das die Regierung in Riad an den Anschlägen beteiligt war.
Unmittelbar nach den Anschlägen jubelten viele Muslime. Doch das hielt nicht lange an: Als Gegenreaktion setzten Bemühungen ein, den Islam zu modernisieren – und die Islamisten gerieten in die Defensive.
Zwei Städte im Süden und ein Ort im für die Ölindustrie wichtigen Osten des Landes sind laut Saudi-Arabiens Regierung zum Ziel von Raketen angriffen geworden. Das Militär hat zudem mit Sprengstoff beladene Drohnen abgefangen.
Saudi-Arabiens Frauen haben in den vergangenen Jahren neue Freiheiten bekommen. Jetzt erobern sie Schritt für Schritt auch den Sport. Mit deutscher Hilfe soll bald eine Frauen-Fußballnationalelf auflaufen.
Die arabischen Monarchien pflegen traditionell enge Beziehungen zu Afghanistan. Aber wie groß ist ihr Einfluss auf die Taliban? Eine Analyse.
Das Treuebekenntnis zu Frankfurt ist nichts wert: Eintracht-Profi Amin Younes zieht weiter zum Erstligaklub Al-Shabab Riad. Es ist ein Arbeitsplatzwechsel im Schnelldurchgang.