Demonstranten belagern Büro der Premierministerin
Nach den blutigen Zusammenstößen in Thailand bleibt die Lage angespannt. Regierungsgegner belagern das Büro von Premierministerin Yingluck und wollen sie so zum Rücktritt zwingen.
Nach den blutigen Zusammenstößen in Thailand bleibt die Lage angespannt. Regierungsgegner belagern das Büro von Premierministerin Yingluck und wollen sie so zum Rücktritt zwingen.
Ein Rücktritt des SPD-Fraktionsvorsitzenden Oppermann wird unwahrscheinlicher. CSU-Chef Seehofer schloss sich solchen Forderungen nicht an. Der SPD-Vorsitzende Gabriel sagte, Oppermann habe sich „einwandfrei verhalten“.
Das Gespräch dauerte neunzig Minuten. Dann erteilte Italiens Präsident Giorgio Napolitano dem 39 Jahre alten Florentiner Matteo Renzi den Auftrag, eine neue Regierung zu bilden. In der vergangenen Woche hatte dieser Letta zum Rücktritt gedrängt.
Die SPD lieferte den CSU-Mann ans Messer ihres eigenen Skandals. Doch Merkels Bauernopfer war umsonst: Am Ende einer Koalitionstragödie regiert in Berlin das Misstrauen.
Sebastian Edathy will nach Informationen mehrerer Medien Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Staatsanwaltschaft Hannover einlegen.
Der Hausfrieden am Wiener Burgtheater ist zerstört. Das Ensemble begehrt gegen Intendant Matthias Hartmann auf. Der Grund sind finanzielle Unstimmigkeiten.
CSU-Landesgruppenchefin Hasselfeldt bezeichnet gegenüber der F.A.S. das Verhalten der SPD als „Hypothek für die Koalition“. Seehofer erhöht den Druck auf SPD-Fraktionschef Oppermann und fordert die SPD auf, „ihre Widersprüche aufzuklären.“
Hans-Peter Friedrich hat im Fall Edathy einen Hinweis an die SPD gegeben, deren Erklärungen ihn nun das Ministeramt kosteten. In der Union hat ihn niemand sonderlich verteidigt. Aber manche wollen es der SPD heimzahlen.
Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat Konsequenzen aus den Vorwürfen in der Affäre Edathy gezogen: Er gab sein Ministeramt auf - und klagt über mangelnden Rückhalt.
Der Fall Edathy wird immer mehr zum Fall Friedrich. Als Innenminister informierte er die SPD-Führung über die Ermittlungen gegen den Abgeordneten. Nun fordern Grüne, Linkspartei und auch FDP-Chef Lindner seinen Rücktritt. Dem CSU-Politiker wird Geheimnisverrat unterstellt. Parteichef Seehofer berät sich zur Stunde mit der Landesgruppenchefin im Bundestag, Gerda Hasselfeldt.
Nach dem Abgang von Italiens Ministerpräsident Letta muss sein vermutlicher Nachfolger Renzi um den Fortbestand der Koalition bangen. Denn Alfano taktiert noch.
Chaos beim ADAC: Auch die Platzierung beim Autopreis „Gelber Engel“ wurde gefälscht. Die Auszeichnung wird abgeschafft, der Präsident tritt zurück. Doch wo wurde sonst noch manipuliert?
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit geht weiter unbeirrt seiner Wege. Die Opposition ist zahnlos, und die SPD kann noch nicht auf ihn verzichten.
Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz ist wegen seines Steuerbetrugs zurückgetreten. Nun nimmt die Opposition den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit ins Visier.
„Wir brauchen einen hauptamtlichen kaufmännischen Geschäftsführer“ - das fordert der Präsident von Eintracht Frankfurt, Peter Fischer. Seinen Vorstoß begründet er mit der Größe des Vereins, der zuletzt Geldsorgen hatte.
Nach all dem Lärm um Neymar und dem Steuerskandal um Messi erkennt sich der FC Barcelona selbst nicht wieder - er verliert und staunt über den runderneuerten FC Valencia.
Das Ende war zu erwarten: Der Weltmeister und Olympiasieger im Skispringen springt am Wochenende in Willingen letztmals von einer Schanze.
Ungewohnte Rolle: Dirk Nowitzki ist zwar wieder All Star - aber nur als Ersatz. Derweil hat NBA-Commissioner Stern seinen Rücktritt angekündigt.
Nachdem die Transfer-Affäre um Neymar schon Barça-Präsidenten Rossell zum Rücktritt getrieben hat, ist jetzt der FC Santos dran: Vorstandsmitgliedern fordern die Amtsenthebung des Vereinspräsidenten Filho.
Nach den Manipulationen beim ADAC soll der Automobilclub eine neue Struktur erhalten. An der Spitze jedoch nicht. Präsident Meyer lehnt einen Rücktritt ab - und spricht über andere ADAC-Tests.
Die frühere CSU-Landrätin Pauli sieht sich in Anspielung auf Haar- und Motorrad-Farbe als „rote Rebellin“ und ruft ihre Zeit als Gegenspielerin des Bayern-Heros Stoiber in Erinnerung.
In den letzten beiden Jahren vor seinem Rücktritt enthob Papst Benedikt XVI. rund 400 Priester ihrer Ämter wegen Kindesmissbrauchs. Deutlich mehr, als in den Jahren zuvor, wie neue Zahlen zeigen.
Nach dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ruft Gesundheitsminister Gröhe die streitenden Haus- und Fachärzte zur Ordnung: Er wünscht sich einen „kollegialen und respektvollen Umgang“.
Sat.1 setzt Christian Wulffs Geschichte in Szene. An dem Dokudrama „Der Rücktritt“ von Thomas Schadt werden sich die Geister scheiden. Der Presse gibt der Sender schon sechs Wochen vor dem Sendetermin einen Einblick.
Bewegung nach monatelangem Stillstand: In Tunesien ist Ministerpräsident Ali Larayedh nun doch zum Rücktritt bereit, noch bevor die neue Verfassung verabschiedet ist.
Thomas de Maizière gesteht bei seinem Abschied ein, dass in der Bundeswehr vieles nicht in Ordnung ist. Und er verrät, dass er in der „Euro Hawk“-Affäre das Amt des Vereinigungsministers aufgeben wollte.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan zeigt sich siegessicher: „Diese Verschwörung wird keinen Erfolg haben.“ In Istanbul wurden demonstrierende Regierungsgegner angegriffen.
In Istanbul hat die Polizei Wasserwerfer und Tränengas gegen Demonstranten eingesetzt, die in Sprechchören den Rücktritt der Regierung forderten. Die EU-Kommission sieht die Entwicklung in dem Land mit Sorge.
Die Szenen gleichen jenen bei den Protesten im Sommer: Mitten in Istanbul setzt die Polizei Wasserwerfer und Tränengas gegen Demonstranten ein, die den Rücktritt der Regierung fordern.
Kaum ein Skandal wäre in der homophoben NPD schlimmer gewesen als ein Vorsitzender, der junge Neonazis sexuell belästigt. Schon deshalb eignete sich dieser Vorwurf, um Holger Apfel zum Rücktritt zu zwingen.
Trotz Korruptionsskandal will der türkische Ministerpräsident Erdogan im Amt bleiben. Die Opposition kritisiert, er wolle mit dem Kabinettsumbau einen Staat im Staate schaffen.
Der Streit in der „Alternative für Deutschland“ eskaliert weiter: Parteisprecher Bernd Lucke drängt den hessischen Vorsitzenden Volker Bartz zum Rücktritt und droht im F.A.Z.-Interview mit einem Abwahlantrag.
Mit dem Rücktritt dreier seiner Minister ist für Premierminister Erdogan die Regierungskrise wohl nicht ausgestanden. Er bleibt bei seiner Strategie, sie als Ergebnis eines Komplotts zu sehen, und ernennt ein neues Kabinett.
In der Türkei hat nun auch Umweltminister Erdogan Bayraktar sein Amt wegen Korruptionsvorwürfen aufgegeben. Er ist der dritte Minister, den Ministerpräsident Erdogan verliert. Bayraktar forderte Erdogan auf, seinem Beispiel zu folgen.
Die rechtsextreme NPD soll nach dem Rücktritt ihres Vorsitzenden Holger Apfel vorerst von Udo Pastörs geführt werden. Der Parteivorstand erwägt derweil, Apfel den Parteiaustritt nahezulegen.