Mit Vernunftkampagne zum Wahlsieg
Mit einem betont bürgerlichen Kurs haben die Grünen in Hessen ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Doch ihr Vorsitzender Habeck irritiert kurz vor der Wahl noch mit Äußerungen zur Flüchtlingspolitik.
Mit einem betont bürgerlichen Kurs haben die Grünen in Hessen ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Doch ihr Vorsitzender Habeck irritiert kurz vor der Wahl noch mit Äußerungen zur Flüchtlingspolitik.
Was ist die Ursache für den Erfolg der Grünen? Sind es womöglich die Grünen selbst? Ein Blick in das neue Buch „Wer wir sein könnten“ ihres Vorsitzenden Robert Habeck.
Der Grünen-Vorsitzende gibt der „Bild“-Zeitung ein Interview, in dem er Angela Merkel dafür kritisiert, die Flüchtlingskrise zu lange unterschätzt zu haben. Die „Bild“ spitzt zu – und plötzlich wird daraus eine Sensation, die gar keine ist.
Roter Norden, schwarzer Süden: Die Zeiten, in denen die Machtverhältnisse in Hessen übersichtlich waren, sind am Sonntag vorbei. Das Land hat sich sehr verändert. Das merkt man im Wahlkampf auf der Straße.
Die Grünen geben sich nicht mehr so wirtschaftsfeindlich wie früher. Haben sie sich angepasst – oder tarnen sie ihre Absichten nur besser?
Die Grünen reiten mit ihrem pragmatischen Kurs auf einer Welle des Erfolgs. Was sagen eigentlich die Parteilinken dazu?
Der Hunger der Welt steigt. Entwicklungsminister Müller, Grünen-Chef Habeck und andere erzählen, wie alle Menschen satt werden könnten, wie wir mit Afrika kooperieren sollten – und was sie aus dem FAZ.NET-Projekt „Race to Feed the World“ gelernt haben.
Lehrer werden, statt Auberginen pflücken – das ist Robert Habecks Hoffnung für die Kinder in Sambias Dörfern. Doch den multinationalen Konzernen will er die Auberginen auch nicht überlassen.
Die Grünen sahen sich schon in einer Koalition mit der CSU, im Wahlergebnis erkennen sie einen „Gestaltungsauftrag“ in Bayern – umso enttäuschter sind sie, dass die CSU lieber mit anderen koalieren will.
Robert Habeck ist Bundesvorsitzender der Grünen. Im Gespräch mit FAZ.NET spricht er über Afrika, Entwicklungschancen und unser Projekt „Race to Feed the World“.
Der bayerische Ministerpräsident bekommt in der Vorstandssitzung seiner Partei viel Applaus und soll nach dem Willen der Funktionäre seinen Posten behalten. Namhafte CSU-Politiker raten ihm gar zu einer Machterweiterung.
Im Fernsehen hören wir am Wahlabend andauernd: Das ist ein „historisches“ Ereignis! Doch wie lautet das Ergebnis überhaupt? Das wird bei ARD und ZDF nicht wirklich klar.
Im Fernsehen hören wir am Wahlabend andauernd: Das ist ein „historisches“ Ereignis! Doch wie lautet das Ergebnis überhaupt? Das kommt bei ARD und ZDF nicht wirklich heraus.
Vor lauter Glücksgefühle haben sich Spitzenkandidat Ludwig Hartmann und Parteichef Robert Habeck in die Menschenmenge geworfen. Zu feiern ist der historische Wahlerfolg der Grünen in Bayern.
Die bayerische Politik war immer besonders – und so wird es auch bleiben. Wenn auch anders, als es den Protagonisten recht sein kann.
Nach einem Spitzenergebnis bei der bayerischen Landtagswahl werden die Grünen die neue dominierende Kraft links der Mitte. Damit sind sie ein möglicher Koalitionspartner für Markus Söder. Aber können die Grünen mit der CSU?
Die SPD fällt bundesweit auf ihr Allzeittief – und liegt in Umfragen zum ersten Mal hinter drei anderen Parteien. Kurz vor der Wahl in Bayern gibt es auch von dort neue Zahlen. Und die zeigen vor allem eine Sache.
Regierung und Autohersteller ringen darum, welche Möglichkeiten die Fahrer von Dieselautos haben sollen. Denn die Frage, wer zahlt, ist noch nicht beantwortet.
Als Reaktion auf dessen Aussagen zu den Vorfällen in Chemnitz fordert die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Rücktritt des Verfassungsschutzpräsidenten. Der soll seine Zweifel mittlerweile intern bekräftigt haben.
Habeck ist der Star, Baerbock kennt man kaum. Doch das wird sich in Zukunft ändern. Denn die neue Grünen-Vorsitzende hat selber Strahlkraft.
Die Grünen wollen raus aus der Nische der Klientelpartei – auch bei der Europawahl. Das Programmkapitel zu Sicherheit und Verteidigung ist länger ausgefallen als zuletzt.
Wo bleibt eigentlich die neue Industriepolitik, und warum lässt sich die SPD zum Jagen tragen? Maybrit Illners Gäste haben zum Umgang mit dem Klimawandel sehr unterschiedliche Ideen. Sie passen nicht zusammen.
Die neue Doppelspitze kommt an, in Umfragen liegen die Grünen nur knapp hinter der SPD. Doch wenn sie wirklich Volkspartei sein wollen, müssen sie endlich in der Flüchtlingsfrage Farbe bekennen. Ein Kommentar.
Die bayerischen Grünen konzentrieren sich im Wahlkampf auf griffige, lebensnahe Themen. Wenn alles nach Plan läuft, wollen sie bald auf der Regierungsbank Platz nehmen – an der Seite der CSU.
Die Parteivorsitzenden Baerbock und Habeck lenken die Partei in eine neue Richtung. Und das offenbar mit Erfolg: Aktuellen Umfragen zufolge klettern sie von neun auf bis zu fünfzehn Prozent.
Der Fall Özil sei kein Beispiel dafür, dass Integration in Deutschland gescheitert sei, sagt Innenminister Horst Seehofer im F.A.Z.-Interview. Ein Gespräch über den Vorwurf der Hetze und die „angemessene Sprache“ in der Asylpolitik. Und sein Rezept gegen die AfD.
Schleswig-Holsteins Agrarminister fordert ein Umdenken, damit die Landwirtschaft für den Klimawandel gerüstet ist.
Die Grünen diskutieren über die neue Gentechnik. Bleibt es beim pauschalen Nein? Der Parteichef nennt Bedingungen für ein Umdenken. Es gab schon Parteiaustritte.
Die Abschiebung des ehemaligen Leibwächters von Usama bin Ladin wirft weiter Fragen auf. In der Kritik stehen das Bundesinnenministerium – und die Behörden in Nordrhein-Westfalen. Doch Ministerpräsident Armin Laschet widerspricht.
Maybrit Illner gibt den Schlussakkord im Asylstreit. Eine Sachfrage mit überschaubarer Bedeutung eskaliert zum politischen Machtkampf. Worum es eigentlich geht, gerät dabei zunehmend in Vergessenheit.
Der CDU-Vize warnt die CSU vor einem Aleingang. Der Grünen-Parteivorsitzende Robert Habeck sagte, er befürchte im Flüchtlingsstreit der Union eine Lösung, die zulasten der Menschen gehe.
Robert Habeck ist Chef der Grünen, Kinderbuchautor – und fasziniert von der deutschen Revolution von 1918. Ein F.A.Q.-Gespräch über deutsche Revolten, Systemumstürze und darüber, wie rechts die Zukunft sein wird.
Am Sonntag gab es im Ersten keine Talkshow. Dabei gibt es im Augenblick so viel zu besprechen. Die Union steht vor dem Abgrund, die Regierungskoalition ebenfalls. Wir stellen uns einmal vor, das wäre bei Anne Will Thema gewesen. Wer wäre da wohl aufgetaucht?
Mit einer zweiten Instanz will Robert Habeck Asylverfahren beschleunigen – und so auch Fälle wie den von Ali B. vermeiden. Auch zwei andere Maßnahmen könnten den Druck vom Asylrecht nehmen, sagt er.
Das deutsche Asylrecht schafft das Gegenteil von dem, was es erreichen will – statt Humanität steht Zynismus an erster Stelle. Das hat eine Politik zu verantworten, die aus den eigenen Widersprüchen nicht mehr herausfindet.
Man solle dem FDP-Vorsitzenden jetzt nicht die „Rassismus-Keule“ überziehen, sagt die Landwirtschaftsministerin. Grünen-Chef Habeck sieht in Lindner keinen Rassisten. Und die AfD hält schon die Debatte für überzogen.