Ein konsensfähiges Leben
Wenn irgendwo was rumliegt, räumt sie es auf: Wie Annalena Baerbock in ihrem Buch „Jetzt“ die neue Rolle der Grünen zu verkörpern versucht.
Wenn irgendwo was rumliegt, räumt sie es auf: Wie Annalena Baerbock in ihrem Buch „Jetzt“ die neue Rolle der Grünen zu verkörpern versucht.
Berufspendeln, Dienstwagen, Diesel fahren, fliegen: Klimaschädliches Verhalten wird vom Staat oft bezuschusst. Das zu ändern ist gar nicht so leicht.
48 Prozent Spitzensteuersatz und 12 Euro Mindestlohn: In der Welt der Grünen sind das schon gemäßigte Forderungen. Auf dem Parteitag setzten sich diese durch. Die Unterstützung zumindest eines Spitzenmanagers hat die Partei.
Annalena Baerbock steht als Kanzlerkandidatin der Grünen unter Druck. Zu viele Fehler gab es bis jetzt. Die Rede auf dem Parteitag sollte ihre Kritiker Lügen strafen. Was sie von ihrer Leistung hielt, sagte sie am Ende.
Der Grünen-Parteitag hat Parteichefin Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin bestätigt. In einer einzigen Abstimmung unterstützten 678 von 688 Delegierten das Duo aus den beiden Parteichefs Baerbock und Robert Habeck als Wahlkampf-Team.
Die Grünen haben Annalena Baerbock offiziell zur Kanzlerkandidatin gewählt. Verfolgen Sie ihre Rede hier im Livestream.
Freiheit bedeute aber „nicht Regellosigkeit“, sagte der Parteivorsitzende Robert Habeck zum Auftakt des Grünen-Parteitags. Der CO2-Preis sei ein „wichtiges Lenkungsinstrument“. Man könne aber nicht alles beim Klimaschutz darüber steuern.
Die Weigerung, der Ukraine auch militärisch zu helfen, ist aus der Zeit gefallen. Es liegt im deutschen und europäischen Interesse, die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu stärken. Ein Gastbeitrag.
Der Parteivorsitzende Robert Habeck sagt, den Grünen sei es nicht gut gelungen, Rückenwind zu erzeugen. Weiterer Gegenwind kommt derweil von Fridays for Future: In Sachen Klimaschutz müssten die Grünen noch eins drauflegen.
Innerorts Tempo 30 und ein Spitzensteuersatz von bis zu 53 Prozent? Über Fragen wie diese müssen sich die Grünen von heute an auf ihrem Parteitag einigen. Für die Parteiführung steht einiges auf dem Spiel.
Lange galt Annalena Baerbock als trittsicher, perfektionistisch und immer gut vorbereitet. Doch das Bild der grünen Kanzlerkandidatin bekommt tiefe Risse. Hat ihre Partei den rauhen Wind an der Spitze unterschätzt?
Wahlforscher teilen die Erklärung der Grünen, die Partei sei in Sachsen-Anhalt Opfer der Polarisierung zwischen CDU und AfD geworden. Doch das Problem der Grünen im Osten reicht tiefer.
Am Tag nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt äußern sich die Parteien in Berlin zum Ausgang der Wahl. Verfolgen Sie die Pressekonferenzen hier im Livestream.
Bei Anne Will ging es nach der Wahl in Sachsen-Anhalt noch einmal um die Thesen von Marco Wanderwitz. Die AfD-Propaganda von der schweigenden Mehrheit könnte immer noch verfangen – dank Sahra Wagenknecht.
Wäre ihr Traum vom zweistelligen Grünen-Ergebnis in Sachsen-Anhalt wahr geworden, dann hätte die Kanzlerkandidatin anderes Ungemach vergessen machen können. Es kam anders.
Zuerst sah es so aus, als laufe bei der Intendantenwahl im ZDF alles auf den Programmdirektor Norbert Himmler zu. Nun macht ihm eine Journalistin der ARD Konkurrenz. Die fiel vor allem bei Twitter auf.
Bei den Grünen flammt nach Habecks Äußerungen in der Ukraine ein uralter Konflikt wieder auf. In den neunziger Jahren fanden auch die Pazifisten die Greuel in Bosnien abscheulich, aber intervenieren wollten sie nicht.
Robert Habeck denkt im Literaturhaus an sich, seine Partei und sein Land – und gibt zu, dass sein Buch „Von hier an anders“ durchaus als Hintergrund für die Aufstellung als Kanzlerkandidat gedacht war.
Waffen für die Ukraine? Das will gut überlegt sein. Das gilt aber auch für Worte, die für den Kreml nur wie ein Säuseln klingen. Und für Kiew nach Verhöhnung.
Bröckelt die „Fassade der Einigkeit“ bei den Grünen? Wir sprechen mit einem der erfolgreichsten und erfahrensten Wahlkampfmanagern Deutschlands und dem außenpolitischen Sprecher der Grünen, Omid Nouripour.
Habeck in der Ukraine +++ Entscheidung Bundesverfassungsgericht +++ Nahost-Konflikt +++ Schweiz und EU
Politikerinnen in Deutschland bekommen jeden Tag Hasspost, oft weit unter der Gürtellinie. Geht es den Männern genauso – oder hat die Gesellschaft ein Problem mit Frauen in Verantwortung?
Der Ko-Vorsitzende der Grünen hat defensive Waffen für die Ukraine verlangt. Wer ihn begleitet, erkennt: Die Forderung hat tiefe Wurzeln in der Partei – und in seiner Biografie. Eine Reportage aus der Ostukraine.
Auch Jugendliche ab zwölf Jahren können ab Juni geimpft werden. Deutschland setzt den Petersberger Dialog mit Russland aus. Und die Fußball-Nationalmannschaft reist in ihr EM-Trainingslager nach Österreich. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Nach Habecks Tabubruch stellen auch die Grünen wieder klar: Die Friedhofsruhe im Osten der Ukraine hat niemand zu stören. Jedenfalls nicht von Berlin aus.
In Uni-Städten ist es für junge Leute oft eher eine taktische Frage, ob sie grün oder links wählen. Verdächtig ist den gut situierten Anhängern der Grünen die sozialistische Umverteilungs-Linke.
Mit seiner Idee, die Ukraine mit „Defensivwaffen“ zu beliefern, hat der Grünen-Vorsitzende seine Partei in Unruhe versetzt. Manche sprechen von einem Missverständnis, andere pochen auf grüne Grundwerte.
Die Aufregung über den Vorstoß des Parteivorsitzenden der Grünen kann nicht verdecken: Die Gefahr für den Frieden in Europa geht von Putin aus.
Werde ein Land wie die Ukraine angegriffen, könne man ihm nicht verwehren, sich zu verteidigen, sagt Robert Habeck. Der Grünen-Chef hält auch die Debatte über einen Nato-Beitritt der Ukraine noch nicht für beendet.
Grünen-Chef Robert Habeck könnte im Herbst das Finanzministerium übernehmen. Im Interview spricht er über die Kosten des Klimaschutzes, höhere Staatsausgaben – und verrät, warum er bei der Pizza auch den Rand isst.
Grünen-Chef Robert Habeck gilt als möglicher nächster Finanzminister. Nun verrät er, wie er sein Geld anlegt.
Zwischen „sozialistischen Folterwerkstätten“ und grüner Ordnungspolitik: Bei Maybrit Illner hat die nächste Krise schon den Fuß in der Tür. Doch mit welchen wirtschaftspolitischen Mitteln lässt sich dem Klimawandel begegnen?
Der grüne Oberbürgermeister von Tübingen hat seine Partei schon oft provoziert. Doch dieses Mal ist er zu weit gegangen. Warum?
Palmers Sätze über den ehemaligen Fußballspieler Dennis Aogo seien „beleidigend und rassistisch“ und „eines Oberbürgermeister ungehörig“, sagt Robert Habeck.
Die Linke tritt mit einem Spitzenduo an, das alle Wünsche erfüllen soll. Janine Wissler ist regierungskritisch. Dietmar Bartsch hingegen will, dass die Partei mitregiert.